Archive for the 'Wirtschaft' Category

Immobilien im Internet

Written by admin on Monday, January 12th, 2009 in Wirtschaft.

Das Internet ist für Immobiliensuchende in Deutschland das mit Abstand wichtigste Medium. Sowohl bei der Nutzungsintensität als auch bei der Erfolgsquote ist die Online-Suche den Tageszeitungen klar überlegen. Das meistgenutzte und erfolgversprechendste Immobilienportal im deutschsprachigen Internet ist ImmobilienScout24.de

Dies sind die Ergebnisse der aktuellen 27. W3B-Internet-Studie des Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting, einer der wichtigsten Meinungsumfragen im deutschsprachigen Internet.

In den vergangenen Jahren hat sich das Internet zunehmend als Primärmedium für deutsche Immobiliensuchende etabliert. Die aktuelle Internet-Studie “WWW-Benutzer-Analyse W3B” des Hamburger Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting belegt nun, dass sich die Online-Suche nach Immobilien auf einem neuen Rekordstand befindet. In der 27. Befragung wurden zum Thema “Immobilien im Internet” 15.121 deutsche Internet-Nutzer, die innerhalb der letzten zwölf Monate umgezogen sind, eingehend zu ihrem Immobilien-Suchverhalten befragt.

Immobiliensuche im Internet auf neuem Höchststand
Bereits über zwei Drittel (70,6 Prozent) aller umziehenden Haushalte mit Internetanschluss in Deutschland nutzen das Internet für ihre Immobiliensuche. Die Internetnutzung im Immobilienbereich erreicht damit einen neuen Rekordstand und steigt im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr noch einmal um vier Prozentpunkte. Insbesondere im Vergleich zur Tageszeitung, welche nur noch von 42,7 Prozent der Befragten zur Immobiliensuche eingesetzt wird, baut das Internet seinen Vorsprung deutlich aus. Diese Entwicklung setzte sich insbesondere in den letzten drei Jahren durch: Noch im Herbst 2005 lagen Internet und Tageszeitung auf einem ähnlichen Nutzungsniveau.

Auch bei der Vermittlungsquote liegt das Internet deutlich auf Rang 1. 57,1 Prozent derjenigen, die das Internet für ihre Immobiliensuche nutzten, fanden ihre Immobilie schließlich auch im Web. Von allen befragten Umziehenden waren 42,0 Prozent mit ihrer Immobiliensuche im Internet erfolgreich. Die Trefferquote der Tageszeitung sank signifikant dagegen auf 17,6 Prozent.

IT-Tage in Rostock

Written by admin on Wednesday, June 18th, 2008 in Wirtschaft.

In Mecklenburg-Vorpommern fehlen nach Schätzungen von Experten schon jetzt rund 300 Fachkräfte für die Informationstechnologie.

“Diese Zahl könnte weiter steigen, wenn nicht in Schulen, Unternehmen und Hochschulen schon jetzt konsequent dagegen gearbeitet wird”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Mittwoch zur Eröffnung der IT-Tage in der Stadthalle Rostock. Dort präsentieren sich 60 Unternehmen und Einrichtungen der Informationstechnologiebranche, um Nachwuchs zu werben, neue Entwicklungen vorzustellen und die Branche besser zu vernetzen.

“Die Informations- und Kommunikationsbranche hat sich in Mecklenburg-Vorpommern zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt”, sagte Seidel. In über 600 Unternehmen der Branche sind in Mecklenburg-Vorpommern etwa 14.500 Beschäftigte tätig. Flankiert werden die Unternehmen durch Lehre und Forschung an den Hochschulen, in denen sich etwa 1.000 Forscher und Studenten mit der Informations- und Kommunikationstechnologie beschäftigen. Schwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung in Rostock sind e-learning und berufsbegleitendes Lernen sowie die Chancen und Möglichkeiten der Telemedizin. Die IT-Initiative und die Neue Messe GmbH Rostock richten die IT-Tage aus.

“Die Vernetzung der Akteure macht Fortschritte”, sagte Seidel. So hat die vor knapp vier Jahren gegründete IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern inzwischen 53 Mitglieder. Ihr Ziel ist die Bündelung und Koordination von Aktivitäten zur Weiterentwicklung und Vermarktung des Standortes Mecklenburg-Vorpommern. Daneben gibt es Netzwerke in der Geoinformationswirtschaft (Geo MV) und die Telemarketing-Initiative Mecklenburg-Vorpommern (TMI), die als Plattform für Unternehmen in der Telekommunikationsbranche sowie Call Center arbeitet.

