Archive for June, 2008

Studie zum IT-Fachkraeftemangel

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Wirtschaft.

Studie zum IT-Fachkräftemangel: Universitäre Ausbildung zu einseitig auf Großunternehmen ausgerichtet Alexander Zinn: “Konzerne leiden viel weniger als mittelständische Unternehmen.”

Von einhundert im Rahmen einer Studie* des Netzwerkspezialisten T & A Systeme befragten Branchenexperten sind 72 Prozent der Meinung, dass der IT-Fachkräftemangel in Deutschland seine Hauptursache in der Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen hat. “Oft wird dies mit der angeblich zu theoretischen Ausbildung begründet, die am Berufsalltag vorbeigeht. Diese Sichtweise ist allerdings zu undifferenziert, zumal so auch der klare Auftrag an die Bildungsträger lautet. Das Hauptproblem liegt vielmehr darin, dass die Studenten überwiegend Methoden vermittelt bekommen, die in großen Strukturen Sinn machen. Dabei wird vernachlässigt, dass die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland kleine Strukturen hat”, kommentiert Alexander Zinn, Geschäftsführer bei T & A Systeme. “Dort sind die Aufgaben nicht so spezifisch abgegrenzt, sondern breiter und verlangen von den Mitarbeitern ein höheres Maß an Flexibilität und Eindenken in die jeweiligen Kundenstrukturen.”

16 Prozent der Befragten sagten aus, das dringlichste Problem in diesem Zusammenhang sei, dass die Unternehmen zu wenige Praktika anbieten. Dazu Alexander Zinn: “Natürlich stehen die Unternehmen selbst auch in der Pflicht, durch die Gewährung angemessener Praxiszeiten schon während der Ausbildung dem Studenten einen Einblick in die Anforderungen, die später auf ihn zukommen, zu ermöglichen.” Gerade aus diesem Grund bietet T & A Systeme eine Reihe von Praktika und Werkstudentenstellen an und sorgt damit dafür, dass Auszubildende praktische Erfahrungen sammeln können. Nicht zum Kern des Problems gehört offensichtlich die Annahme, dass die Studenten heutzutage selbst zu lange nicht wissen, wo sie ihr beruflicher Weg hinführen soll. Nur zwölf Prozent der Befragten entschied sich für diese Antwortmöglichkeit. “In unserem Branchensegment werden im Unterschied zu anderen Bereichen die einschlägigen Studiengänge nicht aus Verlegenheit belegt. Ein junger Mensch, der IT-Architekt werden möchte, weiß sehr früh, auf was er sich einlässt und entscheidet sich auch sehr bewusst dafür”, meint Alexander Zinn.

T & A Systeme wollte in der Befragung außerdem in Erfahrung bringen, warum es so viele Kandidaten zu großen und namhaften Unternehmen zieht und sich deshalb insbesondere der deutsche Mittelstand Sorgen um seinen Nachwuchs machen muss. Für 38 Prozent der Branchenkenner steht dabei die Aussicht auf ein hohes Gehalt an erster Stelle. Immerhin 22 Prozent sagen aus, dass alleine der hohe Bekanntheitsgrad dieser Unternehmen für den positiven Zuspruch auf Kandidatenseite sorgt. Jeweils 18 Prozent entschieden sich in der Umfrage für die “Aussicht auf eine große Karriere” beziehungsweise die “gefühlte Sicherheit des Arbeitsplatzes”. “Wir müssen insofern differenzieren: Die Konzerne haben mit dem Fachkräftemangel meiner Ansicht nach nicht so viel zu tun. Spürbar wird dieser hauptsächlich auf der mittleren Ebene. Dabei befinden sich gerade die mittelständischen Unternehmen in einer sehr guten Ausgangsposition, weil sie Auszubildende und Absolventen viel früher und gezielter in die praktische Arbeit beim Kunden einbeziehen können. Das müsste wesentlich stärker entsprechend kommuniziert werden.” Auch das finanzielle Argument hinke etwas, weil überall dort, wo Kundenprojekte zufriedenstellend abgewickelt werden, auch die Auftragslage stimme und entsprechend gut bezahlt werde. Kaum eine Rolle in diesen Überlegungen spielt die Annahme, dass Professoren an den Universitäten zu einseitig Empfehlungen für die bekannten Großunternehmen aussprechen: Nur vier Prozent entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit.

