Archive for April, 2007

Microsoft bietet jede Menge Gratis-Programme

Written by admin on Monday, April 16th, 2007 in Windows.

COMPUTERBILD: Microsoft bietet jede Menge Gratis-Programme - Viele sind unbekannt und im Internet nur schwer zu finden

Microsoft ist bekannt für prestigeträchtige und teure Programme wie Windows, Office und Encarta Enzyklopädie. Dabei gibt es von dem Software-Giganten auch unzählige kleine und große Gratis-Programme. Als nützliche Werkzeuge und praktische Erweiterung sorgen sie zum Nulltarif für Zusatznutzen am Computer. Viele versteckt der Hersteller auf der Internetseite, jeder Hinweis fehlt. Die Zeitschrift COMPUTERBILD hat in der aktuellen Ausgabe (9/2007, ab Montag im Handel) die 50 besten Original-Microsoft-Programme auf der Heft-CD/-DVD und stellt sie ausführlich vor.

Die Vielfalt der Programme ist erstaunlich. Da gibt es zum Beispiel “Group Shot”, das die Verbesserung von Gruppenfotos vereinfacht. Oder den “Virtual Desktop Manager”, mit dem sich vier verschiedene Arbeitsoberflächen (Desktops) einrichten lassen. Das kann die Übersicht optimieren. Der “Rechner-Plus” hilft beim Umrechnen von Maßen und Währungen, und das “PDF-/XPS-Add-In” wandelt Office-2007-Dateien in das beliebte PDF-Format um. Auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz: “Virtual Earth 3D” zeigt Luft- und Satelliten-Aufnahmen in hoher Auflösung, der “Video Screensaver” bringt Videos als Bildschirmschoner auf den Monitor.

COMPUTERBILD erklärt jedes einzelne der 50 Programme, die in sieben Kategorien von “Büro” über “Grafik/Foto” bis hin zu “Internet” und “Sicherheit” eingeteilt sind. Ist die Bedienung komplizierter, gibt es außerdem eine kurze Anleitung in Schritt-für-Schritt-Form. Und wem ein Programm nicht gefällt, der kann es wie gewohnt über die Systemsteuerung deinstallieren und entfernen.

Zunahme der weltweiten Malware-Bedrohungen im Internet

Written by admin on Monday, April 16th, 2007 in Internet.

Webroot-Bericht macht Zunahme und Schwere der weltweiten Malware-Bedrohungen im Internet deutlich

Mehr als 40% aller Unternehmen haben Geschäftsausfälle aufgrund von Malware zu verzeichnen; mehr als 60% verfügen über keine Securitypolicy

Webroot Software, Inc., ein führender Anbieter von Internet-Sicherheitssoftware für Verbraucher, mittelständische Betriebe und Großunternehmen, veröffentlichte heute einen Bericht, der Unternehmen nachdrücklich auf die Zunahme und wachsende technische Raffinesse von Malware hinweist. Nach Angaben des Webroot® State of Internet Security Reports hatten 43% der Befragten Störungen des Geschäftsbetriebs aufgrund von Malware zu verzeichnen. Der Bericht erläutert, welche Kosten und potenziellen rechtlichen Folgen bei unzureichendem Malware-Schutz auf Unternehmen zukommen können, und zeigt Maßnahmen, mit denen sich Verletzungen der Datensicherheit verhindern lassen.

Aufgrund des hohen Organisationsgrads, der schnellen Zunahme und Massivität der Cyberkriminalität weist das Federal Bureau of Investigation (FBI) nach eigenen Angaben den IT-Verbrechen mittlerweile die dritthöchste Prioritätsstufe zu - gleich nach der Terror- und Spionageabwehr. Und Untersuchungen von Webroot, die mithilfe des Spyware-Erkennungssystems PhileasTM durchgeführt wurden, haben ergeben, dass 1,7 Prozent (4,2 Millionen) der 250 Millionen URLs weltweit mit Malware verseucht sind. Allein 2006 wurden 3 Mio. bösartige Websites entdeckt.

“Unsere Untersuchungen belegen, dass Angriffsmethoden, die noch vor kurzem als raffiniert galten, inzwischen gang und gäbe sind. Das zeigt, wie schnell sich die heutigen Bedrohungen zu einem weltweiten Sicherheitsproblem entwickeln”, erklärte Peter Watkins, CEO von Webroot Software, Inc.