“Der Nachwuchsmangel in der IT-Branche bremst inzwischen die Zuwächse beim Wachstum”, sagte Seidel. Bundesweit wird bis zum Jahr 2010 mit einer Wachstumsrate von 4,2 Prozent jährlich und etwa 25.000 weiteren Arbeitsplätzen gerechnet. In Deutschland ist der IT-Markt mit rund 74 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung noch vor Automobilbau und Maschinenbau der größte Wirtschaftsbereich.

E-Learning - Buecher fuer die Praxis

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Wirtschaft.

Moodle, Wikis, Chats: Als Experte für berufsbegleitendes Lernen hat die Donau-Universität Krems langjährige Erfahrung mit Entwicklungen im Bereich E-Learning. Wie die Neuen Medien sinnvoll im Unterricht zum Einsatz kommen, wird am Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien vermittelt und erforscht.

Auch die Studierenden nehmen am wissenschaftlichen Diskurs teil, die bereits vierte Publikation von AbsolventInnen zum Thema ist soeben erschienen.

Professionelles Lehren und Lernen bedeutet heute, sowohl mit modernen Kommunikationstechnologien vertraut sein, als auch didaktisches Know-how zu besitzen und darüber hinaus rasch auf sich verändernde Gegebenheiten reagieren zu können. Wie die neuen Kommunikationstechnologien im Aus- und Weiterbildungsbereich sinnvoll zum Einsatz kommen können, vermitteln die Lehrgänge am Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien. Die Nutzung von interaktiven Medien, die Entstehung von Communities und der Einsatz von Social Software bilden hier den Schwerpunkt in Forschung und Lehre. Studienangebote wie eEducation bieten umfassende berufliche Weiterqualifizierung speziell für Pädagoginnen und Pädagogen, die im Einsatz von innovativen und interaktiven Lösungen zunehmend gefordert sind.

Neue Publikationen
Gleich vier Publikationen von AbsolventInnen des berufsbegleitenden Masterlehrgangs eEducation liefern die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema E-Learning, zuletzt erschien Alois Schetts Studie über das selbstgesteuert Lernen im Blended Learning-Szenario. Die Fachbücher der PraktikerInnen vermitteln sowohl theoretisches Wissen über verschiedene didaktische Modelle als auch Anleitungen für den Unterricht. Die Bücher sind in der Reihe E-Learning im Verlag Werner Hülsbusch, dem deutschen Fachverlag für Medientechnik und -wirtschaft, erschienen.

- Alois Schett: Selbstgesteuertes Lernen - Lerntagebücher in einem Blended-Learning-Szenario in der Sekundarstufe I 184 S., 27 Abb., 2008, 27, 50 Euro, vwh-verlag

- Ulrike Höbarth: Konstruktivistisches Lernen mit Moodle. Praktische Einsatzmöglichkeiten in Bildungsinstitutionen 212 S. 87 Abb., 2007, 29,90 Euro, vwh-verlag

- Klaus Himpsl: Wikis im Blended Learning - Ein Werkstattbericht 172 S., 30 Abb., 2007, 26,90 Euro, vwh-verlag

- Erwin Abfalterer: Foren, Wikis, Weblog und Chats im Unterricht 148 S., 23 Abb., 2007, 24,90 Euro, vwh-verlag

eEducation - Weiterbildung für PädagogInnen
Der berufsbegleitende Lehrgang E-Education kann in drei Formaten an der Donau-Universität Krems absolviert werden. Er vermittelt praktische und theoretische Kompetenzen im Umgang mit Medien und Technologien im weiteren erzieherischen Umfeld. Die Studierenden werden befähigt, technologieunterstützte Lehr- und Lernangebote wissenschaftlich fundiert zu konzipieren, zu gestalten, zu analysieren und zu evaluieren. Weiters werden sie mit theoretischen Konzepten mediengestützter Bildungsprozesse und bildungstechnologischer Entwicklungen vertraut gemacht und damit zur kritischen Analyse und Reflexion von neuen Entwicklungen angeregt. Ein wesentliches Charakteristikum des Studienangebotes ist ein interdisziplinärer Zugang, der es ermöglicht, das Thema “eEducation” aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen zu behandeln und zu diskutieren. Der nächste Lehrgang startet im Frühjahr 2009.

