Archive for October 23rd, 2007

MySpace plant Einstieg in Games-Sektor

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Games.

Der Web 2.0-Vertreter MySpace myspace will nach Musik und Video nun auch Online-Spiele in sein Angebot aufnehmen.

Eine entsprechende Ankündigung wird für heute, Dienstag, erwartet. Konkret plant man eine Kooperation mit dem New Yorker Anbieter Oberon oberongames.com. Mit dem voraussichtlich im Januar startenden Games-Sektor will MySpace vor allem auf dem Gebiet der “Casual Games” punkten. Hunderte solcher einfachen Gelegenheitsspiele sollen dabei laut Amit Kapur, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei MySpace, vor allem den Spaßfaktor auf der Internetplattform erhöhen.

In Hinblick auf die im Casual-Games-Sektor zu beobachtende Wachstumsrate, die im Vergleich zum Konsolenmarkt mehr als doppelt so hoch ist, sind wohl auch wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend für das zunehmende Interesse an diesem Bereich. Der von MySpace gewonnene Partner Oberon hat auf diesem Gebiet bereits viel Erfahrung, bietet er doch schon seit längerem erfolgreich solche Spiele für PCs, Handys und Set-Top-Boxen an.

Oberon Media ist einer der weltweit führenden Anbieter für Online-Gelegenheitsspiele. Der Deal mit MySpace, wo man auf eine Online-Gemeinde von 110 Mio. aktiven Usern verweisen kann, soll die Spiele von Oberon einem breiteren Publikum zugänglich machen. Die Unternehmen planen für die Zukunft auch die Integration von Chat-Features in den MySpace-Game-Sektor, um Freunde gleich direkt zu einem Online-Spiel einladen zu können.

Aussender: www.pressetext.at

Deutsche Frauen verstehen VoIP besser

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Multimedia.

Der VoIP-Provider sipgate hat seine Kundenbasis auf die Frauenquote hin untersucht. Erhoben wurde der Frauenanteil für Deutschland, Österreich und Großbritannien, wo sipgate seit 2004 Internet-Telefonie anbietet.

Die Analyse ergab, dass im Dreiländervergleich deutsche Frauen das größte Interesse an Voice over IP zeigen und damit aufgeschlossener neuen Technologien gegenüberstehen. Entsprechend liegt die Frauenquote in Deutschland mit 18 Prozent am Gesamtkundenbestand am höchsten, gefolgt von Großbritannien mit 15 Prozent. In Österreich beträgt der Frauenanteil immerhin noch zwölf Prozent.

War Voice over IP zum Marktstart 2004 nahezu ausschließlich eine Männerdomäne, holen Frauen bei der Nutzung inzwischen deutlich auf. So stieg die Frauenquote bei den Neukundenzugängen in Deutschland von neun Prozent in 2004 auf aktuell 23 Prozent. Österreich verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Wachstum von neun auf 14 Prozent. In Großbritannien lag die VoIP-Akzeptanz bei den Frauen 2004 mit sieben Prozent am niedrigsten, weist jedoch mit 13 Prozent für 2007 ebenfalls einen zweistelligen Zuwachs aus.

Generell ist festzustellen, dass Verbraucher die Vorteile der Internet-Telefonie inzwischen besser verstehen sowie um deren Verfügbarkeit vermehrt wissen. Neben kostenlosen netzinternen Telefonaten zeichnen sich VoIP-Provider durch konstant niedrige Festnetz- und Mobilfunk-Tarife aus. Eingebundene Dienste wie Web-Fax und Web-SMS sowie neue Funktionen wie ‘Parallelruf’ ergänzen das Serviceangebot. Bei Sprachqualität erreicht Internet-Telefonie mittlerweile ISDN-Niveau. Die Ausfallsicherheit ist durch den stetigen Ausbau der bundesweiten IP-Backbone-Netze nahezu so hoch wie im herkömmlichen Telefonnetz.

iPhone fuehrt durchs Museum

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Multimedia.

NOUS, der Multimedia-Guide Anbieter für Museen und Ausstellungen landet einen Coup: als weltweit erster Anbieter bringt das junge Team um Alexander Stickelberger einen Multimedia-Guide auf Apple iPhone und iPod touch auf den Markt.