Mehr als 40% der Unternehmen erklärten, dass sie schon einmal geschäftliche Verluste erlitten haben, die durch Spyware verursacht wurden. Am beunruhigendsten ist dabei die Feststellung, dass 26% angaben, aufgrund von Spyware seien vertrauliche Informationen kompromittiert worden. Was diesen Trend  alarmierend macht, sind die Spyware-Infektionen:

- 39% der Unternehmen meldeten Trojaner-Angriffe;
- 24% meldeten Angriffe mit System-Monitoren; und
- 20% meldeten Pharming- und Keylogger-Angriffe.

Trotz dieser Zahlen zeigte der jüngste Bericht des Small Business Technology Institute, dass 20% aller Unternehmen nicht einmal über angemessenen Virenschutz verfügen, zwei Drittel keine IT-Sicherheitspolicy haben und viele Unternehmen erst reagieren, wenn sie Schäden erlitten haben.

“Dies macht deutlich, dass sich Unternehmen weltweit in einem trügerischen Gefühl von Sicherheit wiegen. Angesichts der Auswirkungen, die mangelnder Benutzerschutz auf die Gewinne und den Ruf eines Unternehmens haben könnten, sollten proaktive Sicherheitsmaßnahmen in jeder Firma höchste Priorität genießen”, so Watkins weiter. “Um die Einleitung entsprechender Maßnahmen zu erleichtern, beschreibt der State of Internet Security Report Maßnahmen, durch die sich Unternehmen besser vor Malware schützen können.”

Dieser Report ist unter www.webroot.com/soisreport verfügbar
(Registrierung erforderlich)

Schlechte Noten fuer IT an deutschen Universitaeten

Written by admin on Friday, April 13th, 2007 in Internet.

Schlechte Noten für IT an deutschen Universitäten /
Universitätsportale bieten Studierenden kaum interaktive Dienste

Deutschlands Universitäten schöpfen die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie nicht aus. IT- und Onlineangebot lassen oft zu wünschen übrig. Das zeigt eine Studie von TNS Infratest, die im Auftrag von Microsoft durchgeführt wurde. Dazu wurden 200 Studenten verschiedener Fachrichtungen und Semester befragt, die an deutschen Universitäten eingeschrieben sind und teilweise ein Auslandsstudium absolviert haben. Dabei wird deutlich, dass an vielen Universitäten die technologische Basis für einen “digitalen Campus” besteht. Woran es jedoch häufig noch mangelt, sind attraktive Dienste und Anwendungen, die die universitären Prozesse unterstützen und damit den Studenten das Lernen leichter machen. Infolgedessen vergeben nur 7 Prozent der befragten Studenten die Bestnote 1 für das IT-Angebot ihrer Universität.

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Deutschlands Universitäten schöpfen die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie nicht aus. Das zeigt eine Studie von TNS Infratest im Auftrag von Microsoft Deutschland. Dazu wurden Studierende verschiedener Fachrichtungen und Semester befragt. Woran es häufig noch mangelt, sind attraktive Dienste und Anwendungen, die die universitären Prozesse unterstützen und damit den Studenten das Lernen leichter machen. (Grafik: Microsoft Deutschland GmbH)

57 Prozent der befragten Studenten gaben an, dass es an ihrer Universität ein institutsbezogenes oder zentrales Internetportal gibt. Fast 90 Prozent der Studenten bewerten dieses teilweise oder vollständig als nützlich. Trotzdem wird das Portal von mehr als der Hälfte der Studenten nie, selten oder nur gelegentlich genutzt.

Die Studie zeigt, dass die universitären Portale in der Regel kaum interaktive Prozesse zulassen und vor allem als einseitiger Kommunikationskanal genutzt werden können. So dienen viele Portale der bloßen Informationsverbreitung durch die Universität. Es fehlt die Möglichkeit, Formulare beispielsweise zum Fachwechsel online einzureichen. 46 Prozent der befragten Studenten gaben an, dass man sich an der Hochschule nicht über das Internet zu Prüfungen anmelden kann. 83 Prozent aller Befragten hielten dies für wichtig. Ebenfalls ein hoher Bedarf (78 Prozent) wurde hinsichtlich der Online-Übersicht über die eigenen Studienergebnisse und die bereits erbrachten und noch ausstehenden Leistungsnachweise deutlich. Erst etwas mehr als einem Viertel der Studierenden steht dieser Service derzeit zur Verfügung. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass keine virtuellen Sprechstunden oder Chats mit Dozenten angeboten werden. Ein weiterer Kritikpunkt ist der zu langsame Informationsfluss - obwohl sich das Internet bestens für die schnelle Übermittlung von Nachrichten eignet. So wünschen sich 95 Prozent der Befragten die Online-Bekanntgabe von kurzfristigen Terminänderungen. Attraktive Anwendungen und schnelle Dienste für eine flexible Planung des Alltags lassen folglich noch zu wünschen übrig.