Nähere Informationen zum Lehrgang unter donau-uni.ac.at/eeducation

Studie zum IT-Fachkraeftemangel

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Wirtschaft.

Studie zum IT-Fachkräftemangel: Universitäre Ausbildung zu einseitig auf Großunternehmen ausgerichtet Alexander Zinn: “Konzerne leiden viel weniger als mittelständische Unternehmen.”

Von einhundert im Rahmen einer Studie* des Netzwerkspezialisten T & A Systeme befragten Branchenexperten sind 72 Prozent der Meinung, dass der IT-Fachkräftemangel in Deutschland seine Hauptursache in der Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen hat. “Oft wird dies mit der angeblich zu theoretischen Ausbildung begründet, die am Berufsalltag vorbeigeht. Diese Sichtweise ist allerdings zu undifferenziert, zumal so auch der klare Auftrag an die Bildungsträger lautet. Das Hauptproblem liegt vielmehr darin, dass die Studenten überwiegend Methoden vermittelt bekommen, die in großen Strukturen Sinn machen. Dabei wird vernachlässigt, dass die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland kleine Strukturen hat”, kommentiert Alexander Zinn, Geschäftsführer bei T & A Systeme. “Dort sind die Aufgaben nicht so spezifisch abgegrenzt, sondern breiter und verlangen von den Mitarbeitern ein höheres Maß an Flexibilität und Eindenken in die jeweiligen Kundenstrukturen.”

16 Prozent der Befragten sagten aus, das dringlichste Problem in diesem Zusammenhang sei, dass die Unternehmen zu wenige Praktika anbieten. Dazu Alexander Zinn: “Natürlich stehen die Unternehmen selbst auch in der Pflicht, durch die Gewährung angemessener Praxiszeiten schon während der Ausbildung dem Studenten einen Einblick in die Anforderungen, die später auf ihn zukommen, zu ermöglichen.” Gerade aus diesem Grund bietet T & A Systeme eine Reihe von Praktika und Werkstudentenstellen an und sorgt damit dafür, dass Auszubildende praktische Erfahrungen sammeln können. Nicht zum Kern des Problems gehört offensichtlich die Annahme, dass die Studenten heutzutage selbst zu lange nicht wissen, wo sie ihr beruflicher Weg hinführen soll. Nur zwölf Prozent der Befragten entschied sich für diese Antwortmöglichkeit. “In unserem Branchensegment werden im Unterschied zu anderen Bereichen die einschlägigen Studiengänge nicht aus Verlegenheit belegt. Ein junger Mensch, der IT-Architekt werden möchte, weiß sehr früh, auf was er sich einlässt und entscheidet sich auch sehr bewusst dafür”, meint Alexander Zinn.

T & A Systeme wollte in der Befragung außerdem in Erfahrung bringen, warum es so viele Kandidaten zu großen und namhaften Unternehmen zieht und sich deshalb insbesondere der deutsche Mittelstand Sorgen um seinen Nachwuchs machen muss. Für 38 Prozent der Branchenkenner steht dabei die Aussicht auf ein hohes Gehalt an erster Stelle. Immerhin 22 Prozent sagen aus, dass alleine der hohe Bekanntheitsgrad dieser Unternehmen für den positiven Zuspruch auf Kandidatenseite sorgt. Jeweils 18 Prozent entschieden sich in der Umfrage für die “Aussicht auf eine große Karriere” beziehungsweise die “gefühlte Sicherheit des Arbeitsplatzes”. “Wir müssen insofern differenzieren: Die Konzerne haben mit dem Fachkräftemangel meiner Ansicht nach nicht so viel zu tun. Spürbar wird dieser hauptsächlich auf der mittleren Ebene. Dabei befinden sich gerade die mittelständischen Unternehmen in einer sehr guten Ausgangsposition, weil sie Auszubildende und Absolventen viel früher und gezielter in die praktische Arbeit beim Kunden einbeziehen können. Das müsste wesentlich stärker entsprechend kommuniziert werden.” Auch das finanzielle Argument hinke etwas, weil überall dort, wo Kundenprojekte zufriedenstellend abgewickelt werden, auch die Auftragslage stimme und entsprechend gut bezahlt werde. Kaum eine Rolle in diesen Überlegungen spielt die Annahme, dass Professoren an den Universitäten zu einseitig Empfehlungen für die bekannten Großunternehmen aussprechen: Nur vier Prozent entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit.