Das Apple iPhone wird in Kürze in Museen, Ausstellungshallen und Unternehmens-Schauräumen Einzug halten: In Kooperation mit  der Apple-Europa-Zentrale in London und dem Headquarter in Cupertino/USA hat NOUS  sein multimediales Vermittlungssystem auf die neuen Geräte übertragen. Apple liefert in Zukunft die Hardware, NOUS betreut von Österreich aus Museums-Projekte im deutschsprachigen und internationalen Raum. Ab Jänner 2008 werden die ersten Projekte auf iPod touch Basis in mehreren österreichischen Museen starten. BesucherInnen haben vorerst die Möglichkeit, Geräte in den Ausstellungshäusern zu leihen, zukünftig können MuseumsbesucherInnen die Inhalte auch mit ihren privaten iPhones oder iPods direkt in den Museen abrufen.

“Die Funktionen am iPhone, die Sensibilität des Displays und nicht zuletzt die Qualität von Videos, Bildern und Audioelementen ist am iPhone und iPod touch hervorragend” beschreibt NOUS-Geschäftsführer Alexander Stickelberger die Vorteile der neuen Hardware. “Die Navigation ist einfach, der Bildschirm ist groß und kann bei Bedarf gedreht werden, der Touchscreen reagiert sofort auf jeden Fingertipp. Dadurch wird die Bedienung für die MuseumsbesucherInnen noch angenehmer.” Auch die Interaktion mit den BesucherInnen ist möglich: verschiedene Formen des Besucher-Feedbacks können über WLAN an die Institution zurückgeschickt werden. Die Inhalte der Multimedia-Guides werden in Zusammenarbeit mit den Museen und Ausstellungshäusern entwickelt. Über WLAN werden sowohl die Inhalte als auch die Statistiken permanent mit einem ausgeklügelten Serversystem ausgetauscht.

Der NOUS-Guide ist ein mobiler Multimedia-Guide für Museen, Ausstellungen und Showrooms. Der Guide wurde 2004 in Österreich entwickelt und eroberte unter der Leitung von Geschäftsführer Mag. Alexander Stickelberger in kurzer Zeit die Marktführerschaft im Bereich multimediale Führungssysteme. In Österreich werden die NOUS-Guides (derzeit noch auf PDA-Basis) im MUMOK, BA-CA Kunstforum, Kunsthalle Wien, im Unteren Belvedere und der Orangerie des Belvedere, im Literaturhaus sowie im VIP-Postbus emotionliner eingesetzt. Ab Ende Oktober leiten die multimedialen NOUS-Guides auch durch die “Chromjuwelen” des Technischen Museums Wien. Internationale Projekte waren 2006 die “Guggenheim Collection” in der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD in Bonn und seit März 2007 das Messner Mountain Museum Firmian in Bozen.

weitere Infos unter:
www.nousguide.com
www.museumspod.com

Business Access IP

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Internet.

Neues Produkt: Business Access IP - T-Systems bietet Mittelständlern erstmals einen IP-Anschluss für Sprache und Daten

Ab sofort bietet T-Systems mittelständischen Unternehmen einen gemeinsamen Anschluss für Sprache und Daten. Das Besondere dabei: Die neue Lösung Business Access IP (kurz BAIP) überträgt Telefonate auf reservierten Bandbreiten via Internetprotokoll erstmals unabhängig vom sonstigen Verkehrsaufkommen im Netz. Das Ergebnis ist eine bessere Sprachqualität beim Telefonieren.

Das Startpaket enthält unter anderem zwei Sprachkanäle, mehrere feste IP-Adressen und fünf Mailboxen. Darin enthalten sind die gesamte Datenkommunikation sowie alle Festnetztelefonate innerhalb Deutschlands und den Nachbarländern einschließlich Großbritannien. Über den symmetrischen Anschluss lassen sich Daten genauso schnell empfangen wie versenden. Abhängig von der verfügbaren Bandbreite, kann das Paket erweitert werden.

Sanfter Einstieg in die IP-Welt
Kunden können wahlweise ihre gesamte Telefonie- und IT-Infrastruktur weiter nutzen oder vollständig auf IP-Technik inklusive IP-Telefonen umsteigen. “Die Lösung ermöglicht somit ohne hohe Investitionskosten einen schrittweisen Umstieg auf die reine IP-Kommunikation”, sagt Helmut Binder, Geschäftsführer Marketing und Produktmanagement bei T-Systems. Mit BAIP sparen Unternehmen Kosten: Denn meist besitzen sie heute mindestens ein Netz für Sprache und eines für Daten. Künftig reicht ein einziges Netz und ein einziger Anschluss. Das Ergebnis sind niedrigere Betriebskosten sowie geringerer Administrations- und Wartungsaufwand.

