Archive for the 'Wissenschaft' Category

Masterstudiengang “Informatik fuer Journalisten”

Written by admin on Wednesday, June 11th, 2008 in Wissenschaft.

Denken wie ein Informatiker, schreiben wie ein Journalist: In einem einzigartigen Masterstudiengang bietet die TU Chemnitz künftig Informatik für Journalisten an.

Der moderne Journalist ist in der Regel ein Einzelkämpfer. Ob auf der CeBIT oder am Hindukusch, meist muss aus Kostengründen ein Reporter vor Ort reichen. Dabei stehen die Journalisten in solchen Situationen immer häufiger vor dem Problem, auf sich allein gestellt, über IT berichten zu müssen und mittels IT das Berichtete zu bearbeiten und zu übertragen. Da die Informationstechnik, mit der der Berufszweig dabei in Berührung kommt, immer umfangreicher wird, kann eine meist geisteswissenschaftlich geprägte Grundausbildung den Erfordernissen des Berufes längst nicht mehr gerecht werden. Auch viele Quereinsteiger sind etwa als Germanisten oft überfordert.

Mit dem deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang “Informatik für Journalisten” will die Fakultät für Informatik der TU Chemnitz ab dem Wintersemester 2008/09 Journalisten jenes Know-how an die Hand geben, welches sie für die IT-Themen und Prozesse ihres Berufes wappnet. “Dieses Masterstudium stellt einen vollwertigen Informatikstudiengang dar”, so Prof. Wolfram Hardt, Dekan der Fakultät für Informatik. “In relativ kurzer Zeit erhalten dabei Geisteswissenschaftler eine sehr umfassende Informatikausbildung in Praxis und Theorie.” So werden die umfangreichen Themengebiete in komprimierter Form gelehrt und beinhalten im Wesentlichen zwei Säulen:

In der ersten Säule erhalten die Studierenden umfassende Kenntnisse in Algorithmen und Datenstrukturen. Hier erhalten sie einen grundlegenden Einblick in informatisches Denken. In der zweiten Säule können die Studierenden aus 23 Lehrmodulen frei auswählen und sich die Inhalte so zusammenstellen, wie es für ihren weiteren Berufsweg am Sinnvollsten ist. Durch dieses Studium sollen die Absolventen befähigt werden, Lösungen der Informatik bis ins Detail nachzuvollziehen und innerhalb ihrer Tätigkeit als Journalisten auch selbst einzusetzen; beim selbstständigen Auswerten von Fachthemen für klassische Medien sowie als Onlineredakteur im Umgang mit neuester Webtechnologie.

Den Anstoß zum Angebot Informatik für Journalisten erhielt die Fakultät aus Kreisen der Praxis. Dirk Neubauer, Geschäftsführer der evolver services, weiß: “Die Presse - egal, ob Online oder Print - sucht händeringend nach Fachkräften mit einer Doppelbegabung in Journalismus und IT. Journalisten, die nicht verstehen, worüber sie schreiben, oder Informatiker, die ihre Fachkenntnisse nicht kommunizieren können, sind dabei keine Alternative.” Auch Andreas Perband, Chefredakteur der PC-WELT, sieht das Potential des neuen Studienganges: “Durch das Internet ändert sich das Berufsbild des Journalisten sehr stark. Zum einen ist ein gehöriges Stück technisches Know-how für die Beherrschung aller für das Web relevanter Medien notwenig - man denke etwa nur an das Erstellen von Web-Videos, die in der Regel selbst konzipiert und realisiert werden müssen. Zum anderen wird die Welt aufgrund der Digital-Technik - die nahezu alle Lebensbereiche durchdringt - insgesamt komplizierter. Hier hat der Journalist die Aufgabe, komplizierte Sachverhalte möglichst einfach darzustellen. Dies gelingt nur, wenn der zu beschreibende Sachverhalt auch verstanden wurde. Der neue Informatik-Studiengang für Journalisten ist daher eine interessante Ergänzung des Studienangebotes.”

