Archive for the 'Technik' Category

Sex und Datenschutz spielen sich im Kopf ab

Written by admin on Wednesday, July 2nd, 2008 in Technik.

Nachdem über die Datenschutzskandale der letzten Wochen - Lidl und Deutsche Telekom - etwas Gras gewachsen ist, scheint es sinnvoll, eine kleine Ursachenanalyse zu betreiben. Einer der Großen im deutschen Datenschutz - der ehemalige Landesdatenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Helmut Bäumler, der prägend an der Entwicklung der Datenschutzauditierung gearbeitet hat - hat einmal den bemerkenswerten Satz gesagt:

“Datenschutz muss sexy sein” und hatte damit ganz klar ausgedrückt, was dem Datenschutz fehlt, nämlich die Attraktivität. Datenschutz und Sex haben eines gemeinsam: Sie spielen sich in erster Linie im Kopf ab, und wenn nicht die richtige Geisteshaltung vorhanden ist, kann aus beiden nichts werden.

Die Datenschutzskandale der letzten Wochen beruhen beide auf der falschen Einstellung von Führungskräften zum Wert von Daten und zum Datenschutz. Gesetzesveränderungen und eine drastische Erhöhung der Strafen bringen solange nichts, wie Datenschutz nicht als unabdingbares Merkmal einer Informationsgesellschaft in den Köpfen all derjenigen verankert ist, die Datenschutz zu betreiben, zu verantworten und zu ihrer persönlichen Sache zu machen haben. Bewusste und gezielte Gesetzesverstöße hat noch kein Gesetz verhindern können, wie zum Beispiel immer wieder Verstöße gegen Handels- und Steuergesetze, Umweltschutzgesetze, und - wie wir täglich erleben können - Strassenverkehrsordnung/-gesetze belegen.

Es gibt darüber hinaus einige klar gegenläufige Tendenzen, die erschweren, dass Datenschutz als gesellschaftspolitische Notwendigkeit anerkannt wird. Hierzu gehört z. B. die Tatsache, dass viele Bürger im Privatleben personenbezogene Daten bedenkenlos und ungehemmt zum Beispiel im Internet oder bei Internet bezogenen Aktivitäten zur Verfügung stellen und veröffentlichen. Wie sie bei solch einer Einstellung im beruflichen Leben völlig anders handeln können/sollten, bleibt eine unbeantwortete Frage.

Umso bedeutungsvoller ist es, einige wichtige Regeln für den Umgang mit dem Datenschutz von Unternehmen aufzustellen, die von diesen neben dem Gesetz unbedingt beachtet werden sollten. Diese sind:

1. Führungskräfte - und zwar alle Ebenen - müssen zu der Erkenntnis gebracht werden, dass personenbezogene Daten im Geheimnisschutz den gleichen Stellenwert haben wie andere betriebliche Daten, zum Beispiel aus Forschung und Entwicklung. Hierzu haben auch Wirtschaftsprüfer mit ihrem Prüfungsverhalten einen Beitrag zu leisten

2. Die Stellung des Datenschutzbeauftragten muss deutlich gestärkt werden und er muss ähnlich hoch geschätzt werden wie andere Kontrollinstanzen, zum Beispiel die interne Revision.

3. Die Mitarbeiter müssen erkennen, dass personenbezogene Daten im Unternehmen von ihnen andere Verantwortung verlangen als der Umgang mit ihren eigenen personenbezogenen Daten im Privatleben, mit denen sie im Zweifelsfall machen können, was sie wollen.

4. Wenn datenschutzrelevante Aufgaben an andere Institutionen übertragen werden (siehe hierzu das Beispiel Lidl), müssen deren Aufgabenerfüllung insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Datenschutzgesetzgebung ständig überprüft werden. Dies setzt einen kompetenten Datenschutzbeauftragten voraus, der darüber hinaus gut informiert sein muss.

5. Mitarbeiter müssen so Datenschutz sensibilisiert werden, dass sie Aufträge ihrer Vorgesetzten, gegen die Datenschutzgesetzgebung zu verstoßen, als Gesetzesverstöße wahrnehmen und sich im Zweifelsfall bei ihren Datenschutzbeauftragten Rat und Rückendeckung holen.

Eine Novellierung des Datenschutzgesetzes sollte vorsehen, dass den Mitarbeitern im Unternehmen ein Zeitbudget für die Beschäftigung mit dem Datenschutz (Schulung, Fortbildung) zur Verfügung zu stellen ist, so wie es schon für die Arbeitssicherheit realisiert ist. Schon allein durch die Beschäftigung mit der Thematik ist nahezu sichergestellt, dass der Datenschutz “im Kopf” besser und damit das Datenschutzbewusstsein stärker wird. Auch sollte nicht vergessen werden, dass vor allem in Großunternehmen eine effiziente Datenschutzorganisation mit Regelungssystemen Grundbedingung für seine Effizienz ist.

Die UIMCert hat eine Anzahl von Regeln für den Umgang mit dem Datenschutz im Unternehmen entwickelt, die unter uimcert.de abgerufen werden können.