Analoge Lehrmethoden

In der Lehre werden Informationstechnologie und neue Medien nur sehr verhalten eingesetzt. Mehr als 60 Prozent der Studenten bekommen ihren Lehrstoff noch mit Tafel und Overhead-Projektor präsentiert. Immerhin fast 70 Prozent der Befragten berichten vom Einsatz von Beamern, allerdings ohne Verbindung zum Internet. Neue Methoden wie Chats oder Blogs zur Vernetzung mit Studenten anderer Hochschulen auch im Ausland haben nur 15 Prozent der Studierenden in der Lehre erlebt. Nur 5 Prozent der Befragten werden von den Universitäten regelmäßig virtuelle Arbeitsräume zum Informationsaustausch angeboten. Die Nachfrage danach ist eindeutig höher: Knapp 60 Prozent erachten virtuelle Arbeitsräume für sinnvoll. 83 Prozent der Studenten wünschen sich Online-Tests und Übungsaufgaben, besonders Naturwissenschaftler und Mathematiker setzen mit knapp 90 Prozent auf Online-Übungen.

Universitäten im Ausland haben die Nase vorn

Im Vergleich schneiden die ausländischen Universitäten besser ab als deutsche Hochschulen: 46 Prozent der Studenten, die einen Teil ihres Studiums im Ausland verbracht haben, bewerten das IT- und Onlineangebot der Auslandsuniversität deutlich besser als das der heimischen Hochschule.  23 Prozent der Befragten schätzen das Angebot der deutschen Universität als besser ein. Genauso viele Studenten sehen keinen Unterschied zwischen Heimat- und Auslandshochschule.

Was die Universität von morgen bieten soll

Nach konkreten Wünschen an die Universität von morgen gefragt,
nannten die befragten Studenten unter anderem Folgendes:

- Mehr Vernetzung zwischen den Universitäten im In- und Ausland
für mehr Wissensaustausch
- Versand von Noten oder aktuellen Nachrichten per SMS auf das Handy
- Interaktive, virtuelle Lehrveranstaltungen
- Möglichkeit, Vorlesungen als Webcast im Nachhinein online abzurufen
- Blogs mit aktuellen Zusatzinformationen zu den Veranstaltungen

“Die Studie hat uns gezeigt, dass viele Universitäten Deutschlands noch nicht ganz in der digitalen Welt angekommen sind. Das Niveau ist in der Regel niedriger als bei anderen öffentlichen Einrichtungen. Erste Schritte sind gemacht, aber nur sehr wenige Hochschulen sind auf dem neuesten Stand und haben den ‘digitalen Campus’ realisiert”, sagt Swantje Rosenboom, Bereichsleiterin Forschung und Lehre von Microsoft Deutschland.

Das IT-Angebot ist ein immer wichtigerer Faktor hinsichtlich der Attraktivität einer Hochschule. Deshalb ist es für Universitäten unumgänglich, sich für den Wettbewerb zu rüsten. Es wird von den Hochschulen erwartet, die Studierenden fit für den Berufsalltag zu machen, wozu auch der alltägliche Umgang mit internetbasierten Services und modernen Medien zwecks Vernetzung in einer digitalen Welt gehört. An den Universitäten Hamburg, Karlsruhe und Aachen ist die Verwirklichung des digitalen Campus mit Unterstützung von Microsoft im Rahmen von Pilotprojekten bereits in vollem Gange.

Prof. Dr. Burkhard Rauhut, Rektor der RWTH Aachen, zur Situation an seiner Hochschule: “Durch unser Konzept des Digitalen Campus, das wir vor fünf Jahren eingeführt haben, sind wir auch in Zukunft attraktiv für Studierende. Wir bieten ihnen damit im digitalen Zeitalter einen möglichst einfachen und barrierefreien Zugang zu allen möglichen Veranstaltungen. Damit wird die Kooperation zwischen Studierenden und Lehrenden auf eine ganz neue Plattform gestellt.”

Eine Zusammenfassung der Studie und zugehöriges Bildmaterial sowie weitere Informationen zu den Pilotprojekten an den Universitäten Hamburg, Karlsruhe und Aachen können beim Microsoft Presseservice angefragt werden.

Windows Vista - immer noch viele Fehler

Written by admin on Friday, April 13th, 2007 in Windows.

