ZDF Mediathek erhaelt Designpreis

Written by admin on Friday, February 12th, 2010 in Fernsehen.

ZDF Mediathek erhält Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010

Die ZDFmediathek wird mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in Silber ausgezeichnet. Der Preis gilt als höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design und wurde am Freitag, 12. Februar, in Frankfurt am Main vergeben.

ZDF Mediathek
ZDF Mediathek - Foto: ZDF, Michaela Immel

Die Jury des Rates für Formgebung (German Design Council) lobte in ihrer Begründung die Gestaltung und Bedienbarkeit der ZDFmediathek: “Klar und übersichtlich - umfangreiche Hintergrundinformationen und Funktionen - die Benutzerführung ist beeindruckend und funktioniert intuitiv - Internetnutzer jeden Alters können sich darin zurechtfinden - die Gestaltung ist unaufdringlich - die Ladezeiten der Videobeiträge überraschend kurz”. In der Jurybegründung heißt es weiter, die ZDFmediathek setze in Gestaltung und Nutzerführung einen Standard und zeige, dass das Internet, wenn es derart bespielt werde, eine sehr sinnvolle Erweiterung für TV-Formate und Fernsehsender bieten könne.

Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien des ZDF, zeigte sich über die Entscheidung der Jury erfreut: “Das ZDF hat die Idee einer Mediathek sehr früh entwickelt. Heute ist sie ein ausgereiftes Produkt in Design und Nutzerführung. Sie ist die moderne Antwort auf die Wünsche der Zuschauer nach mehr Unabhängigkeit.”

Die ausgezeichnete Version der ZDFmediathek (Relaunch 2007) wurde von der Zentralredaktion der Hauptredaktion Neue Medien des ZDF und der Kölner Agentur Pixelpark entwickelt. Die jüngste Überarbeitung hat das Abrufportal Anfang November 2009 erhalten - eine vereinfachte Navigation sorgt seitdem für eine noch bessere Programmübersicht und eine leichtere Bedienbarkeit.

Die ZDFmediathek bringt das Fernsehen in verschiedene Kanäle der digitalen Welt. Damit ist sie bereits seit 2005 Vorreiter für zeitliche, örtliche und inhaltliche Souveränität - zu Hause am PC und Fernsehgerät oder unterwegs mit dem Mobiltelefon. Unter der Überschrift “Sendung verpasst” finden die Nutzer die Sendungen der letzten sieben Tage in TV-Qualität. Auf der Startseite finden sich die aktuellsten Beiträge, zudem können die Nutzer in Themen und Rubriken stöbern oder ihre Lieblingssendung unter “Sendungen von A-Z” direkt aufrufen. Wie im klassischen Fernsehen werden die Inhalte auf einer großen Bühne in den Vordergrund gestellt. Gut 60 Prozent des ZDF-Hauptprogramms stehen in der Mediathek als Abrufvideo zur Verfügung.

ZDF-Talentshow “Ich kann Kanzler”

Written by admin on Friday, June 19th, 2009 in Fernsehen.

Die politische Talentshow “Ich kann Kanzler” wird vom ZDF auch live im Internet übertragen. Parallel zur Ausstrahlung im Fernsehen können Netz-User die Sendung als Livestream unter zdf.de abrufen – am Freitag, 19. Juni 2009, ab 21.15 Uhr.

Wer hat das Zeug zum Kanzler, wer kann die Herausforderungen dieses politischen Spitzenjobs meistern? Das ZDF sucht das größte politische Nachwuchstalent: 2500 junge Frauen und Männer haben sich mit ihren Ideen für Deutschland bei “Ich kann Kanzler!” beworben. Dabei geht es um die besten politischen Ideen und die größte Überzeugungskraft. Die Kandidaten stellen sich den Fragen der Jury und dem Urteil des Live-Publikums. Günther Jauch, Henning Scherf und Anke Engelke testen die rhetorischen Fähigkeiten, das politische Wissen und die Entscheidungskraft der Kandidaten.

Für die Begleitung des Projekts im Internet hat zdf.de außerdem zwei renommierte Experten gebeten, die sechs Finalisten und ihr Können zu beurteilen: Karen Heumann, Vorstand der Werbeagentur Jung von Matt, und Joachim Knape, Professor für Rhetorik an der Universität Tübingen, bewerteten sowohl das Auftreten als auch die politischen Argumente der Kandidaten und kamen zu positiven Urteilen:

Dem Münchner Schüler Delano Osterbrauck zum Beispiel bescheinigten beide Fachleute eine hohe Glaubwürdigkeit: “Das ist kein Karrierist. Da ist viel Engagement für die Sache, sehr überlegt und fundiert.” Über den 31-jährigen Hamburger Philip Kalisch sagt Professor Knape: “Er ist unangepasst, redet aber eloquent über Politik und spricht die persönlichen Befindlichkeiten der Menschen an – er ist in gewissem Sinne eine Brücke zu den Wählern, weil er sie bei ihren Alltagsproblemen abholt.” “Jacob schlägt Brücken und Funken. Das ist der Stil eines Menschen, der immer schon sein Ding gemacht hat, der daran glaubt und darin lebt”, bewertet Karen Heumann den Auftritt des 18-jährigen Schülers Jacob Schrot aus Brandenburg/Havel.

Kandidatin Nuray Karaca wirkte auf beide Experten zunächst unsicher. “Sie ist mädchenhaft scheu, bei näherem Hinhören aber merkt man, dass sie damit spielt und eigentlich genau weiß, wovon sie redet”, sagt Professor Knape über die 18-jährige Wiesbadenerin.