Mobiles TV mit CyberLink Live und Hauppauge TV-Tunern

Written by admin on Wednesday, June 18th, 2008 in Technik.

CyberLink Corp., führender Hersteller von innovativen Lösungen für den Digital Lifestyle, gibt heute seine Kooperation mit dem führenden TV-Tuner-Hersteller Hauppauge Computer Works bekannt.

CyberLink Live wird ab sofort mit den Hauppauge WinTV-Produkten WinTV-HVR-900 und WinTV-NOVA-T Stick ausgeliefert. Diese Kombination ermöglicht es Hauppauge-Kunden, Live-TV über den CyberLink Live Remote-Service standortunabhängig zu genießen.

CyberLink Live ist ein Webservice für digitale Medienunterhaltung, mit dem Anwender Inhalte von ihrem Home-PC per Streaming an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort empfangen können. Über eine benutzerfreundliche und interaktive Oberfläche ermöglicht CyberLink Live durch “Placeshifting” den Fernzugriff auf Live-TV, Musik, Fotos, Videos, Webcams und Dokumente mit jedem internetfähigen Gerät. Durch die Bündelung von CyberLink Live mit hybrid- und digital-terrestrischen TV-Tunern von Hauppauge kommen Anwender, egal ob analog oder digital, dank einfachem Streaming von ihrem Heim-PC aus, in den Genuss ihrer Lieblings- (DVB-T) TV-Sendungen.

“Hauppauge WinTV-Produkte bieten eine TV-Lösung für unterwegs”, sagt Ken Plotkin, CEO von Hauppauge. “Indem wir zwei unserer WinTV Produkte mit CyberLink Live als Service für den Fernzugriff anbieten, können Anwender nun Fernsehunterhaltung überall genießen.”

“CyberLink Live und Hauppauge TV-Tuner ermöglichen Fersehen immer und überall”, sagt Alice H. Chang, CEO von CyberLink. “Wir freuen uns, mit Hauppauge zusammenarbeiten zu können. Durch diese Kooperation bieten wir die ultimative Lösung für Fernsehen unterwegs, was ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Digital Lifestyle ist.”

Hauppauge TV-Produkte (WinTV-HVR-900, WinTV-NOVA-T Stick) sind zusammen mit CyberLink Live 2.0 ab sofort weltweit erhältlich. Weitere Informationen über CyberLink Live finden Sie unter cyberlinklive.com

iPhone fuer Voice over IP

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Technik.

Als erster Anbieter in Deutschland stellt sipgate eine native VoIP-Software für das iPhone bereit. Besitzer des legendären Smartphones verfügen damit ab sofort über die Möglichkeit, in WLAN-Netzen kostengünstige Gespräche via Internet-Telefonie zu führen.

sipgate untermauert mit dem Launch des sipgate iPhone-Client seine Stellung als Technologieführer unter den VoIP-Providern. Die VoIP-Software steht ab sofort kostenlos unter sipgate.de/iphone zum Download bereit.

“Uns begeistern VoIP und das iPhone gleichermaßen, beides hat den Telefoniemarkt revolutioniert”, sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate. “iPhone-Nutzer sind jetzt in der Lage, in Deutschland und der Welt teure Handytarife sowie Roaminggebühren zu umgehen. Wir freuen uns, dass Apple das iPhone für Entwickler öffnen will und uns damit die Option eröffnet, unseren Kunden weitere leistungsstarke Applikationen anbieten zu können.”

Mit dem sipgate iPhone-Client können Benutzer innerhalb eines WLAN-Hotspots jede Telefonnummer anwählen, ohne dass das Gespräch über den Mobilfunkprovider berechnet wird. Hohe Einsparungen sind insbesondere dann möglich, wenn es sich um internationale Gespräche handelt. Je nach Mobilfunktarif werden für solche GSM-Telefonate normalerweise bis zu 3 EUR pro Minute fällig. Bei Anrufen über sipgate fallen hingegen nur die günstigen sipgate Tarife ab 1 Ct pro Minute an. Zusätzlich sind Kunden unabhängig von ihrem Aufenthaltsort auch unter ihrer Ortsrufnummer erreichbar und umgehen im Ausland teures Handy-Roaming.

Voraussetzung für die Nutzung des sipgate iPhone-Clients ist die kostenlose Anmeldung bei sipgate.de. Im Tarif ’sipgate basic’ ist bereits eine kostenlose Ortsrufnummer enthalten. Anschluss- oder Grundgebühren fallen nicht an.

Hightech-Industrie geht mit Zuversicht ins neue Jahr

Written by admin on Wednesday, December 19th, 2007 in Technik.

Die deutsche Hightech-Industrie blickt mit großer Zuversicht in das Jahr 2008. 78 Prozent der Unternehmen erwarten im kommenden Jahr steigende Umsätze. 16 Prozent rechnen mit einem stabilen Geschäft und nur 6 Prozent gehen von sinkenden Umsätzen aus.

Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hervor. “Die Aussichten für die ITK-Branche sind gut”, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. “Die Nachfrage von Wirtschaft, Staat und Privatkunden nach modernen Informations- und Kommunikationssystemen wird auch im kommenden Jahr kontinuierlich wachsen.” Am stärksten gefragt sind laut Umfrage Computer, Software und IT-Dienstleistungen.