* Im Rahmen der Studie wurden im Frühjahr 2008 100 IT-Fachkräfte in persönlichen Gesprächen befragt. Daher ist die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt die Grundstimmung in der Branche wider und lässt aus diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.

iPhone fuer Voice over IP

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Technik.

Als erster Anbieter in Deutschland stellt sipgate eine native VoIP-Software für das iPhone bereit. Besitzer des legendären Smartphones verfügen damit ab sofort über die Möglichkeit, in WLAN-Netzen kostengünstige Gespräche via Internet-Telefonie zu führen.

sipgate untermauert mit dem Launch des sipgate iPhone-Client seine Stellung als Technologieführer unter den VoIP-Providern. Die VoIP-Software steht ab sofort kostenlos unter sipgate.de/iphone zum Download bereit.

“Uns begeistern VoIP und das iPhone gleichermaßen, beides hat den Telefoniemarkt revolutioniert”, sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate. “iPhone-Nutzer sind jetzt in der Lage, in Deutschland und der Welt teure Handytarife sowie Roaminggebühren zu umgehen. Wir freuen uns, dass Apple das iPhone für Entwickler öffnen will und uns damit die Option eröffnet, unseren Kunden weitere leistungsstarke Applikationen anbieten zu können.”

Mit dem sipgate iPhone-Client können Benutzer innerhalb eines WLAN-Hotspots jede Telefonnummer anwählen, ohne dass das Gespräch über den Mobilfunkprovider berechnet wird. Hohe Einsparungen sind insbesondere dann möglich, wenn es sich um internationale Gespräche handelt. Je nach Mobilfunktarif werden für solche GSM-Telefonate normalerweise bis zu 3 EUR pro Minute fällig. Bei Anrufen über sipgate fallen hingegen nur die günstigen sipgate Tarife ab 1 Ct pro Minute an. Zusätzlich sind Kunden unabhängig von ihrem Aufenthaltsort auch unter ihrer Ortsrufnummer erreichbar und umgehen im Ausland teures Handy-Roaming.

Voraussetzung für die Nutzung des sipgate iPhone-Clients ist die kostenlose Anmeldung bei sipgate.de. Im Tarif ’sipgate basic’ ist bereits eine kostenlose Ortsrufnummer enthalten. Anschluss- oder Grundgebühren fallen nicht an.

Software fuer PC Tuning im Test

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Software.

Mit zunehmender Lebensdauer gönnt sich so mancher Computer beim Hochfahren eine Gedenkminute. Selbst die früher flüssigen Arbeiten mit Programmen werden zunehmend quälend langsam.

Grund: Datenmüll, ungünstig auf der Festplatte verteilte Dateien und überflüssige Einträge in der Registrierungs-Datenbank treten kräftig auf die Leistungsbremse. Spezialsoftware verspricht Besserung: Windows-Optimierungsprogramme räumen auf und sollen so dem PC wieder Beine machen. Welche Programme das Versprechen wirklich einhalten, hat COMPUTERBILD getestet. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Einige Windows-XP-Optimierer verlangsamten den PC-Start um fast eine Minute, statt ihn schneller zu machen. Nur zwei Vista-Optimierer beschleunigten den PC in fast allen Disziplinen.

Die COMPUTERBILD-Experten stellten neun Produkte zwischen 20 und 50 Euro auf den Prüfstand: drei für Windows XP, drei für Windows Vista und drei für beide Betriebssysteme. Bei den Vista-Programmen brachten nur zwei Produkte eine spürbare Beschleunigung. Das restliche Testfeld schaffte keine oder nur minimale Verbesserungen. Im XP-Bereich gelang dies dem Programm “Data Becker Twin XP” noch am besten. Es optimierte den PC in den meisten Testkriterien besser als die Konkurrenz, die in Teilen den Computer sogar langsamer machte. Die Tester vergaben insgesamt dreimal die Note “mangelhaft” und einmal “ungenügend”.

