CeBIT rechnet mit Rekordbeteiligung Frankreich

Written by admin on Saturday, October 27th, 2007 in News.

CeBIT rechnet mit Rekordbeteiligung des Partnerlandes Frankreich / CeBIT 2008 mit klarer Struktur, scharfem Profil, mehr Inhalten

Die weltgrößte ITK-Messe CeBIT rechnet im kommenden Jahr mit einer Rekordbeteiligung des Partnerlandes Frankreich. “Wir gehen davon aus, dass sich Frankreich im kommenden Jahr noch umfangreicher präsentieren wird”, sagte Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe AG, am Freitag in Paris. Frankreich gebe der dynamischen Entwicklung des europäischen Marktes immer wieder wichtige Impulse. Dies gelte für alle Sparten, die sich auf der CeBIT präsentieren.

Auf der CeBIT 2007 hatten 106 Unternehmen aus Frankreich ausgestellt. Der Auftritt Frankreichs auf der CeBIT 2008 wird einer der Höhepunkte der Partnerschaft der ITK-Verbände BITKOM und Syntec Informatique sein.

Ulrich Dietz aus dem BITKOM-Präsidium erklärte, Frankreich werde 2008 offizielles Partnerland der deutschen IT- und Telekommunikations-Branche sein. “Damit rücken zwei große europäische Hightech-Märkte noch enger zusammen”, sagte er.

Ein Highlight des Partnerland-Programms ist der deutsch-französische ITK-Gipfel auf der CeBIT. Dietz: “Der Gipfel dient unter anderem dem Gespräch zwischen Wirtschaft und Politik über die Hightech-Strategie in Europa.” Der BITKOM und Syntec Informatique erwarten dazu Spitzenpolitiker beider Länder.

Die neue CeBIT

Die CeBIT 2008 wird erstmals nach einem neuen Konzept ausgerichtet. “Wir haben die Veranstaltung im 22. Jahr ihres Bestehens völlig neu erfunden”, sagte Raue. “Die neue CeBIT hat eine klare Struktur, ein scharfes Profil und deutlich mehr Inhalt. Unsere neue Struktur ist aus Sicht des Besuchers konzipiert.” Die Besucher seien mehr als in den vergangenen Jahren an Lösungen von komplexen Fragestellungen im Bereich ITK interessiert. “Die Drei-Säulen-Struktur aus Business Solutions, Public Sector Solutions und Home & Mobile Solutions werde diesem Anspruch gerecht”, sagte Raue.

Zudem sei die CeBIT effizienter geworden, da das Wochenende die Veranstaltung nicht mehr zerschneide. Die CeBIT wird im kommenden Jahr von Dienstag bis Sonntag (4. bis 9. März 2008) ausgerichtet. Außerdem wird sie um zahlreiche neue Themen erweitert und von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. Mit mehr als 1200 Foren und Kongressen wird die Veranstaltung ihrer Funktion als internationale Wissensdrehscheibe für die digitale Industrie gerecht und zum entscheidenden Impulsgeber. Das zeigt sich auch darin, dass die CeBIT das größte internationale Forum zum Thema Green IT schaffen wird.

“Die Branche der Informationstechnologie steht bei der Frage des Klimaschutzes vor entscheidenden Weichenstellungen”, sagte Raue. Auf der CeBIT werde das Thema Green IT im “Green IT Village” gezeigt und ausführlich im Kongressprogramm abgebildet. Zudem werde zur CeBIT ein “Green IT Guide” veröffentlicht, der Antworten auf die zentralen Fragestellungen der IT-Branche mit Blick auf die Klimadebatte gibt. “Dies ist das erste Nachschlagewerk zum Thema Green IT”,  hob Raue hevor.

Hintergrund

Der Markt für IT und Telekommunikation entwickelt sich in Frankreich dynamischer als in manch anderen EU-Staaten: Dieses Jahr punktet das Nachbarland mit einem Plus von 3,6 Prozent. Für 2008 erwartet der BITKOM ein Wachstum von 3,4 Prozent. Der französische ITK-Markt ist der drittgrößte in Europa. Eine Triebfeder dieser Dynamik ist die große private Nachfrage. Nahezu 60 Prozent aller französischen Haushalte haben einen PC, fast jeder zweite auch einen Breitband-Internetzugang. Dank WLAN-Technologie und der Internet-Telefonie rechnen Experten hier mit weiterem Wachstum. Wichtige Markttreiber im Business-Bereich sind Software und IT-Dienstleistungen.

