Archive for the 'Fernsehen' Category

Fernsehuebertragung im LAN – mit Licht

Written by admin on Tuesday, December 4th, 2007 in Fernsehen.

Die Fernsehübertragung in lokalen Datennetzen erreicht eine neue Dimension. Jetzt kann das TV-Signal im Glasfaser-Backbone bis zu 2000 Meter weit verteilt werden.

Der Schweizer Verkabelungsspezialist Reichle & De-Massari (R&M, rdm.com) hat dafür die CATVsolution FO entwickelt. Die Multimedialösung ist in der strukturierten Verkabelung als Campus-, Gebäude- und Etagenverteiler einsetzbar und kann in bestehende Netzwerke integriert werden. Weitläufige Objekte müssen nicht mehr über Koax-Infrastrukturen erschlossen werden, um sie mit Kabelfernsehen und anderen Medien zu versorgen. Die Neuheit ergänzt die vor vier Jahren eingeführte CATVsolution 862/8 für Kupferverkabelung. Sie wird in 19-Zoll-Verteiler eingesetzt, mit Koax-Anschluss bzw. LAN verbunden und ist mit wenigen Pegeleinstellungen innerhalb einer Minute betriebsbereit.

Während Koax-Infrastrukturen HF-Verstärker und Stromversorgung benötigen, können die Signale in Glasfaser-Infrastrukturen ohne zusätzliche Verstärker über längere Strecken übertragen werden. Bei OS1-Verkabelung kann die CATVsolution FO Distanzen von 2000 Metern und bei Bedarf noch längere Strecken überbrücken. Bei OM3-Verkabelung sind 350 Meter Übertragungsreichweite im LAN machbar, bei OM2 600 Meter.

Als Gebäudeverteiler hat das Panel einen Koax-Eingang und acht Fiber Optic-Ausgänge. Es wandelt das TV-Signal für die Übertragung im LAN um. Das Pendant, der Etagenverteiler, hat einen Fiber Optic-Eingang und acht RJ45-Ausgänge. Ein Koax-Anschluss lässt sich somit auf 64 Empfangsgeräte verteilen. Der Etagenverteiler speist das Signal in die horizontale strukturierte Gebäudekabelung ein und kann Distanzen bis 90 Meter überbrücken. Die Kupferverkabelung muss mindestens die Parameter für Kat. 5e erfüllen.

Ein Balun-Patchkabel verbindet schliesslich die LAN-Anschlussdose mit dem Empfangsgerät. Die eingebaute Impedanzanpassung wandelt das 100Ω Signal wieder in ein 75Ω Koaxsignal um. Weitere Adapter werden nicht benötigt. Einzelne Endgeräte kann man auch direkt an eine Kopfstation anschliessen.

Die CATVsolution FO ist kompatibel mit der hoch auflösenden Fernsehtechnik HDTV. Das Gerät deckt den Frequenzbereich von 47 bis 870 MHz ab. Die CATVsolution FO ist in Singlemode- und Multimode-Infrastrukturen einsetzbar. Der optische Empfänger verarbeitet Wellenlängen von 1290 bis 1600 nm. Kommt das TV-Signal bereits über Glasfaser im Gebäude an, kann dieses direkt oder nach Aufteilung mit R&M Splittern und WDM an den Etagenverteiler angeschlossen werden.

Einsatzgebiete sind weitläufige Gebäudekomplexe und grössere Unternehmensstandorte mit strukturierter Verkabelung, Firmen- und Gewerbeparks, Freizeitanlagen, Hotels, Logistikzentren, Raffinerien, Häfen, Bahnhöfe oder abgelegene Wohnsiedlungen und moderne Wohnanlagen.

Studie zur TV-Nutzung

Written by admin on Tuesday, December 4th, 2007 in Fernsehen.

Die Fernsehzuschauer sind mit dem bestehenden TV-Angebot sehr zufrieden. Das zeigt eine Untersuchung von SevenOne Media, der Werbe- und Forschungstochter der ProSiebenSat.1-Group, zur Fernsehnutzung in Zeiten des digitalen Wandels.