Damit kommt BAIP einem allgemeinen Trend entgegen: Laut der Unternehmensberatung Gartner werden 95 Prozent der mittleren und großen Unternehmen bis 2010 beginnen, ihre Sprach- und Datennetzwerke komplett auf IP-Technik umzustellen. “Wir werden das Produkt ausbauen und weitere Leistungsvarianten entwickeln, um zusätzliche Anforderungen zu erfüllen”, so Binder.

In einem ersten Schritt testet T-Systems die Marktakzeptanz im Rahmen eines Pilotbetriebes für den kombinierten IP-Anschluss bis zum 31.12.2007. Hierbei staffeln sich die Bandbreiten von einem bis vier Megabit pro Sekunde, die Preise von 169 Euro netto pro Monat bis 429 Euro.

Mehr Informationen zu BAIP gibt es vom 23. bis zum 26. Oktober auf der Systems in München: Halle B1, Stand 328.

Handy-Navigationssysteme im Test

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Multimedia.

Sechs Handy-Navigationssysteme im “connect”-Praxistest: In der Fußgängerzone kämpft die Technik noch mit vielen Problemen

Sich per Handy ans Ziel führen zu lassen, liegt im Trend. Doch was im Auto bereits gut funktioniert, ist zu Fuß noch nicht massentauglich. Das berichtet das Telekommunikationsmagazin “connect”, das in seiner neuen Ausgabe (Heft 11/2007) mit sechs Handy-Navigationsprogrammen auf Fußgänger-Tour gegangen ist. Dabei stellte sich heraus, dass eine grobe Positionsbestimmung zwar bei allen Systemen funktioniert, Zielführung und Handhabung aber recht problematisch sind. Zum einen ist das Kartenmaterial nur auf das Autofahren ausgelegt, sodass Fußwege, Fußgängerbrücken, -unterführungen oder -zonen fehlen. Zum anderen gibt es Schwierigkeiten bei der Routenberechung, denn das Tempo beim Laufen ist für manche Systeme zu gering. Außerdem bestimmt auch der im Handy integrierte GPS-Empfänger die Qualität der Zielführung, so “connect”. Denn Fußgänger bewegen sich in der Stadt nicht mitten auf der Straße, sondern auf dem Gehweg am Straßenrand, wo deutlich schlechtere Empfangsbedingungen herrschen.

Wer trotzdem auf dem Weg zwischen Parkhaus und Shopping-Center ein Handy-Navigationsprogramm nutzen will, sollte laut “connect” einen Blick auf die Software TomTom Navigator 6 (rund 100 Euro) werfen. Der Navigator 6 reagiert schnell und lässt sich einfach bedienen, zudem passen sich die Routeninformationen gut der Fußgängergeschwindigkeit an. Allerdings liegt die Position beim Start immer auf der Heimatadresse, was ohne GPS und im Ausland störend ist. Da beim Einsatz des TomTom-GPS-Empfängers die Position gelegentlich ruckartig springt, empfiehlt “connect” die Verwendung eines Fremdempfängers.

Ebenfalls gut für den sporadischen Einsatz geeignet ist die kostenlose Nokia-Software Maps/Smart2Go, die via PC oder direkt am Handy aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Erst die aktive Navigation oder Reiseführer kosten Aufpreis, eine Routenplanung zu Fuß ist im Grundzustand möglich. Die Kartengrafik überzeugt rundum, eine Route kann von Abbiegung zu Abbiegung schrittweise durchgeklickt werden. Der Navigations-Modus ist jedoch nur für Autos geeignet, im passiven Modus wird die GPS-Position nicht angezeigt.

Einen manuellen Routenplanungsmodus als auch eine aktive Navigation bietet Route66 Mobile 7 (etwa 60 Euro). Bei dieser schon etwas älteren Software kann im Vergleich zu den übrigen Testkandidaten die Route tiefgreifend konfiguriert werden und die Navigation über Zwischenziele ist möglich. Auch die Kartendarstellung und Routenberechnung ist erfreulich gut, so “connect”. Allerdings ist die Bedienung des Programms mitunter gewöhnungsbedürftig, und bei der manuellen Routendurchsicht wird die GPS-Position nicht dargestellt.



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