SABRE an der Uni gut abgeschlossen

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Internet.

Die internationale IT-Konferenz SABRE lockte vom 24. - 27. September über 1.400 Besucher aus 21 Nationen in die sächsische Messestadt. Hochrangige Experten und Wissenschaftler trafen sich zum viertägigen Erfahrungsaustausch über neueste Technologien in der Software-Entwicklung und praktischer Anwendungen wie Informationssysteme in der Logistik.

SABRE, als Nachfolgekonferenz der Erfurter Net.Object.Days., konnte an der Universität Leipzig mit einem neuen Konzept sowohl ein hochkarätiges Fachpublikum aus der ganzen Welt als auch Partner aus Industrie und Dienstleistung zusammenbringen. In dem weltweit einzigartigen Forum mit insgesamt acht Teilkonferenzen kamen Forscher und Vertreter der Wirtschaft zu Wort. Die Hauptinitiatoren Professor Bogdan Franczyk und Professor Rainer Unland stellten fest, dass der Sinn des Kongresses, der Wissenschaft und der Industrie eine Kommunikationsplattform zu bieten, sich erneut als dringend notwendig erwiesen hat: “Wir sprechen heute über Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die morgen zu unserem Alltag gehören werden. Die Symbiose des Wissens an der Uni mit der praktischen Erfahrung der Anwender schafft eine Grundlage für die wirtschaftliche Umsetzung all dieser Ideen.”

In zahlreichen Workshops und Vorträgen sowie der begleitenden Konferenzausstellung mit lokaler und internationaler Beteiligung der Wirtschaft und Industrie, konnten sich die Teilnehmer über neue Lösungswege in der IT informieren, selbst eigene Erfahrungen einbringen und interessante Geschäftsprozesse vorstellen. Das Spektrum reichte von Softwareprogrammen für mittelständische Logistiker über staatliche Patientenvorsorge per SMS in Australien bis zur echten Konversation in einer virtuellen Welt.

“Das Ziel einer Ausstellung ist in der Regel Kunden anzusprechen. In diesem Umfeld ist es uns jedoch wichtig, den zukünftigen Experten bereits heute moderne Einsatzmöglichkeiten der IT vorzustellen”, erläutert Michael Seidel, Vertriebsleiter von pure systems (www.pure-systems.com), der Experte für Variantenmanagement, den starken Messeauftritt seines Unternehmens.

“Unser Engagement für SABRE bezieht sich insbesondere darauf, den futuristischen Themen dieser Konferenz einen industriellen Kontrapunkt zu setzen”, erklärt Jens Reichelt, Geschäftsführer von CosiFan Computersysteme (www.cosifan.de).

“Web 2.0 und Social Semantic Web sind heutzutage gängige Schlagwörter in Industrie und Medien. Das Internet wird erwachsen und kommt allmählich der ursprünglichen Vorstellung des Erfinders des World Wide Webs Tim Berners-Lee nahe. Wir bieten mit sMeet eine Technologie, um audiovisuelle 3D-Welten mithilfe eines Telefons und des Webbrowsers erlebbar zu machen. Es motiviert uns, dass diese Themen auch im akademischen Umfeld vorangetrieben werden”, so Marc Fleischmann, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens www.sMeet.de.

Zum Gelingen der Konferenz trug vor allem auch der Hauptsponsor das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit bei. Im “Sächsischen Abend” hatten die anwesenden Unternehmen die Chance, sich den Studenten vorzustellen und diese als Nachwuchskräfte zu gewinnen. Aufgrund des herausragenden Erfolgs planen die Veranstalter die Konferenz im kommenden Jahr wieder nach Leipzig zu holen.

Informationen zu SABRE auf www.sabre-conference.com

IT-Branche: SAP-Experten dringend benoetigt

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Internet.

