Archive for the 'Medien' Category

Krimi - Der Frauenmoerder von Hugo Bettauer

Written by admin on Friday, August 15th, 2008 in Medien.

“Der Frauenmörder” - Kriminalroman von Hugo Bettauer - Für alle, die gerne Krimis lesen hier ein Buch Tipp.

Der Kriminalroman “Der Frauenmörder” von Hugo Bettauer versetzt den Leser zurück ins Berlin der wilden 20er Jahre. Ein Serienkiller scheint umzugehen in Berlin.

Der Fall “Frauenmörder” beginnt mit dem geheimnisvollen Verschwinden einer Reihe von jungen Mädchen. Berlin ist in Aufruhr: Mehrere junge Frauen sind plötzlich spurlos verschwunden. Alle eben in der Grossstadt Berlin angekommen, alle alleinstehend und, wie die jeweiligen Vermieter überseinstimmend aussagen, berichteten alle von der Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Mann, der sie bald zu heiraten beabsichtigte. Dann verschwinden die Mädchen spurlos, lassen ihre armselige Habe zurück und tauchen auch als Leichen nicht wieder auf. Ein erfolgloser Schriftsteller soll der Mörder sein. Kommissar Krause aber deckt nach und nach Widersprüche in dem Fall auf. Wird der Kommissar den wahren Mörder ermitteln können? Lassen Sie sich fesseln von einem spannenden Krimi, der im Berlin der frühen 20er Jahre spielt.

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Pressefreiheit - Rangliste 2007

Written by admin on Wednesday, October 17th, 2007 in Medien.

Reporter ohne Grenzen (ROG) veröffentlicht zum sechsten Mal die Rangliste der Pressefreiheit. Sie vergleicht die Lage der Medienfreiheit in 169 Ländern.

Schlusslichter sind nach wie vor Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan. An der Spitze stehen auch in diesem Jahr mit Island, Norwegen und Estland nordeuropäische Länder. Deutschland ist auf Rang 20. Länder wie Malaysia (124.), Ägypten (146.) und Vietnam (162.) haben die Zensur des Internets verschärft und sind abgerutscht.

“Die Lage in Eritrea ist desaströs. Private Medien existieren nicht mehr und die wenigen Journalisten, die es wagen, das Regime Issaias Afeworkis zu kritisieren, landen im Gefängnis. Mindestens vier von ihnen sind bereits in der Haft gestorben. Wegen weiterer Festnahmen steht Eritrea nun ganz am Ende der Liste”, so ROG.

Die 14 bestplatzierten Länder liegen in Europa. Die unteren 20 Ränge belegen sieben asiatische Länder (Pakistan, Sri Lanka, Laos, Vietnam, China, Birma/Myanmar und Nordkorea), fünf afrikanische Staaten (Äthiopien, Äquatorial Guinea, Libyen, Somalia und Eritrea), vier aus dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Palästinensische Gebiete und Iran), drei GUS-Staaten (Weißrussland, Usbekistan und Turkmenistan) sowie Kuba.

“In Birma/Myanmar (164.) hat das Vorgehen der Militärs gegen Demonstranten in den vergangenen Wochen erneut gezeigt, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in dem Land nicht existiert. Bedauerlich ist auch, dass China (163.) noch immer ganz unten steht. Weniger als ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking ist es fraglich, ob die so oft versprochenen Reformen umgesetzt und inhaftierte Journalisten freigelassen werden”, so ROG.

G8-Staaten: Mit Ausnahme von Russland leicht verbessert

Nur zwei G8-Staaten sind unter den ersten 20 der Rangliste: Kanada (18.) und Deutschland (20.). An der Lage in Deutschland hat sich wenig verändert. Erneute Ermittlungsverfahren gegen Journalisten wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat, gesetzliche Regelungen und Vorschläge, die den Quellenschutz aushöhlen, Drohungen und Übergriffe gegen Journalisten, die im rechten Milieu recherchieren sowie Einflussnahme auf Redaktionen durch Anzeigenschaltungen haben zu Punkten geführt.

Frankreich (31.) ist um sechs Plätze gestiegen. Journalisten wurden nicht mehr Opfer von Gewalt wie noch Ende 2005 beim Arbeitsstreit auf Korsika oder während der Proteste in den Vorstädten von Paris.

Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 48. Der Blogger Josh Wolf kam nach 224 Tagen Haft frei. Der sudanesische Kameramann von Al-Dschasira, Sami Al-Haj, wird seit Juni 2002 in Guantanamo festgehalten. Im August dieses Jahres wurde der Journalist Chauncey Bailey in Oakland erschossen. Der Quellenschutz ist weiterhin gefährdet.

Italien blieb auf rang 40, auch wenn Journalisten weiterhin von der Mafia bedroht und nicht überall ohne Gefahr arbeiten können. In Japan (37.) haben die Angriffe auf die Presse durch militante Nationalisten nachgelassen; das Land ist um 14 Ränge gestiegen.

In Russland (144.) sind keine Fortschritte zu verzeichnen. Der Mord an Anna Politkowskaja im Oktober 2006 und die mangelnde Aufklärung des Verbrechens sowie die abnehmende Vielfalt v.a. bei den Nachrichtenmedien wiegen hier schwer.

Bulgarien und Polen sind Schlusslichter der EU

Die Mitgliedsländer der Europäischen Union sind unter den ersten 50 - mit Ausnahme von Bulgarien (51.) und Polen (56.). In Sofia laufen Journalisten Gefahr, wegen kritischer Berichte attackiert zu werden. Das Klima hat sich weiter aufgeheizt, weil die Anklage gegen Polizisten fallengelassen wurde, die einen Journalisten zusammen geschlagen hatten. In Polen weigern sich die Behörden, Pressevergehen zu entkriminalisieren; Journalisten erhalten häufig Bewährungsstrafen. Seit die Brüder Kaczynski an der Macht sind, mehren sich die strafrechtlichen Verfolgungen von Medienleuten.

Die Länder in Nordeuropa schneiden wie auch in den vergangenen Jahren am besten ab. Die Niederlande allerdings sind vom ersten auf den zwölften Platz abgerutscht. Zwei Journalisten der Tageszeitung “De Telegraaf” wurden zwei Tage in Gewahrsam genommen, da sie sich weigerten, den Justizbehörden ihre Quellen zu nennen.

Dänemark zählt wieder zu den Spitzenreitern. Der Streit um die Mohammed-Karikaturen ist beendet. Die Journalisten der Tageszeitung “Berlingske Tidende” wurden von dem Vorwurf der “Gefährdung der Staatssicherheit” freigesprochen.

In Spanien (33.) hat die baskische Separatistengruppe ETA ihren Waffenstillstand gebrochen. Daher schwindet die Hoffung, dass Journalisten wieder frei von Drohungen und Angst vor Gewalt arbeiten können. Viele Journalisten haben Polizeischutz.

Die Türkei ist neben Russland das einzige Land Europas, in dem ein Journalist ermordet wurde. Hrant Dink, Herausgeber der armenisch-türkischen Zeitung “Agos”, wurde im Januar von radikalen Nationalisten erschossen. Auch wiegt der §301 des Strafgesetzbuches, der die Beleidigung des Türkentums unter Strafe stellt, nach wie vor schwer.

In Zentralasien gibt es keine positiven Veränderungen. So sind etwa Usbekistan (160.) und Turkmenistan (167.) noch immer ganz unten auf der Rangliste.

Auf- und Abstiege

Mauretanien (50.) ist seit 2002 um 88 Plätze gestiegen. Uruguay (37.) und Nicaragua (47.) sind zum ersten Mal unter den ersten 50 der Rangliste.

Abgerutscht sind Benin (53.) und Mali (52.). In den beiden afrikanischen Ländern wurden Journalisten erstmals seit einigen Jahren wieder wegen Beleidigung des Präsidenten inhaftiert. Auf dem amerikanischen Kontinent ist El Salvador (64.) aus den Top 50 gefallen - 36 Plätze hat das Land in den letzten beiden Jahren verloren.

Repressionen gegen Blogger nehmen zu

Mehrere Länder sind auf der aktuellen Liste abgestiegen, da sie den freien Informationsfluss im Internet behindern und kritische Autoren verhaftet haben. Beispiele sind Malaysia (124.), Thailand (135.), Vietnam (162.) und Ägypten (146.)