Das Jahresendgeschäft 2007 verläuft nach Angaben der Unternehmen ebenfalls erfolgreich. Ein Viertel der Anbieter von Hightech-Produkten und -Diensten rechnen mit einem besseren Weihnachtsgeschäft, 70 Prozent erwarten Umsätze auf Vorjahresniveau. “Im vergangenen Jahr hatten viele Verbraucher größere Anschaffungen wegen der damals anstehenden Mehrwertsteuererhöhung vorgezogen. Das macht sich jetzt bemerkbar”, sagte Scheer. Am stärksten gefragt sind im aktuellen Weihnachtsgeschäft Flachbildfernseher, Multimedia-Handys und Digitalkameras. Ebenfalls beliebt sind Navigationssysteme und Multifunktionsgeräte, aber auch Software.

Laut der Umfrage hat sich die Beschäftigungssituation in der IT-Branche im Jahr 2007 deutlich verbessert. 56 Prozent der befragten Unternehmen stellen zusätzliche Mitarbeiter ein und nur 5 Prozent müssen Arbeitsplätze abbauen. “Vor allem Software-Häuser und IT-Dienstleister suchen intensiv nach neuen Mitarbeitern”, sagte Scheer. “Die besten Aussichten haben Programmierer und IT-Manager mit Hochschulabschluss.” In der BITKOM-Befragung gaben 64 Prozent der Unternehmen an, dass der Mangel an IT-Experten ihre Geschäftstätigkeit behindert. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Umfrage im Jahr 2001. Eine Ausnahme bei der Beschäftigungsentwicklung bildet der Telekommunikationssektor, der zurzeit einem scharfen Preiswettbewerb ausgesetzt ist.

“Die Themen Bildung und Zuwanderung werden uns im Jahr 2008 begleiten”, sagte Scheer. “Sie müssen wir angehen, um das Problem des Expertenmangels in den Griff zu bekommen.” Auf dem IT-Gipfel habe es Signale für eine Anpassung des Zuwanderungsrechts gegeben. Ein weiteres Top-Thema der ITK-Branche im Jahr 2008 wird der Umwelt- und Klimaschutz. “Die Hersteller sind große Schritte voran gekommen, um die Energieeffizienz der Geräte zu verbessern”, sagte Scheer. “ITK ist zudem ein wesentlicher Faktor, um Energie in anderen Branchen einzusparen.” Zum Beispiel führe intelligente Software dazu, dass Energienetze und Maschinenparks besser ausgelastet sind.

Ein wichtiges Thema bleibt die Sicherheit. Scheer: “Das reicht vom Schutz vor PC-Viren und Phishing bis zu großen gesellschaftspolitischen Fragen wie der Diskussion um Online-Durchsuchungen von Computern oder der Einführung des biometrischen Personalausweises.” Im Fokus steht 2008 auch die Telekommunikations- und Medienpolitik. “Mit dem Fernsehen per Internet oder Handy entstehen neue Formen der Mediennutzung, die im Spannungsfeld zwischen Rundfunk-, Telekommunikations- und Internetrecht liegen”, sagte Scheer. “Hier gilt es, Regelungen zu finden, die eine zügige Entwicklung dieser Märkte ermöglichen.” Das Jubiläumsjahr der zehnjährigen Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts will BITKOM nutzen, hierzu weitreichende Vorschläge vorzulegen.

Akkus fuer Digitalkameras oder MP3-Player oft mangelhaft

Written by admin on Tuesday, October 30th, 2007 in Technik.

TecChannel-Test: Akkus für mobile Geräte wie Digitalkameras oder MP3-Player entpuppen sich als Mogelpackung

Akkus für mobile Elektrogeräte entpuppen sich für Verbraucher oft als Mogelpackung. So ist die Kapazität in der Praxis zum Teil deutlich niedriger als die Angaben auf der Verpackung oder dem Akku versprechen. Das berichtet TecChannel (TecChannel.de), das deutsche Webzine für technikorientierte IT-Experten, das wiederaufladbare Batterien namhafter Hersteller getestet hat.

Bei den so genannten Mignon-Rundzellen (AA) stellten die TecChannel-Tester Abweichungen von bis zu 14 Prozent, bei den Micro-Akkus (AAA) von rund 16 Prozent fest. Auch der Lithium-Ionen-Testkandidat erreichte nicht die angegebene Nennkapazität. Darüber hinaus befanden sich unter den Testeinkäufen sogar offensichtlich defekte Akkus, die bis zu 50 Prozent weniger Kapazität aufwiesen als angegeben.

Derart große Abweichungen von der Nennkapazität können laut TecChannel vor allem dann auftreten, wenn der Akku zu lange gelagert wurde und die chemischen Zellen somit überaltert sind. Ein Hinweis auf das Herstellungsdatum, das Verbraucher vor einem Fehlkauf schützen könnte, war allerdings auf keinem der getesteten Akkus oder deren Verpackung zu finden, bemängelt das Online-Magazin.

Der vollständige Test kann unter TecChannel.de abgerufen werden.



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