Mit diesem Studiengang wird engagierten Geisteswissenschaftlern die Möglichkeit geboten, sich neue Bereiche ihres Wunschberufs zu erschließen und darin breitere Themenspektren auf Basis fundierter Informatikkenntnissen zu bearbeiten. Studiendekan Prof. Maximilian Eibl stellt daher seinen Anspruch an Studium und Studenten: “Statt eines risikoreichen Selbststudiums oder Quereinstiegs bieten wir angehenden Journalisten hiermit einen Weg zum Erfolg - nicht unbedingt einfach, dafür jedoch kompetent begleitet.” Für diesen nichtkonsekutiven Masterstudiengang wird eine Benutzungsgebühr von 350 Euro pro Semester erhoben.

Weitere Informationen zum Studiengang unter tu-chemnitz.de/studium/studiengaenge

Master Bachelor oder Diplom als Buch veroeffentlichen

Written by admin on Wednesday, October 31st, 2007 in Wissenschaft.

Master, Bachelor und Diplom: Karrierestart mit dem eigenen Fachbuch. Der Diplomica Verlag bietet kostenlose Buchveröffentlichung und neue Serviceangebote für Hochschulabsolventen und Fachautoren.

Die Veröffentlichung der eigenen Abschlussarbeit als Fachbuch kann Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg einen großen Schritt weiterbringen: “Auf potenzielle Arbeitgeber macht es einen guten Eindruck, wenn die Abschlussarbeit als Fachbuch im regulären Buchhandel erhältlich ist” sagt Björn Bedey, Geschäftsführer des Hamburger Diplomica Verlags.

Nun präsentiert der Verlag, der seit 1997 auf die Veröffentlichung von Abschlussarbeiten und wissenschaftlichen Texten spezialisiert ist, sein neues Serviceangebot: Hochschulabsolventen können ihre Abschlussarbeit kostenlos als broschierte Monographie veröffentlichen und ihr Buch auch in digitaler Form als eBook über die Verlagsplattform diplom.de anbieten. Die Vorteile: Die Veröffentlichung als Monographie steigert das Renommee in Fachkreisen. Darüber hinaus zahlt der Verlag ein ungewöhnlich hohes Autorenhonorar; bei einem Verkauf ihres Buches erhalten Autoren 15% vom Nettoverkaufspreis und 40% bei einem Verkauf des eBooks. Und: Die Veröffentlichung als Fachbuch und eBook ist völlig kostenlos.

Der Verlag vertreibt die Publikationen über den Buchhandel und über die Verlagsplattform diplom.de sowie rund 100 namhafte Online-Partner. Die eingereichten Arbeiten erhalten eine ISBN und werden an das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) gemeldet. Besonders die Meldung im VLB ist für Bedey wichtig: “Das VLB ist die Suchmaschine für den gesamten deutschsprachigen Buchhandel; über diesen Vertriebsweg erreichen wir neben dem Verkauf über das Internet weitere Käuferschichten.”

Der Verlag erstellt in Zusammenarbeit mit den Autoren ein qualitativ hochwertiges Fachbuch mit einem individuellen Buchcover. Nach der Veröffentlichung erhalten die Autoren ein Freiexemplar ihres Buches. Optional bietet der Verlag auch die Möglichkeit der reinen eBook-Vermarktung der Arbeit über das Internet - ebenfalls mit eigener ISBN und kostenlos.

Zwei neue kostenlose Serviceangebote sind vor allem für Uni-Absolventen auf Jobsuche attraktiv: In der neuen Rubrik “Autor der Woche” können sie sich mit Foto und Lebenslauf den Besuchern der Seite vorstellen. Und wer für die Bewerbung eine eigene Website erstellt hat, kann den Link im Online-Katalog von diplom.de einstellen.

Tabubruch: Erstmals Menschen geklont!

Written by admin on Friday, October 19th, 2007 in Wissenschaft.

Wissenschaftler gesteht: ”Ich habe menschliche Embryonen geklont!”

In der aktuellen Ausgabe berichtet P.M. MAGAZIN über die ersten Versuche, Menschen zu Fortpflanzungszwecken zu klonen. Diese Versuche liegen bereits vier Jahre zurück - aber erst jetzt spricht zum ersten Mal jener Mann, der diese umstrittenen Experimente federführend durchgeführt hat, gegenüber der breiten Öffentlichkeit.

Der hochkarätige und international bekannte Embryonenforscher Karl Illmensee bekennt: “Wir haben fünf Menschen zu klonen versucht. Ich war bei der Entnahme der Eizellen dabei und auch beim Transfer der Klon-Embryonen in die Gebärmutter.” Insgesamt seien neun Klon-Embryonen hergestellt worden, einer davon habe sich mindestens bis zum 12-Zellen-Stadium entwickelt. In keinem der Fälle sei es jedoch zur Schwangerschaft gekommen.

