ZDF-Talentshow “Ich kann Kanzler”
Written by admin on June 19th, 2009 in Fernsehen.
Die politische Talentshow “Ich kann Kanzler” wird vom ZDF auch live im Internet übertragen. Parallel zur Ausstrahlung im Fernsehen können Netz-User die Sendung als Livestream unter zdf.de abrufen – am Freitag, 19. Juni 2009, ab 21.15 Uhr.
Wer hat das Zeug zum Kanzler, wer kann die Herausforderungen dieses politischen Spitzenjobs meistern? Das ZDF sucht das größte politische Nachwuchstalent: 2500 junge Frauen und Männer haben sich mit ihren Ideen für Deutschland bei “Ich kann Kanzler!” beworben. Dabei geht es um die besten politischen Ideen und die größte Überzeugungskraft. Die Kandidaten stellen sich den Fragen der Jury und dem Urteil des Live-Publikums. Günther Jauch, Henning Scherf und Anke Engelke testen die rhetorischen Fähigkeiten, das politische Wissen und die Entscheidungskraft der Kandidaten.
Für die Begleitung des Projekts im Internet hat zdf.de außerdem zwei renommierte Experten gebeten, die sechs Finalisten und ihr Können zu beurteilen: Karen Heumann, Vorstand der Werbeagentur Jung von Matt, und Joachim Knape, Professor für Rhetorik an der Universität Tübingen, bewerteten sowohl das Auftreten als auch die politischen Argumente der Kandidaten und kamen zu positiven Urteilen:
Dem Münchner Schüler Delano Osterbrauck zum Beispiel bescheinigten beide Fachleute eine hohe Glaubwürdigkeit: “Das ist kein Karrierist. Da ist viel Engagement für die Sache, sehr überlegt und fundiert.” Über den 31-jährigen Hamburger Philip Kalisch sagt Professor Knape: “Er ist unangepasst, redet aber eloquent über Politik und spricht die persönlichen Befindlichkeiten der Menschen an – er ist in gewissem Sinne eine Brücke zu den Wählern, weil er sie bei ihren Alltagsproblemen abholt.” “Jacob schlägt Brücken und Funken. Das ist der Stil eines Menschen, der immer schon sein Ding gemacht hat, der daran glaubt und darin lebt”, bewertet Karen Heumann den Auftritt des 18-jährigen Schülers Jacob Schrot aus Brandenburg/Havel.
Kandidatin Nuray Karaca wirkte auf beide Experten zunächst unsicher. “Sie ist mädchenhaft scheu, bei näherem Hinhören aber merkt man, dass sie damit spielt und eigentlich genau weiß, wovon sie redet”, sagt Professor Knape über die 18-jährige Wiesbadenerin.
Über Siegfried Walch urteilt Heumann: “Der ist schon ganz schön Politiker, selbstbewusst, bayerisch, kernig, bodenständig, mit 25 schon einen eigenen Laden – Chapeau!”
“Antje ist authentisch und frisch, sie hat aus ihrer eigenen Lebenswelt heraus einen Gedanken entwickelt und ist damit sehr überzeugend”, findet die Werbeexpertin.
Heumanns Fazit: “Dass so tolle junge Menschen so früh so tolle Ideen haben, macht wirklich Mut und Hoffnung für unsere politische Klasse und das habe ich so nicht erwartet.”
“Ich kann Kanzler!” am Freitag um 21.15 Uhr live im ZDF und im Livestream auf ZDF.de
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Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren Nutzungsmotiven und der damit verbundenen Selbstrepräsentation signifikant voneinander. Frauen nutzen die Plattform vorrangig zur Kommunikation innerhalb ihres realen schon existierenden Bekannten- und Freundeskreises. Männer sind häufig auf der Suche nach neuen Online-Bekanntschaften und schauen sich gern “fremde” Profile an. Dies wirkt sich vor allem auf die Selbstdarstellung der Nutzer aus. Beide Geschlechter möchten sich möglichst positiv darstellen, jedoch unterscheiden sie sich dabei in ihren Strategien. Frauen nutzen zur Selbstrepräsentation die Profilbilder, die personenbezogenen Angaben und vor allem die Mitgliedschaft in Interessensgruppen. Frauen möchten sich möglichst authentisch darstellen. Männer verbergen ihre Identität oft, weil sie auf sich neugierig machen möchten.