Viele koennen mit Web 2.0 nichts anfangen

Written by admin on Wednesday, June 11th, 2008 in Web 2.0.

Avira-Umfrage: Zwei Drittel aller Befragten können mit Web 2.0 nichts anfangen! Kommunikation im digitalen Zeitalter: Während jeder Siebte seine Kontakte online pflegt, lehnen zwei von drei Befragten Web 2.0 ab.

Im Web 2.0-Zeitalter werden Informationen in Wikis recherchiert, Geschäftskontakte über Xing geknüpft und Freundschaften über StudiVZ gepflegt. Doch ob sich die Web 2.0-Werkzeuge dauerhaft als nützliche Internetanwendungen beweisen, wird immer wieder diskutiert. So kommt eine aktuelle Umfrage der Sicherheitsexperten von Avira zu dem Ergebnis, dass 14 Prozent der Internetnutzer mittlerweile mehr online kommunizieren als von Angesicht zu Angesicht. Der deutsche IT-Sicherheitsanbieter hat 1.432 Besuchern seiner Webseite free-av.de die ‘Gewissensfrage des Monats’ gestellt: ‘Wikis, Blogs, Social Networks - für viele Internetnutzer führt kein Weg mehr an den neuen Web 2.0-Tools vorbei. Hand aufs Herz, hat Sie das Web-2.0 Fieber gepackt?’

Web 2.0 ist ein populäres Schlagwort mit vielen Facetten: Der Begriff umfasst alle Internetapplikationen, die Gestaltungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für den Nutzer bereitstellen. Wiki-Webseiten sind neben Videocommunities die beliebtesten Anwendungen der Web 2.0-Nutzer, die häufig parallel zu den klassischen Medien gelesen werden. Zehn Prozent der von Avira Befragten schätzen den Informationswert von Blogs. Besonders bei spezifischen Themeninteressen sind Blogs beliebte Informationsquellen. Hinzu kommt, dass auch die Bekanntheit oder die sich entwickelnde Vertrautheit mit dem Blogger zur regelmäßigen Nutzung der Online-Tagebücher beiträgt.

Spätestens seit die Online-Community Facebook ihre Mitglieder unfreiwillig zu Werbeträgern machte, warnen Datenschützer vor dem Daten-Striptease im Web 2.0: Auch 40 Prozent der Umfrageteilnehmer von Avira lehnen den digitalen Exhibitionismus im Web 2.0 ab und geben ihre persönlichen Daten weder in sozialen Netzwerken noch in Blogs oder Wikis preis. ‘Schafe werfen auf Facebook, Selbstdarstellung bei MySpace oder Statusmitteilungen bei Twitter: Das ist doch sinnlos’, finden 28 Prozent der Befragten. Für die einen sind Web 2.0-Applikationen die neuen Unterhaltungsmedien der Zukunft, für die anderen vergeudete Zeit.

‘Unternehmen werden allerdings nicht umhin kommen, früher oder später die neuen Formen des Wissens- und Informationsaustausches wie beispielsweise Weblogs einzusetzen’, meint Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. ‘Für viele deutsche Unternehmen gehören Web 2.0-Funktionen wie Corporate-Blogs mittlerweile zum guten Ton.’

Auch Spam-Versender haben das Web 2.0 längst für ihre Zwecke entdeckt: Kürzlich wurden zwei amerikanische Spammer zu 230 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt, weil sie wiederholt Spam-Nachrichten an Mitglieder der Community-Website MySpace versendet hatten. Für acht Prozent der Avira-Befragten sind derartige Vorfälle Grund genug, dem Web 2.0 den Rücken zu kehren. ‘Die Betreiber von Web 2.0-Anwendungen sollten die Nutzer vor Nachrichtenmissbrauch, Spam und Phishing-Emails schützen’, empfiehlt Auerbach. ‘Gleichzeitig sollten Nutzer ihre Privatsphäre schützen und die persönlichen Angaben auf ein Minimum beschränken. Denn diese Portale können beispielsweise auch von potentiellen Arbeitgebern als Informationsquelle über Bewerber genutzt werden.’