“Das Internet wird stärker zensiert”, so ROG. “Mehr und mehr Regierungen erkennen die Schlüsselrolle des Webs im Kampf für Demokratie und entwickeln immer ausgefeiltere Zensurmethoden. In repressiven Staaten sind Blogger und Internetjournalisten inzwischen genauso Zielscheibe von Repressionen wie schon die traditionellen Medien.”

Mindestens 64 Menschen sind derzeit weltweit wegen Veröffentlichungen im Internet im Gefängnis. China bleibt mit 50 Inhaftierten Vorreiter bei dieser Form der Unterdrückung. Acht Internetdissidenten werden derzeit in Vietnam festgehalten. In Ägypten erhielt der Blogger Kareem Amer vier Jahre Haft, da er Präsident Mubarak und den Einfluss des Islam an den Universitäten kritisiert hatte.

Krieg und Frieden

Kriege erschweren und gefährden die Arbeit von Journalisten enorm in Sri Lanka (156.), dem Irak (157.) und in Somalia (159.). Zahlreiche Journalisten sind dort ums Leben gekommen; auch die Zensur nahm zu. Die Kriegsparteien weigern sich, die Rechte von Journalisten anzuerkennen und beschuldigen sie häufig, die jeweils andere Seite zu unterstützen.

Die Kämpfe zwischen Fatah und Hamas schränken die Pressefreiheit in den Palästinensischen Gebieten (158.) stark ein. Journalisten wurden attackiert, gekidnappt und verhaftet, Redaktionsbüros verwüstet. Sowohl palästinensische als auch die wenigen ausländischen Journalisten werden von beiden Seiten bedroht.

Nepal (137.) ist um 20 Ränge aufgestiegen. Nach dem Ende des Bürgerkrieges entwickelt sich das Land in eine demokratische Richtung. Grundfreiheiten sind wieder gewährleistet und Medien können frei berichten.

Methode

Reporter ohne Grenzen hat für die Rangliste 167 Länder ausgewertet (die USA und Israel wurden zweimal gelistet: für das Land selber und das Vorgehen im Irak bzw. in den Palästinensischen Gebieten). Die Menschenrechtsorganisation hat sich mit 50 Fragen zur Situation in den jeweiligen Ländern an ihre Partnerorganisationen, ihr Korrespondenten-Netzwerk sowie an Journalisten, Rechercheure, Juristen und Menschenrechtler gewandt. Berücksichtigt wurde der Zeitraum von September 2006 bis Ende August 2007.

Weitere Infos unter unter www.reporter-ohne-grenzen.de

Sieben Thesen fuer das Mediengeschaeft der Zukunft

Written by admin on Tuesday, May 8th, 2007 in Medien.

In seiner aktuellen Studie GRID MEDIA (Untertitel: “Überlebens-Strategien für Publisher im digitalen Zeitalter”) hat das Frankfurter Media-Consult-Unternehmen Timelabs “sieben Thesen für das Mediengeschäft der Zukunft” formuliert, teilt das Unternehmen mit.

Um den dramatischen Änderungen ihres Geschäftes gerecht zu werden, müssen Publisher, so die Frankfurter Berater, ihr strategisches Handeln an diesen Thesen ausrichten:

1. Konvergenz: Die Digitalisierung schreitet voran. Alle Medienformate, von der Zeitung bis zum Radio, vom Buch bis zum Film, werden (künftig ausnahmslos) digital erzeugt, gespeichert und von dieser Datenbasis aus distribuiert und/oder weiterverarbeitet. Auch wenn viele analoge Formate (und Märkte) vorerst weiterbestehen, wird das Internet sukzessive zur “ersten, allgemeinen Plattform” aller medialen Angebote. Als Folge dessen setzt ein (Verdrängungs-)Wettbewerb aller Medienanbieter quer über alle Medienformate ein.

2. Allgegenwart: Mit den wachsenden Funktionalitäten mobiler Kommunikationsgeräte (PDAs, SmartPhones) wächst ein Bedarf nach “allgegenwärtiger Verfügbarkeit aller Daten und Informationen zu jeder Zeit”. Diese sogenannte “A3″-Nachfrage (anything, anywhere, anytime) zwingt die Medienanbieter einerseits zur Abkehr von der “periodischen Auslieferung” hin zu einem kontinuierlichen Medienangebot (24/7) und erfordert andererseits neue Partnerschaftsformen, auch mit Wettbewerbern, um die anbieterübergreifenden Informationsbedürfnisse der Nachfrager bedienen zu können.