Das reproduktive Klonen von Menschen ist in Deutschland wie in vielen anderen Ländern verboten. Nach eigenen Angaben hat Illmensee die Experimente zusammen mit dem umstrittenen Reproduktionsmediziner Panayiotis Zavos daher außerhalb Deutschlands durchgeführt. Zu seiner Motivation sagt Illmensee gegenüber P.M.: “Es war extreme Neugier.” Die Zukunft des reproduktiven Klonens sieht Illmensee heute kritisch: “Wir sollten nicht weitermachen.”

P.M. MAGAZIN 11/2007 ist ab heute im Handel erhältlich.

Oralsex-Studie bestaetigt Lustfeindlichkeit der USA

Written by admin on Tuesday, May 15th, 2007 in Wissenschaft.

Das jüngste Studienergebnis zum Thema “Oralsex erhöht Mundkrebs-Risiko” hat weltweit hohe Wellen geschlagen. Vor allem Laien, die fachmedizinische Literatur sonst kaum lesen, wurden durch diese Studie verunsichert. Für Mediziner, wie etwa Männerfacharzt und Sexualmediziner Georg Pfau http://www.maennerarzt-linz.at, bestätigt dieses Ergebnis die Lustfeindlichkeit in den USA.

“Aus einem Land, wo in Gesetzen vorgeschrieben wird, wie man sexuell zu verkehren hat, kann man ja nichts anderes erwarten”, so Pfau im pressetext-Interview. Mit der Studie wolle man den Eindruck erwecken, dass Oralsex pervers sei. Tatsächlich haben die meisten Agenturen und Nachrichten die Meldung aus dem New England Journal of Medicine kritiklos und unkommentiert übernommen.

In der Studie kamen die Forscher zum Ergebnis, dass jemand der mehr als sechs Sexualpartner hat, ein 8,6-mal höheres Mund- und Rachenkrebsrisiko aufweise. Lediglich der Spiegel hat die Statistik, die dieser Studie zugrunde liegt, genauer unter die Lupe genommen und mit der deutschen Krebsstatistik des Berliner Robert-Koch-Instituts verglichen. Demnach erkranken jährlich etwa 13 von 100.000 Menschen an Mund- und Rachenkrebs. Das Erkrankungsrisiko liegt somit bei 0,013 Prozent und würde, folgt man der US-Untersuchung, auf 0,11 Prozent steigen. Hauptursachen für solche Krebserkrankungen bleiben aber Alkohol- und Tabakgenuß.

“Es ist richtig, dass man sich bei Oralverkehr, aber auch beim normalen Geschlechtsverkehr mit Humanen-Papilloma-Viren HPV infizieren kann. Es ist auch richtig, dass HP-Viren zu Krebserkrankungen führen können”, räumt Pfau ein. Eine HPV-Infektion erfolgt hauptsächlich über Hautkontakt, bei bestimmten Virentypen primär durch ungeschützten Sexualverkehr - egal ob genital, anal oder oral. “Die HPV-Infektion ist daher eine der häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Infektionen.” Sehr oft jedoch bleibe die Ansteckung unbemerkt. In manchen Fällen kommt es zur Bildung so genannter Feigwarzen, auch Kondylome genannt. Aber auch dies könne bis zu einem Jahr dauern. Bei Männern sei das ganze Problem relativ einfach erkennbar, da diese Feigwarzen sichtbar sind. Bei Frauen sind sie allerdings nicht immer leicht feststellbar und können selbst bei routinemäßigen gynäkologischen Untersuchungen leicht übersehen werden.

