Social Networking ueber das Handy

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Web 2.0.

UK und USA führend im Zugriff auf soziale Netzwerke über Mobiltelefone - Jedes dritte Mitglied der europäischen sozialen Netzwerke nutzt zum Online-Networking ein Handy

Nielsen Mobile, ein Service von The Nielsen Company, ermittelte, dass eine wachsende Anzahl von Handynutzern weltweit soziales Online-Networking von unterwegs betreibt. In Europa verwenden 30 Prozent aller Handynutzer, die sozialen Online-Netzwerken angehören, ihre Mobiltelefone für den Zugriff auf soziale Netzwerke, wenn sie unterwegs sind – zum Senden von Nachrichten, Anzeigen von Bildern und sogar zum Hinzufügen von Freunden zu ihren Netzwerken. Der Prozentsatz sozialer Online-Networker, die über ihr Telefon auf ihre Konten zugreifen, variiert deutlich in Europa. Spanien steht mit 50 Prozent an der Spitze wohingegen Deutschland mit 15 Prozent das aktuelle Schlusslicht bildet, wobei hier soziales Networking im Allgemeinen auch noch weniger populär ist und die Potenziale hoch sind.

Diese international erhobenen Ergebnisse, die von Nielsen Mobile veröffentlicht wurden, zeigen, dass UK im mobilen sozialen internationalen Networking prozentual gesehen in Europa führend ist und die USA ein ähnliches Niveau zeigen. In UK besuchten im ersten Quartal 2008 gut 800.000 Handynutzer – oder 1,7 Prozent aller Handynutzer im Land – Websites für soziales Networking von ihren Mobiltelefonen aus. Dieser Prozentsatz lag doppelt so hoch wie in anderen wichtigen europäischen Märkten, obwohl er vergleichbar ist mit den USA, wo 1,6 Prozent aller Handynutzer (insgesamt 4,1 Millionen) im Dezember 2007 über ihr Mobiltelefon auf soziale Netzwerke zugriffen.

Führende PC-Websites für soziales Networking liegen auch bei Mobiltelefonen vorn
In den USA ist MySpace.com, die führende Website für soziale Netzwerke bei PC-Nutzern, auch die beliebteste mobil genutzte Internetseite für soziales Networking. Im Dezember 2007 griffen 2,8 Millionen individuelle Handynutzer auf diese Seite zu. Im selben Monat verzeichnete Facebook, die Netzwerksite mit der zweitgrößten Nutzerzahl, 1,8 Millionen individuelle Nutzer über das Handy. Im Gegensatz dazu war Facebook mit 557.000 mobilen Nutzern pro Monat im 1. Quartal 2008 die führende mobil genutzte Website für soziales Networking in UK, während MySpace mit 211.000 individuellen mobilen Nutzern auf Platz 2 folgte. Auch in anderen europäischen Ländern gehören Facebook und MySpace.com zu den führenden Websites für soziales Networking, jedoch führt Windows Live Spaces von MSN in Italien (154.000 Handynutzer) und Frankreich (106.000 Handynutzer) und liegt in Deutschland hinter MySpace mit 52.000 Handynutzern auf Platz 2 (45.000 individuelle Handynutzer).

„Social Networking ist bereits ein globales Phänomen, und die mobile Nutzung ist der nächste große Schritt.”, so Jeff Herrmann, Vizepräsident von Mobile Media bei Nielsen Mobile. „In UK und vor allem in den USA gibt es bereits Millionen Nutzer von MySpace.com, Facebook und anderen sozialen Netzwerken, die unterwegs mit ihrem virtuellen Bereich interagieren. Die Kundennachfrage nach sozialem Networking kann ein entscheidender Motor für Preismodelle in Bezug auf mobile Dienste sein. Ein Beispiel dafür ist die jüngste Entscheidung von Vodafone UK, unbegrenzten Internetzugang als Standardfunktion des neuen monatlichen Preisplans für Mobilverträge anzubieten.”