3. Individualisierung: Zugleich ist dem Nachfrager nicht länger damit gedient, mit der ganzen Breite des täglichen Informationsangebots gleichsam “zugeschüttet” zu werden. Umgekehrt fordern Anwender vielmehr mit Nachdruck nach dynamischen Filtern, also nach einer “an- und abschaltbaren” Möglichkeit der Ausrichtung des Informationsstroms an ihren individuellen Bedürfnissen.

4. Integration: Die Einbeziehung des Kunden auch in die inhaltliche Wertschöpfung, also die Integration von User Generated Content, ist eine spezielle Facette der Individualisierung und eine besondere Herausforderung für den Publisher. In ihrem Zusammenwirken werden die genannten Anforderungen der “Coopetition” und der “Customer Integration” die Aufgabenstellung in den Redaktionen zunehmend von den Inhalten hin zu community-orientierten Dienstleistungen verändern.

5. Targeting: Auch die überkommenen, reichweite-gestützten Werbemodelle werden von dem Paradigmenwechsel der Individualisierung grundlegend in die Richtung von erfolgsbasierten Modellen verändert. Mit dem Versprechen, dem Anwender “nur noch solche Werbebotschaften auszuliefern”, die von diesem als “gewünscht und/oder interessant” angesehen werden, hat eine Entwicklung hin zu einer profilgestützten Werbung eingesetzt.

6. Technologiekompetenz: Neben den strategischen und organisatorischen Anforderungen der so skizzierten Entwicklung tritt die Forderung, die bestehende inhaltliche Kompetenz der Medienhäuser zunehmend mit technologischen Kompetenzen auszustatten. Ohne die Fähigkeit, Kundenbedürfnisse in Applikationen zu übersetzen und umzusetzen, entgleiten dem Publisher die Grundlagen seines Geschäftsmodells.

7. Selbstverständnis-Wandel: Um in diesem Umfeld auch künftig zu bestehen, muss sich der inhalteorientierte Verleger der Vergangenheit hin zum dienstleistungsorientierten Veranstalter seiner Community entwickeln. In dieser grundlegenden Änderung des Selbstverständnisses sehen die Autoren der Studie die größte Herausforderung.

“Der Anforderungs- und Änderungsdruck, der auf den Medienhäusern und den Unternehmern lastet, ist niemandem verborgen geblieben”, so Isaac van Deelen, Timelabs-Geschäftsführer und Mit-Autor der Studie. “Und doch überstrahlt Wunschdenken das tägliche Handeln. Verunsichert vom Entwicklungstempo und auch von der Uneindeutigkeit der Marktsignale (etwa das Paid-Content-Dilemma oder das häufige Missverhältnis von Publikumszuspruch und Profit), hoffen viele Medienunternehmer, dass der Sturm an ihnen, bitte doch, vorüberzieht.”

“Dieser Zwiespalt hält viele Medienunternehmer davon ab, die tatsächlich gleichzeitig bestehenden Chancen zu ergreifen, um damit den unabwendbaren Strukturwandel ihres Geschäftes zu befördern,” erklärt Marc Ziegler, ebenfalls Timelabs-Geschäftsführer und Mit-Autor der Studie. “Ob Local Search oder Community, ob Dienstleistung oder inhaltliche Alleinstellung, die Bedingungen für den Strukturwandel und für die Neu-Erfindung des eigenen Geschäftes waren für Medienhäuser nie günstiger, aber auch nie drängender.”

Die Timelabs Management Consulting GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, aufkommende ökonomische und technologische Entwicklungen der TIME-Branche (Telekommunikation, IT, Media, Entertainment) zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu identifizieren. Wo die Entwicklungen nachhaltig sind, berät Timelabs die Unternehmen mit Konzepten und konkreten Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung. 1999 als Denkfabrik der damaligen “Diebold Management- und Technologieberatung” gegründet, hat Timelabs seinen Hauptsitz heute in Frankfurt am Main. Aktuell stellt das Unternehmen seine Studie “Grid Media - Überlebens-Strategien für Publisher im digitalen Zeitalter” vor.



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