* Im Rahmen der Studie wurden im Frühjahr 2008 100 IT-Fachkräfte in persönlichen Gesprächen befragt. Daher ist die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt die Grundstimmung in der Branche wider und lässt aus diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.

Online-Videos stehlen Arbeitszeit

Written by admin on Tuesday, March 4th, 2008 in Wirtschaft.

Der Konsum von Online-Videos am Arbeitsplatz nimmt kräftig zu. Nachdem Unternehmen damit zu kämpfen hatten, dass ihre Mitarbeiter zunehmend mehr Zeit mit E-Mailverkehr, Chatten und anderen privaten Internetaktivitäten verbrachten, rauben nun die Videoportale wertvolle Arbeitszeit.

Videos bei youtube
Das Video-Portal Youtube.com

So entdeckte nun etwa die US-Bestattungsfirma Carriage Services, dass 70 Prozent der 125 Mitarbeiter im Unternehmenshauptsitz regelmäßig Videos auf Seiten wie YouTube und MySpace konsumieren. Wie das Wall Street Journal berichtet, ließ der Technik-Administrator daraufhin umgehend den Zugang zu den betreffenden Seiten sperren. Carriage Services ist mit seinen videosüchtigen Mitarbeitern kein Einzelfall. Immer mehr Unternehmen kappen den Zugang zu Videoportalen, weil dadurch immer größere Schäden für die Firmen entstehen.

Laut Erhebungen von Nielsen Online nielsen-online.com werden in der Mittagszeit zwischen zwölf und 14 Uhr die meisten Internet-Videos konsumiert. Das ist gleichzeitig ein Zeitraum, in dem sich der Großteil der Bevölkerung bei der Arbeit befindet. Das private Videovergnügen im Büro schlägt sich aber nicht nur auf die Produktivität nieder. Insbesondere kleinere Unternehmen, deren Technik nicht so umfassend ausgestattet ist, beklagen die Ausreizung ihrer limitierten Breitbandzugänge. Das Downloadvolumen werde demnach häufig mit Videodateien zugemüllt und es bleibe keine Kapazität mehr für arbeitsrelevante Internetaktivitäten.

Dass das Internet inzwischen die größte Ablenkung am Arbeitsplatz darstellt, bestätigen auch Untersuchungen aus Deutschland. Zu Online-Videos im Einzelnen wurden aber bislang offenbar keine Daten erhoben. “Leider liegen uns noch keinerlei Zahlen zu dieser Thematik vor”, sagt Guido Brinkel, Bereichsleiter Medienpolitik beim BITKOM, auf Nachfrage von pressetext. Daher seien auch keine Einschätzungen zu treffen, wie sehr Videoportale den Firmen tatsächlich schaden.

Die Unternehmen haben es jedenfalls mitunter schwer, schädigendes Surfverhalten zu unterbinden und gleichzeitig den Mitarbeitern nicht zu sehr auf die Füße zu treten. Und selbst wenn der Zugang zu bestimmten Seiten oder Portalen einfach gesperrt wird, ist damit das Problem meist nicht gelöst. Denn im Gegenzug arbeiten inzwischen auch viele Unternehmen mit Videos im Internet, nutzen Downloaddienste oder Online-Telefonservices. Dabei einen Weg zu finden, “wichtige” Seiten zugänglich zu machen und “unwichtige” zu blockieren, stellt die Techniker oft vor eine unlösbare Herausforderung.

Häufig versuchen die Unternehmen vorab klare Verhältnisse zu schaffen und das private Surfen über Betriebsvereinbarungen zu regeln. Fälle exzessiver Internetnutzung am Arbeitsplatz sind inzwischen auch schon vor Gericht gelandet, weil Angestellte deshalb entlassen wurden. Aber nicht nur Arbeitgeber, auch Arbeitnehmer zeigen sich zunehmend verärgert. Während die eine Seite über finanziellen Schaden klagt, fühlen sich die Mitarbeiter immer häufiger überwacht und der Spionage des Chefs ausgeliefert.

Aussender: pressetext.de



Site Navigation