Die Programme mussten es für den Test mit Computern aufnehmen, deren Festplatten absichtlich fragmentiert und mit Datenmüll in einen schlechten Zustand gebracht wurden. Geprüft wurden neben dem Umfang der Optimierung und der Geschwindigkeitsverbesserung beim PC-Start auch Sicherheit, Bedienung und Service. Außerdem wurde die versprochene Optimierung für Standardaufgaben wie Videobearbeitung, das Laden von Bildern und das Kopieren von Dateien getestet. Den kompletten Test liefert die Ausgabe 13/2008 der COMPUTERBILD (ab Montag, 9. Juni im Handel). Unter computerbild.de/special/windows gibt’s ein Special mit weiteren Windows-Themen.

Brand Awareness International 2008

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Marketing.

“Brand Awareness International 2008″: PC-WELT-Studie liefert im fünfzehnten Jahr neue Erkenntnisse zu Marken-Images in der ITK- und Unterhaltungselektronik-Branche

Die Marken AVM Fritz! und Canon EOS sind die “Marken des Jahres 2008″, der Navigations-Spezialist Garmin der “Aufsteiger des Jahres”. Das sind die zentralen Ergebnisse der “Brand Awareness International 2008″, der größten internationalen unabhängigen Marken-Image-Studie für den ITK- und Unterhaltungselektronikmarkt, die in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal von der Medienmarke PC-WELT vorgestellt wird.

AVM Fritz! erreichte in insgesamt drei von sieben Kategorien (guter Support/Service, Markenvertrauen sowie Markensympathie) die stärkste Zustimmung seitens der Leser und PC-WELT.de-User und sicherte sich damit den Gesamtsieg in der Sparte “ITK”. Die Marke Canon belegte den zweiten Platz, gefolgt von dem taiwanesischen Hardware-Hersteller Asus.

In der Sparte “Unterhaltungselektronik” siegte die Marke Canon EOS, die erneut alle sieben Kategorien (Qualitätsprodukt, guter Support/Service, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, neueste Technologie, Zuverlässigkeit, Markenvertrauen und Marken-sympathie) für sich entschied. Den größten Zuwachs an Markenbekanntheit und Attraktivität gegenüber dem Vorjahr kann das Unternehmen Garmin mit seinen Navigationssystemen für sich verbuchen und erhält damit die Auszeichnung “Aufsteiger des Jahres”.

Basisinformationen zur “Brand Awareness 2008″
Die “Brand Awareness International 2008″ beruht auf einer großen Befragung der Medienmarke PC-WELT anhand interaktiver Fragebögen, an der von Dezember 2007 bis März 2008 allein in Deutschland mehr als 15.800 Leser und PC-WELT.de-User teilgenommen haben. Die Studie gibt Auskunft über Bekanntheit, Image und Marktpotenzial von insgesamt 493 Marken aus ITK und Unterhaltungselektronik von 323 Herstellern in 24 Produktbereichen - von Desktop-PCs und Notebooks über Digitalkameras und MP3-Player bis hin zu Navigations-Systemen und Flachbild-TVs. Studienpartner ist die Nürnberger Agentur RPF Online. Darüber hinaus wurde die Befragung parallel auch von den Schwesterpublikationen der PC-WELT in den Niederlanden und der Schweiz durchgeführt.

Bedeutung und Stellenwert der “Brand Awareness 2008″
Die hohe Fallzahl von mehr als 15.800 befragten PC-WELT-Lesern und -Usern in Deutschland ermöglicht in fundierten Analysen zuverlässige Aussagen über die untersuchten Marken. Mit der “Brand Awareness International” gibt die PC-WELT Marketing-Entscheidern in den Segmenten ITK und Unterhaltungselektronik jedes Jahr wettbewerbsrelevante Daten und Fakten an die Hand, mit deren Hilfe die Marken-Positionierung überprüft werden kann. Dank der individuell selektierbaren Auswertungsschemata sind auch Vergleiche mit früheren Untersuchungsergebnissen möglich. So kann etwa aufgezeigt werden, wie sich ein Marken-Image im Wettbewerbsumfeld entwickelt hat. Darüber hinaus lassen sich Marken auch länderübergreifend darstellen.



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