Archive for November 2nd, 2007

Internet-Nutzung im Oktober 2007 billiger als im Vorjahr

Written by admin on Friday, November 2nd, 2007 in Internet.

Die Preise für die Internet-Nutzung lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2007 um 6,5% unter dem Niveau von Oktober 2006. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,5%.

Das Mobiltelefonieren verbilligte sich zwischen Oktober 2006 und Oktober 2007 um 1,7%. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise um 0,2%.

Im Oktober 2007 war der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz im Vergleich zum Oktober 2006 um 1,8% höher. Gegenüber September 2007 stieg der Preisindex für das Telefonieren im Festnetz um 0,1%.

Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) lag aus Sicht der privaten Haushalte im Oktober 2007 um 0,4% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Von September auf Oktober 2007 blieb der Gesamtindex unverändert.

Ausführliche Ergebnisse stehen im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter destatis.de/publikationen in Fachserie 17, Reihe 9.1 “Preisindizes für Nachrichtenübermittlung” zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Anwender des Jahres 2007 - Die besten IT-Projekte

Written by admin on Friday, November 2nd, 2007 in Internet.

Bereits zum neunten Mal hat die IT-Wochenzeitung Computerwoche die besten IT-Projekte im deutschsprachigen Raum mit dem Preis “Anwender des Jahres” ausgezeichnet.

Der Wettbewerb mit Ehrungen in den zwei Kategorien “IT-Performance” und “Business Change” wurde zusammen mit der Unternehmensberatung Gartner Consulting ausgerichtet. Bewertet wurden erfolgreich abgeschlossene Projekte, mit denen IT-Organisationen einen herausragenden Beitrag zum Erfolg ihres Unternehmens geleistet haben.

“Anwender des Jahres 2007″ in der Kategorie “IT-Performance” ist die Malteser Trägergesellschaft aus Bonn. Sie verbesserte die Dienstleistung und Kostenstruktur der Unternehmens-IT, indem sie nicht das Kerngeschäft betreffende IT-Dienstleistungen konsequent auslagerte. Darüber hinaus zentralisierte Malteser seine deutschlandweite heterogene IT-Landschaft und konnte so mit einer Struktur aus zentralen Servern und dezentral aufgestellten Thin-Clients ebenfalls erheblich zur Kostenreduzierung beitragen. “Anwender des Jahres 2007″ in der Kategorie “Business Change” ist die Münchner Knorr-Bremse AG, der es gelungen ist, die komplette Änderung ihrer ERP-Landschaft erfolgreich abzuwickeln.

Die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus ursprünglich insgesamt 94 Kandidaten zwei “Anwender des Jahres 2007″ zu bestimmen. Für das Finale in München hatten sich neben den beiden Siegern zudem die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) aus Stuttgart, die Hamburger Stulz GmbH Klimatechnik sowie die Felix Schoeller Gruppe aus Osnabrück qualifiziert.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und ihren IT-Projekten erfahren Leser in der neuen Ausgabe der COMPUTERWOCHE (44/2007, EVT: 2. November) und auf computerwoche.de

IT-Security - IT-Sicherheit ist oft Chefsache

Written by admin on Friday, November 2nd, 2007 in Internet.

Nur ein Drittel aller deutschen Unternehmen hat ein Risikomanagement für IT-Sicherheit eingerichtet. Und das, obwohl deutsche Gesetze wie das Bundesdatenschutzgesetz, KonTraG, Aktiengesetz oder HGB die Einführung eines IT-Sicherheitskonzepts vorschreiben.

Ab Juli 2008 greifen zudem EU-weit verschärfte Regeln in Bezug auf die Dokumentation der IT- und Telekommunikationsinfrastruktur eines Unternehmens. Zwar kommen mittlerweile in 80 Prozent der Unternehmen IT-Sicherheitslösungen zum Einsatz. Diese gehen allerdings nicht weit genug, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Die Vorstände und Geschäftsführer dieser Unternehmen unterschätzen dabei, dass ihnen bei Nichtbeachtung empfindliche Bußgelder und Geldstrafen, schlimmstenfalls sogar Gefängnis, drohen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie “IT-Security 2007″ der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.´

IT-Sicherheit hat in den Chefetagen der befragten Unternehmen noch nicht den Stellenwert, der nötig ist, um die IT-Systeme so sicher zu machen, wie es der Gesetzgeber verlangt. Auf einer Skala von eins (geringe Priorität) bis zehn (hohe Priorität) gibt jedes dritte befragte Unternehmen dem Thema IT-Sicherheit Werte zwischen eins und drei. Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen werden zwar befürwortet. Geht es jedoch um die konkrete Umsetzung der IT-Sicherheit, hat häufig das Tagesgeschäft Vorrang oder Budgetgründe sprechen gegen eine Dokumentation der IT-Infrastruktur und die Entwicklung eines Sicherheitsmanagements. Die Hälfte der befragten Fach- und Führungskräfte gibt an, dass aus Zeitmangel und aufgrund zu niedriger Budgets IT-Sicherheitsprojekte nicht durchgeführt werden können.

Neben den persönlichen Folgen für die Geschäftsleitung nimmt auch das Unternehmen selbst Schaden, wenn IT-Sicherheit zu stiefmütterlich behandelt wird. Neben einem massiven Ansehensverlust schwächen Firmen mit niedrigem IT-Sicherheitsstandard ihre Marktposition. Sie müssen beispielsweise aufgrund der Basel II-Bestimmungen unter Umständen Kredite teurer einkaufen oder höhere Versicherungsprämien zahlen.

In Teilfeldern haben die befragten Unternehmen die Situation erkannt und steuern gegen. Die Organisation des E-Mail-Verkehrs entspricht beispielsweise in 69,2 Prozent der Betriebe den jetzt geltenden Regelungen. Hier existieren unter anderem klare Vorschriften, wie und in welchem Umfang elektronische Post archiviert wird. Zudem ist die Nutzung von Firmenanwendungen für private Zwecke eindeutig geregelt. Den Mangel an Zeit und Geld überwinden viele Firmen mit dem Auslagern von IT-Sicherheitsaufgaben an externe Spezialisten. Die Sicherheitsbereiche rund um E-Mail, Firewall, Einbruchsprävention und Virenschutz werden in mehr als der Hälfte der Unternehmen komplett oder teilweise von Dienstleistungsunternehmen betreut.

Hintergrundinformation
An der Studie “IT-Security 2007″ nahmen in der Zeit von Mai bis Juli 2007 533 IT-Manager und IT-Sicherheitsverantwortliche aus Deutschland teil. Die Befragung wurde in Form elektronischer Interviews von der Fachzeitschrift InformationWeek durchgeführt und mit Unterstützung von Steria Mummert Consulting ausgewertet.



Site Navigation