Über Siegfried Walch urteilt Heumann: “Der ist schon ganz schön Politiker, selbstbewusst, bayerisch, kernig, bodenständig, mit 25 schon einen eigenen Laden – Chapeau!”

“Antje ist authentisch und frisch, sie hat aus ihrer eigenen Lebenswelt heraus einen Gedanken entwickelt und ist damit sehr überzeugend”, findet die Werbeexpertin.

Heumanns Fazit: “Dass so tolle junge Menschen so früh so tolle Ideen haben, macht wirklich Mut und Hoffnung für unsere politische Klasse und das habe ich so nicht erwartet.”

“Ich kann Kanzler!” am Freitag um 21.15 Uhr live im ZDF und im Livestream auf ZDF.de

Mobiles TV mit CyberLink Live und Hauppauge TV-Tunern

Written by admin on Wednesday, June 18th, 2008 in Technik.

CyberLink Corp., führender Hersteller von innovativen Lösungen für den Digital Lifestyle, gibt heute seine Kooperation mit dem führenden TV-Tuner-Hersteller Hauppauge Computer Works bekannt.

CyberLink Live wird ab sofort mit den Hauppauge WinTV-Produkten WinTV-HVR-900 und WinTV-NOVA-T Stick ausgeliefert. Diese Kombination ermöglicht es Hauppauge-Kunden, Live-TV über den CyberLink Live Remote-Service standortunabhängig zu genießen.

CyberLink Live ist ein Webservice für digitale Medienunterhaltung, mit dem Anwender Inhalte von ihrem Home-PC per Streaming an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort empfangen können. Über eine benutzerfreundliche und interaktive Oberfläche ermöglicht CyberLink Live durch “Placeshifting” den Fernzugriff auf Live-TV, Musik, Fotos, Videos, Webcams und Dokumente mit jedem internetfähigen Gerät. Durch die Bündelung von CyberLink Live mit hybrid- und digital-terrestrischen TV-Tunern von Hauppauge kommen Anwender, egal ob analog oder digital, dank einfachem Streaming von ihrem Heim-PC aus, in den Genuss ihrer Lieblings- (DVB-T) TV-Sendungen.

“Hauppauge WinTV-Produkte bieten eine TV-Lösung für unterwegs”, sagt Ken Plotkin, CEO von Hauppauge. “Indem wir zwei unserer WinTV Produkte mit CyberLink Live als Service für den Fernzugriff anbieten, können Anwender nun Fernsehunterhaltung überall genießen.”

“CyberLink Live und Hauppauge TV-Tuner ermöglichen Fersehen immer und überall”, sagt Alice H. Chang, CEO von CyberLink. “Wir freuen uns, mit Hauppauge zusammenarbeiten zu können. Durch diese Kooperation bieten wir die ultimative Lösung für Fernsehen unterwegs, was ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Digital Lifestyle ist.”

Hauppauge TV-Produkte (WinTV-HVR-900, WinTV-NOVA-T Stick) sind zusammen mit CyberLink Live 2.0 ab sofort weltweit erhältlich. Weitere Informationen über CyberLink Live finden Sie unter cyberlinklive.com

Studie zur TV-Nutzung

Written by admin on Tuesday, December 4th, 2007 in Fernsehen.

Die Fernsehzuschauer sind mit dem bestehenden TV-Angebot sehr zufrieden. Das zeigt eine Untersuchung von SevenOne Media, der Werbe- und Forschungstochter der ProSiebenSat.1-Group, zur Fernsehnutzung in Zeiten des digitalen Wandels.

Die Basis der Untersuchung bilden die 700 Fernsehsender, deren Nutzung derzeit im GfK-TV-Panel im Auftrag der AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) erhoben wird. Nach der SevenOne-Studie kommen die 100 im TV-Panel erfassten Pay-TV-Sender auf einen gemeinsamen Marktanteil von insgesamt 3,5 Prozent. Die 600 erfassten Free-TV-Sender erreichen einen gemeinsamen Marktanteil von 96,5 Prozent. Aber: Von diesen 600 Free-TV-Sendern vereinen gerade einmal 41 Sender einen kumulierten Marktanteil in Höhe von 95,5 Prozent auf sich. Das heißt: Auf alle übrigen 559 Free-TV-Sender entfällt nur ein gemeinsamer Marktanteil von insgesamt 1 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen, dass der digitale Wandel an der großen Mehrheit der Zuschauer vorbei geht. Zwar gehen immer mehr Sender an den Start und das TV-Angebot zersplittert dadurch immer mehr - die Fernsehnutzung jedoch bleibt stabil und konzentriert sich auf wenige Sender.

Dr. Andrea Malgara, Geschäftsführer Marketing SevenOne Media: “Das TV-Angebot steigt zwar kontinuierlich an, doch es findet auf der Seite der Nachfrager keine Entsprechung. Vielmehr scheint das Gegenteil der Fall: Je stärker sich der Markt fragmentiert, desto stärker wird der Sog der etablierten Programme. Ob die TV-Konsumenten überhaupt jemals die komplette Fernsehvielfalt nutzen werden, bleibt also fraglich. So zeigen Studien immer wieder, dass die Fernsehzuschauer die TV-Vielfalt schon heute als weitgehend unübersehbar einstufen. Wer sich nicht täglich durch einen Dschungel von unzähligen Programmen kämpfen will, verlässt sich in der Regel lieber auf die bekannten Programmarken wie RTL, Sat.1, ProSieben, ARD oder ZDF.”



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