Ähnliche Aktivitäten, andere Plattformen
Die Forschungen von Nielsen Mobile analysieren ebenfalls die einzelnen sozialen Networking-Aktivitäten, für die soziale Networker ihre Mobiltelefone verwenden. Das Senden und Lesen von Nachrichten sind die führenden sozialen Networking-Aktivitäten (mit jeweils 56 Prozent und 50 Prozent). Zu anderen beliebten Aktivitäten zählen das Hochladen von Fotos (31 Prozent), Hinzufügen von Freunden (24 Prozent) sowie das Anzeigen (15 Prozent) oder Aktualisieren von Profilen (13 Prozent). Die Verwendung des Mobiltelefons variiert dabei je nach Land.

„Viele mobile soziale Networker senden einander Nachrichten über ihre Netzwerke, wodurch möglicherweise in einigen Fällen Textnachrichten ersetzt werden.“, bestätigt Herrmann. „Doch ein Viertel der Benutzer in Europa fügt über das Mobiltelefon tatsächlich Freunde hinzu. So können Freundschaften, die in der realen Welt geschlossen werden, kurz darauf bequem zur digitalen Liste hinzugefügt werden.” Die Mobile Internet Reports von Nielsen sind in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, UK und den USA verfügbar. Die Berichte bieten detaillierte Einschätzungsmetriken von Zielgruppen und Einsichten in die Interaktion von Nutzern mit sozialem Networking und anderen mobil genutzten Internetinhalten.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie bei: nielsen-media.de

Mobiles Internet im Urlaub

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Internet.

Ob E-Mails, Online-Wetterbericht oder Stau-Infos für die Autobahn: Mit den allermeisten Handys lässt sich heute unterwegs aufs Internet zugreifen. “Der Datenturbo UMTS hat die mobile Nutzung von E-Mail und Web noch attraktiver gemacht”, sagt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM.

Zu deutlich sinkenden Preisen können die deutschen Mobilfunkkunden sich auch auf Auslandsreisen per Handy ins Internet einloggen. Allein innerhalb der Urlaubssaison 2007 sanken die Tarife europaweit um zehn Prozent, teilte der BITKOM mit. Im Durchschnitt kostete das so genannte Daten-Roaming im dritten Quartal des vergangenen Jahres 5,24 Euro pro Megabyte. Mit knapp 3,50 Euro pro Megabyte waren die Verbindungen in Norwegen am günstigsten. In Deutschland zahlten ausländische Reisende annähernd 4 Euro pro Megabyte. Deutlich tiefer mussten Urlauber in Polen in die Tasche greifen - rund 11 Euro. Grundlage der Angaben ist eine Studie des europäischen Regulierungsgremiums ERG.

“In diesen dynamisch wachsenden Markt ist 2008 erneut Bewegung gekommen - die Preise befinden sich im freien Fall”, analysiert BITKOM-Präsident Scheer. Mehrere deutsche Mobilfunk-Unternehmen bieten zur Feriensaison neue Auslands-Datentarife an, bei denen das Megabyte in beliebten Urlaubsländern zwischen einem halben und zwei Euro kostet. “Das zeigt, dass der zunehmende Wettbewerb auch hier Früchte trägt”, so Scheer.

Scheer wendet sich dabei gegen eine Preisfestsetzung durch die EU-Kommission, die sich derzeit mit den Tarifen fürs Daten-Roaming befasst: “Man muss den Netzbetreibern und Providern die Freiheit lassen, ihren Kunden unterschiedliche maßgeschneiderte Tarifmodelle anzubieten.” Die Kosten sinken auch ohne einen Eingriff der EU drastisch.” Der europäische Markt für mobile Datendienste legt dieses Jahr insgesamt um elf Prozent auf 31 Milliarden Euro zu, so die Prognose der Experten des internationalen Marktforschungsprojekt EITO. In den Daten ist das Roaming enthalten.

In fast allen ausländischen Netzen können Urlauber aus Deutschland Datendienste nutzen. Der BITKOM gibt Tipps, wie sie international online gehen können und was sie auf Reisen beachten sollten:

1. Über Roaming-Tarife informieren
Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Preise recht übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarife für ganze Ländergruppen. Die Kunden müssen sich also nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Preise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu bestimmen. Details können die Nutzer auf der Internet-Seite oder bei der Service-Hotline der Unternehmen erfahren. Der Kundendienst kann auch prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Datenverbindungen im Ausland frei geschaltet ist. Bei Prepaid-Karten kann es Einschränkungen geben.