Neue Windows-Version noch immer mit vielen Fehlern /
Baustelle Windows Vista

Bei den Benutzern der neuen Windows-Version Vista ist Ernüchterung eingekehrt. Fehlende Gerätetreiber, absurde Fehlermeldungen und penetrante Sicherheitsabfragen überschatten die erste Freude über transparente Fenster und Farben. Die deutsche Übersetzung verwirrt zudem mit unverständlichem Kauderwelsch, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 9/07.

Was sich unter “Funktionssuchanbieter-Host”, “Auswurfverhältnisse” oder “Klassenkurzname” verbirgt, wissen wohl nur die Übersetzer der deutschen Vista-Version. Die Reihe absurder Wörter und Erklärungen im neuen Windows-Betriebssystem ist lang. “Außerdem scheinen die Übersetzer weder ein gemeinsames Vokabular vereinbart noch die Texte nachträglich abgeglichen zu haben”, so c’t-Redakteur Gerald Himmelein.

Was hinter der Benutzerkontensteuerung steckt, bemerken Vista-Anwender hingegen schnell: Die neuen Sicherheitsfunktionen beeinträchtigen vor allem den Komfort. Immer wieder fragt das System, ob eine bestimmte Funktion tatsächlich ausgeführt werden soll, ohne dabei über Hintergründe aufzuklären. Mitunter erscheint schon eine Rückfrage der Benutzerkontensteuerung, wenn man nur ein Symbol im Startmenü verschieben will.

Am Sicherheitskonzept scheitern auch viele Software-Programme. “Die Hersteller haben kein großes Interesse, ihre älteren Produkte Vista-tauglich zu machen”, erläutert Gerald Himmelein. “Updates gibt es häufig nur gegen eine zusätzliche Gebühr. Einige Produkte werden einfach eingestellt.”

Ähnlich gering motiviert zeigen sich viele Hardwarehersteller: Für einen Scanner, den man vor einigen Jahren gekauft hat, erhält man kaum noch einen Vista-fähigen Treiber - das Gerät lässt sich mit dem neuen Windows-System nur noch eingeschränkt verwenden. (c’t Ausgabe 9/07)

Bayerischer Datenschützer warnt vor Online-Durchsuchung “Bundestrojaner könnte richtig teuer werden”

Der Bundestrojaner sorgt mittlerweile für ähnliches Aufsehen wie das Holzpferd, mit dem die Griechen dereinst die Trojaner hinters Licht führten. Allerdings fehlt den Verbalschlachten um die heimliche Online-Durchsuchung privater PCs bisweilen das Überraschungsmoment des mythischen Vorbilds. Nun aber belebt der bayerische Datenschutz-Beauftragte Karl Michael Betzl die festgefahrene Debatte mit neuen Argumenten: In einem Interview mit CHIP, dem Magazin für digitale Technik, warnt Betzl vor schwerwiegenden finanziellen Folgen des Bundestrojaners.

Die Forderung deutscher Sicherheitsbehörden, Privatcomputer mit Hilfe einer Spionage-Software ausspähen zu dürfen, ist datenschutzrechtlich äußerst umstritten. Doch Betzl befürchtet auch handfeste wirtschaftliche Probleme: “Die Spyware könnte das EDV-System eines Unternehmens beschädigen, Geschäftsgeheimnisse könnten in die falschen Hände geraten.” Dann, so der Landesbeauftragte, drohten Schadensersatzklagen.

Bayerns oberster Datenschützer hält die nationale Sichtweise der Befürworter einer Online-Durchsuchung für unzureichend: “Ein einmal freigesetzter Trojaner hält sich nicht an Landesgrenzen. Er könnte auch in Südafrika oder New York seine schädliche Wirkung entfalten oder einem Trittbrettfahrer den Eintritt ermöglichen.” Mit möglicherweise fatalen Folgen, so Betzl im CHIP-Interview: “Dann haben Sie nach der dortigen Rechtsordnung eine Klage am Hals. Das könnte richtig teuer werden.”

Betzl übt in dem Artikel auch grundsätzliche Kritik an den immer weiter gehenden Überwachungsmaßnahmen im Namen der Terror-Abwehr: “Inzwischen hat sich das alles verselbstständigt, der Antiterror-Schutz ist nur noch Lippenbekenntnis.”

Das vollständige Interview erscheint in der aktuellen CHIP 05/2007, die am 5. April in den Handel kommt.

Weblink:
BKA-Präsident: “Online-Durchsuchung ist kein Hacking”
Jörg Ziercke rechtfertigt den “Bundestrojaner”
Artikel bei Golem: http://www.golem.de/0703/51329.html



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