Die Basis der Untersuchung bilden die 700 Fernsehsender, deren Nutzung derzeit im GfK-TV-Panel im Auftrag der AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) erhoben wird. Nach der SevenOne-Studie kommen die 100 im TV-Panel erfassten Pay-TV-Sender auf einen gemeinsamen Marktanteil von insgesamt 3,5 Prozent. Die 600 erfassten Free-TV-Sender erreichen einen gemeinsamen Marktanteil von 96,5 Prozent. Aber: Von diesen 600 Free-TV-Sendern vereinen gerade einmal 41 Sender einen kumulierten Marktanteil in Höhe von 95,5 Prozent auf sich. Das heißt: Auf alle übrigen 559 Free-TV-Sender entfällt nur ein gemeinsamer Marktanteil von insgesamt 1 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen, dass der digitale Wandel an der großen Mehrheit der Zuschauer vorbei geht. Zwar gehen immer mehr Sender an den Start und das TV-Angebot zersplittert dadurch immer mehr - die Fernsehnutzung jedoch bleibt stabil und konzentriert sich auf wenige Sender.

Dr. Andrea Malgara, Geschäftsführer Marketing SevenOne Media: “Das TV-Angebot steigt zwar kontinuierlich an, doch es findet auf der Seite der Nachfrager keine Entsprechung. Vielmehr scheint das Gegenteil der Fall: Je stärker sich der Markt fragmentiert, desto stärker wird der Sog der etablierten Programme. Ob die TV-Konsumenten überhaupt jemals die komplette Fernsehvielfalt nutzen werden, bleibt also fraglich. So zeigen Studien immer wieder, dass die Fernsehzuschauer die TV-Vielfalt schon heute als weitgehend unübersehbar einstufen. Wer sich nicht täglich durch einen Dschungel von unzähligen Programmen kämpfen will, verlässt sich in der Regel lieber auf die bekannten Programmarken wie RTL, Sat.1, ProSieben, ARD oder ZDF.”

Internet TV aus erneuerbaren Energien

Written by admin on Tuesday, November 6th, 2007 in Fernsehen.

Mit gutem Gewissen Online Video Inhalte anbieten - das wird in sieben Wochen möglich sein. Ab Januar 2008 wird Deutschlands führender technischer IPTV Plattform Anbieter TV1.DE seinen Kunden das Streaming der Inhalte mit Strom aus Sonne, Wind und Wasser anbieten.

Dieses Angebot ist weltweit einzigartig und unterstreicht die führende Rolle, die das Unternehmen aus Unterföhring bei München seit 1997 einnimmt.

Der Stromverbrauch des Internets steigt rasant: Für das Jahr 2010 sagen Wissenschaftler des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt, Energie einen Verbrauch von 31,3 Milliarden Kilowattstunden voraus. Das wäre ein Anteil von rund sechs Prozent am gesamten Stromverbrauch in der Bundesrepublik.

“Auf europäischer Ebene sollten stromsparende Standards für Computer eingeführt werden, wie es sie schon für Haushaltsgeräte gibt”, sagte der Wuppertaler Forscher Claus Barthel dem “Spiegel”. Bei Nutzung energieeffizienter PC-Technik könnte der Verbrauch im Jahr 2010 auf 11,8 Milliarden Kilowattstunden begrenzt werden.

“Da die Nutzung von Online Video und -Radio rapide wächst, ist es nur logisch, dass wir hier als Technologieführer ansetzen und unseren Kunden ein ökologisch einwandfreies Angebot machen,” so Michael Westphal, Gründer und Geschäftsführer von TV1.DE.

Der Dienstleister TV1.DE zählt zu den ersten Adressen im Bereich Medien- und Fernsehservices. Schon seit 1997 bietet das Unternehmen mit Sitz in Unterföhring seine Dienste im Bereich IPTV - web-basiertem Fernsehen an. Zu den über 160 Kunden zählt unter anderem das ZDF mit seiner Mediathek, dem größten IPTV Angebot Europas im offenen Internet.



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