2. Spezielle Reise-Konditionen nutzen
Besonders günstige Roaming-Konditionen gibt es bei einigen Anbietern im Rahmen von Spezialtarifen, die separat gebucht werden müssen. Für Kunden, die viel im Ausland reisen, kann sich das lohnen. Je nach Anbieter und gewünschter Datenmenge kommt eine Abrechnung nach Megabyte in Frage oder ein Pauschalpaket mit monatlichem Inklusiv-Volumen. Einzelne Netzbetreiber haben neuerdings auch Tages-pauschalen fürs mobile Surfen im Ausland im Programm.

3. Günstige Alternativen im Urlaubsland prüfen
Eine Alternative für Langzeitreisende können ausländische Prepaid-Karten auf Guthabenbasis sein. In einzelnen Ländern gibt es sogar Internet-Flatrates für Prepaid-Kunden. Es empfiehlt sich der Besuch von Mobilfunk-Shops, die mehrere Netze vermarkten - so können die Reisenden zwischen verschiedenen Anbietern wählen. Manche deutsche Prepaid-Handys sind allerdings für Karten anderer Anbieter gesperrt (”Simlock”). Weitere Alternative: Wer ein Handy oder einen Laptop mit WLAN-Schnittstelle hat, kann im Hotel eventuell gratis oder zum Pauschalpreis drahtlos ins Netz gehen.

4. Technische Voraussetzungen klären
In über 200 Ländern gibt es Handynetze nach dem europäischen GSM-Standard. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort werden teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards eingesetzt. Am besten die Hotline fragen, ob sich das eigene Gerät am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls ohnehin ein Handykauf ansteht, ist für Amerika-Urlauber ein Triband- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA, Kanada, der Karibik und Südamerika - zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit GSM-Handys lässt sich in vielen Ländern der verbreitete Standard GPRS zur Datenübertragung nutzen. Noch besser ist ein Handy, das auch in UMTS-Netzen funkt: Damit lassen sich Webseiten deutlich schneller aufrufen und E-Mails rascher herunterladen. UMTS-Roaming ist mittlerweile in vielen Ländern verfügbar.

5. Für Handys optimierte Webseiten nutzen
Viele populäre Internet-Portale bieten speziell aufbereitete Webseiten an, die für die kleineren und niedriger auflösenden Handydisplays optimiert sind. Neben der besseren Darstellung ist meist auch die übertragene Datenmenge geringer, wodurch sich die Seiten schneller aufbauen und die Kosten sinken.

6. Handy für E-Mail-Abruf vorbereiten
Mit vielen Handys lassen sich heute kleinere E-Mails abrufen - dank eines integrierten Mail-Programms, das den POP3-Standard unterstützt. Alternativ können Reisende einen Laptop mit dem Handy verbinden und das Mobiltelefon als Modem nutzen. Das ist über eine Infrarot- oder Bluetooth-Schnittstelle möglich, aber auch mit einem Datenkabel. Diese Verbindung sollte am besten schon zu Hause eingerichtet werden, denn im Ausland ist technische Hilfe auf Deutsch oft schwer zu bekommen.

iPhone fuer Voice over IP

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Technik.

Als erster Anbieter in Deutschland stellt sipgate eine native VoIP-Software für das iPhone bereit. Besitzer des legendären Smartphones verfügen damit ab sofort über die Möglichkeit, in WLAN-Netzen kostengünstige Gespräche via Internet-Telefonie zu führen.

sipgate untermauert mit dem Launch des sipgate iPhone-Client seine Stellung als Technologieführer unter den VoIP-Providern. Die VoIP-Software steht ab sofort kostenlos unter sipgate.de/iphone zum Download bereit.

“Uns begeistern VoIP und das iPhone gleichermaßen, beides hat den Telefoniemarkt revolutioniert”, sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate. “iPhone-Nutzer sind jetzt in der Lage, in Deutschland und der Welt teure Handytarife sowie Roaminggebühren zu umgehen. Wir freuen uns, dass Apple das iPhone für Entwickler öffnen will und uns damit die Option eröffnet, unseren Kunden weitere leistungsstarke Applikationen anbieten zu können.”