Für malware-freies Surfen steht der kostenlose Basisschutz von Avira zum Download bereit unter: free-av.de. Wer mit zusätzlichen Funktionen noch mehr Sicherheit im Netz haben möchte, kann für 39,95 Euro eine Jahreslizenz der Avira Internet Security Suite erwerben. Die Software bietet zusätzlich zum bewährten Virenschutz eine extra FireWall sowie eine AntiSpam- und Backup-Funktion.

PR-Branche und Nutzung von Web 2.0

Written by admin on Wednesday, August 1st, 2007 in Internet.

Die Mehrheit der Mitarbeiter in Pressestellen hat zwar viel von Web 2.0 und seinen Anwendungen gehört, kennt sich aber mit diesen Technologien nicht aus.

Das haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor in ihrem jüngsten PR-Trendmonitor herausgefunden. Über die Hälfte (53 Prozent) der befragten Pressestellen hat von Blogs, Podcasts und Social Software gehört, gibt aber gleichzeitig an, diese Technologien nicht zu beherrschen.

 Aktuelle Trends im Internet
Die Mehrheit der Mitarbeiter in Pressestellen hat zwar viel von Web 2.0 und seinen Anwendungen gehört, kennt sich aber mit diesen Technologien nicht aus, so ein Ergebnis des jüngsten PR-Trendmonitores. Grafik: news aktuell GmbH

Gerade mal knapp sieben Prozent der befragten Mitarbeiter in Unternehmenspressestellen arbeiten täglich mit Web 2.0 und kennen sich sehr gut damit aus. Die PR-Agenturen sind etwas besser für die aktuellen Trends im Internet gerüstet: Die Mehrheit der Mitarbeiter in Agenturen (42,3 Prozent) nutzt zumindest “gelegentlich” Blogs, Podcasts & Co und fühlt sich mit diesen Anwendungen “einigermaßen sicher”.

Belegbare Zahlen und Fakten sind für Pressestellen und Agenturen das wichtigste Instrument, um Glaubwürdigkeit in der Pressearbeit zu erzeugen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Rund 64 Prozent der Pressestellen und PR-Agenturen halten dies für ein sehr wichtiges Kriterium. Danach folgen bei den Pressestellen die Aspekte “Vertrauen schaffen” (59 Prozent) und “transparente und offene Kommunikation” (52 Prozent). PR-Agenturen sehen hingegen die “Kommunikation spannender Themen” (53 Prozent) an zweiter Position. Die geringste Bedeutung in diesem Zusammenhang wird dem “Vermeiden von werblichen Aussagen” zugeschrieben.

Insgesamt haben 1.854 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen an der Umfrage teilgenommen. Weitere Themen: “Budgets und Honorarumsätze”, “Agenda Setting”, “Erfolgsmessung” sowie die neu untersuchten Bereiche “Berufszufriedenheit”, “Zukunft der Zeitung” und “Internationale PR”.

Alle Ergebnisse des PR-Trendmonitors 2/2007 unter: www.pr-trendmonitor.de

Die beliebtesten Blog-Themen

Written by admin on Monday, June 11th, 2007 in Internet.

Worüber berichten die meisten Blogs, was wird am Meisten gebloggt?

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Für persönliche Gedanken gab es früher das Tagebuch – es lag oft gut versteckt in der Ecke eines Schranks. Heute teilen viele Menschen ihre Meinung mit der ganzen Welt: per Online-Tagebuch, im Fachjargon “Blog” oder “Weblog”. Rund acht Prozent der deutschen Internet-Nutzer schreiben mindestens einmal pro Monat Beiträge in eigenen oder fremden Blogs. Weitere zwölf Prozent bloggen gelegentlich. Fast jeder zweite Internet-Nutzer liest Online-Tagebücher. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (www.bitkom.de) heute in Berlin mit.* Beim Bloggen geht es aber nicht vorrangig um private Erlebnisse: Nachrichten, Unterhaltung und Freizeit, Computer-Fragen und Politik sind die beliebtesten Themen.

*Quellen: WWW-Benutzer-Analyse von Fittkau & Maaß Consulting, Hamburg, April/Mai 2007.



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