Tatsächlich sei die Durchseuchung der Bevölkerung mit den HP-Viren relativ hoch, meint Pfau. Zudem können diese Viren über Jahre im menschlichen Körper inaktiv sein, ehe sie zu Feigwarzen oder Geschwüren führen. “Ein großes Problem ist hier, dass Feigwarzen bei Männern häufig bagatellisiert werden - zum Teil sogar unbehandelt bleiben”, meint der Mediziner. Die Entfernung dieser Warzen sei ziemlich aufwändig, das sei zumindest ein Grund dafür. “Oralverkehr ist lustvoll und natürlich erlaubt, allerdings nur dann, wenn beide Partner gesund sind.” Ein Ansteckungsrisiko für HIV, aber auch mit Syphilis gebe es natürlich auch hier. “Die Verwendung von Kondomen kann die meisten Erkrankungen verhindern”, erklärt Pfau. Das gelte auch für Oralverkehr. Gegen eine HPV-Infektion gebe es bereits eine wirksame Vorbeugung. “Diese Injektion ist allerdings nur für sehr junge Männer und Frauen vorgesehen. Nicht alle am Markt befindlichen Impfungen schützen vor Feigwarzen”, erklärt der Mediziner.

Generell empfiehlt Pfau auch Männern eine regelmäßige Gesundenuntersuchung, die auch eine Untersuchung des Genitals umfassen sollte, denn damit ließen sich solche Risiken ausschließen. “Männer sind, was den Arztbesuch angeht, leider immer noch viel zu nachlässig”, so Pfau. Mehrere Studien haben nämlich gezeigt, dass bis zu 70 Prozent der männlichen Partner von Frauen, die unter einer HPV-Erkrankung am Gebärmutterhals leiden, ihrerseits HPV-assoziierte Veränderungen am Penis aufweisen. Das mache deutlich, wie wichtig es auch für die Männer ist, sich untersuchen zu lassen, meint Pfau abschließend im pressetext-Interview.

Aussender: www.pressetext.at

Mangelnder Schlaf als Testosteronkiller

Written by admin on Friday, April 6th, 2007 in Wissenschaft.

Mangelnder Schlaf führt nach Ansicht von Wissenschaftlern zu einem niedrigeren Testosteron-Spiegel bei älteren Männern. Das hat eine US-Studie an der University of Chicago zutage gebracht, die in der ersten Aprilausgabe des Fachjournals Sleep http://www.journalsleep.org vorgestellt wird.

So konnte unabhängig von den parallel durchgeführten Bluttests über die Schlafauswertung von zwölf gesunden Männern zwischen 64 und 74 Jahren deren Testosteron-Werte vorhergesagt werden. Wiesen die Männer eine kürzere Gesamtschlafdauer sowie qualitativ schlechtere Schlafperioden auf, fiel auch der gemessene Testosteron-Wert in den Keller.

Die präsentierte Studie reiht sich nahtlos in jüngste Erkenntnisse ein, die Schlafmangel mit ernsthaften Erkrankungen und Gesundheitsproblemen in Verbindung bringen. “Mittlerweile wissen wir, dass chronischer Schlafmangel zu einer Reihe von stoffwechselbedingten Erkrankungen wie Übergewichtigkeit oder Diabetes mellitus führen kann”, erklärt Somnologe Alexander Blau vom Schlafmedizinischen Zentrum an der Universitätsmedizin Berlin http://www.charite.de/schlaflabor im Gespräch mit pressetext. Auch für das Immunsystem spiele ausreichender Schlaf eine wesentliche Rolle. Bei Kindern komme hinzu, dass deren Wachstum in erster Linie in der Tiefschlafphase stattfinde, so der Schlafexperte.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund zehn Prozent von einer chronischen Schlafstörung betroffen, die therapeutisch behandelt werden sollte. “Allgemein geht man davon aus, dass die Schlafzeit durch den veränderten Lebens- und Arbeitsstil in den vergangenen 100 Jahren um rund eine Stunde abgenommen hat”, sagt Blau. Punktueller Schlafmangel sei medizinisch betrachtet nicht wirklich ein Problem. Gefährlich werde es erst dann, wenn über einen längeren Zeitraum kontinuierlich zu wenig geschlafen werde”, so Blau weiter.

Als durchschnittlichen Richtwert für die ausreichende Schlafdauer nannte Blau sieben bis acht Stunden für Erwachsene, wenngleich er auch betonte, dass es sowohl gesunde Vier-Stunden-Kurzschläfer als auch gesunde Zehn-Stunden-Schläfer gebe. Um das eigene Schlafverhalten zu überprüfen rät Blau zu einem einfachen Selbstversuch: “Wenn man am arbeitsfreien Wochenende deutlich länger schläft als an Tagen während der Arbeitswoche, dann weist das auf ein Schlafdefizit hin.”

Aussender: www.pressetext.de



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