Mit dem sipgate iPhone-Client können Benutzer innerhalb eines WLAN-Hotspots jede Telefonnummer anwählen, ohne dass das Gespräch über den Mobilfunkprovider berechnet wird. Hohe Einsparungen sind insbesondere dann möglich, wenn es sich um internationale Gespräche handelt. Je nach Mobilfunktarif werden für solche GSM-Telefonate normalerweise bis zu 3 EUR pro Minute fällig. Bei Anrufen über sipgate fallen hingegen nur die günstigen sipgate Tarife ab 1 Ct pro Minute an. Zusätzlich sind Kunden unabhängig von ihrem Aufenthaltsort auch unter ihrer Ortsrufnummer erreichbar und umgehen im Ausland teures Handy-Roaming.

Voraussetzung für die Nutzung des sipgate iPhone-Clients ist die kostenlose Anmeldung bei sipgate.de. Im Tarif ’sipgate basic’ ist bereits eine kostenlose Ortsrufnummer enthalten. Anschluss- oder Grundgebühren fallen nicht an.

Handy mit DVB-T-Empfang

Written by admin on Tuesday, March 4th, 2008 in Multimedia.

LG und The Phone House bringen Handy mit DVB-T-Empfang nach Deutschland

Handy mit DVB-T-Empfang Der Endgerätehersteller LG und der Telekommunikationsanbieter The Phone House bringen ein Handy mit DVB-T-Empfang nach Deutschland. Zum geplanten Marktstart im Mai ist The Phone House ein wichtiger strategischer Partner von LG.

LGs erstes DVB-T-Handy ist ein echter Unterhaltungsprofi. Der TV-Genuss für das digitale „Überallfernsehen“ DVB-T (Digital Video Broadcast-Terrestrial), das in großen Teilen Deutschlands verfügbar ist, startet mit nur einem Tastendruck. Das Handy in schwarz-silbern gebürsteter Metalloptik verfügt unter anderem über ein zwei Zoll großes Display, eine zwei Megapixelkamera, MP3-Player und eine schnelle Internetanbindung mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access).

Die Kooperation mit LG unterstreicht einmal mehr die Positionierung von The Phone House als Anbieter mit einem breiten und häufig exklusiven Endgeräteportfolio. Dr. Ralf-Peter Simon, Vorsitzender der Geschäftsführung von The Phone House, sieht darin einen Wettbewerbsvorteil: „Es gehört zu unserer Strategie, Produktneuheiten frühzeitig zu präsentieren und damit eine Vorreiterrolle im Markt zu besetzen. Als unabhängiger Komplettanbieter für Kommunikation und Entertainment sind wir für Endgerätehersteller und Netzbetreiber ein idealer Partner, um Kunden Trends näher zu bringen. Wir sind stolz darauf, jetzt zusammen mit einem renommierten Hersteller wie LG das Trendthema Handy-TV vermarkten zu können.“

Zum Marktstart wird das Endgerät mit und ohne Vertrag über sämtliche Vertriebskanäle von The Phone House angeboten. Dazu gehören die eigenen Stores, teilnehmende Fachhändler und die Vermarktung über das Internet.

The Phone House hat immer wieder spezielle Fashion- und Lifestyle-Handys im Programm, die es bei anderen Anbietern in Deutschland nicht oder erst später gibt. So hatten im Weihnachtsgeschäft 2007 die internationalen Top-Marken Levi’s und Mandarina Duck ihre Endgeräte in Deutschland exklusiv über The Phone House vermarktet.

Apple iPhone weiterhin exklusiv bei T-Mobile

Written by admin on Tuesday, December 4th, 2007 in Multimedia.

T-Mobile behält die iPhone-Hoheit: Die Deutsche Telekom darf das Multimedia-Handy iPhone in Deutschland weiter exklusiv anbieten. Das entschied das Hamburger Landgericht.

T-Mobile darf damit das Handy weiterhin mit Zwei-Jahres-Vertrag und technischer Sperre verkaufen. Die Deutsche Telekom hat im Streit um den Verkauf des Multimedia-Handys iPhone einen Sieg errungen. Das Gericht hob damit eine einstweilige Verfügung vom 12. November auf, die der Telekom-Tochter verboten hatte, das Apple-Handy nur in Verbindung mit einem 24-Monatsvertrag unter Sperrung anderer Mobilfunknetze anzubieten. (via: morgenpost.de)



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