In der IT-Branche werden zwei von fünf Einsteigerstellen nur an Bewerber mit SAP-Kenntnissen vergeben. Nachdem sich die Unternehmenssoftware von SAP als Quasi-Standard am deutschen Markt durchgesetzt hat, benötigen IT-Arbeitgeber qualifiziertes Personal für die dazugehörige Entwicklung, Wartung und Beratung.

SAP-Fachwissen wird somit zur wichtigsten technischen Qualifikation für angehende IT-Kräfte. Auf den Rängen Zwei und Drei folgen Windows- und Oracle-Expertise. Das sind die Ergebnisse der Studie “IT-Jobscout 2007″ des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, für die 624 Stellenanzeigen der 100 größten deut-schen IT-Unternehmen ausgewertet wurden.

Besonders wichtig ist die Beherrschung von SAP für angehende IT-Berater. Consulting ist zur Zeit das Boomsegment der Branche. Rund 40 Prozent aller Stellen sind in diesem Einsatzgebiet ausgeschrieben. Da zahlreiche Beratungsprojekte die Implementierung von SAP-Anwendungen zum Inhalt haben, werden sieben von zehn Consultant-Stellen nur an SAP-Fachleute vergeben. Bei der Hälfte davon müssen die Bewerber nicht nur die Produkte beherrschen, sondern auch eigene Anwendungen und Module in der SAP-Sprache ABAP programmieren können.

In den Bereichen IT-Architektur und Vertrieb ist die SAP-Kenntnis ebenfalls die wichtigste technische Qualifikation für Bewerber. Die Planer technischer Infrastukturen müssen oft von vornherein für SAP-Umgebungen konzipieren, um kompatible Schnittstellen zu gewährleisten. Vertriebskräfte hingegen sind oftmals in ihrer alltäglichen Arbeit auf SAP-Module angewiesen. Durch die Einstellung erfahrener Kräfte sparen die Arbeitgeber hier Schulungskosten.

Wer hingegen Arbeit als Anwendungsentwickler sucht, hat auch ohne tiefergehendes SAP-Verständnis eine gute Chance. Für Programmierer sind eine umfassende Beherrschung der Windowsumgebung und der sichere Umgang mit Oracle-Datenbanken wichtiger. In diesem Bereich sind auch vielseitig einsetzbare Programmiersprachen stärker gefragt als das SAP-spezifische ABAP: Pro-grammierer müssen in erster Linie system-unabhängige Sprachen wie Java, XML und SQL beherrschen sowie die Systemprogrammierung in C++, C# oder C.

Welche IT-Kenntnisse werden am häufigsten von IT-Berufsanfängern
verlangt?
SAP: 40,2 Prozent
Windows: 17,9 Prozent
Oracle: 15,4 Prozent
MS Office: 13,6 Prozent
Unix: 12,4 Prozent
N= 624 Stellenangebote

Quelle: PPI AG

Einkommen der IT-Fuehrungskraefte steigen

Written by admin on Friday, October 19th, 2007 in Internet.

COMPUTERWOCHE-Gehaltsstudie 2007: Vergütungen für IT-Führungskräfte steigen überdurchschnittlich an

Die Einkommen der IT-Führungskräfte sind in diesem Jahr im Vergleich zu anderen Funktionen in der Branche überdurchschnittlich stark gestiegen. So kletterte das Gehalt von Führungskräften um durchschnittlich 4,9 Prozent, in mittelständischen Unternehmen sogar um zehn Prozent. Damit öffnet sich die Gehaltsschere in der IT-Branche weiter, denn insgesamt steigen die Vergütungen von IT-Profis in diesem Jahr lediglich um einen halben Prozentpunkt. Das ist das Ergebnis der jährlichen Studie zu Manager-Gehältern in der Hightech-Branche, die die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 42/2007) in Zusammenarbeit mit der Vergütungsberatung Personalmarkt durchgeführt hat. An der Untersuchung beteiligten sich über 18.000 IT-Beschäftigte sowie 62 Unternehmen.

Die bestbezahlten Arbeitnehmer ohne Personalverantwortung in der IT-Industrie sind nach wie vor die Berater und Projektleiter. Sie kommen auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 61.000 Euro (Berater) und 64.000 Euro (Projektleiter). Das Schlusslicht bilden Web-Entwickler (etwa 37.900 Euro jährlich) und Support-Mitarbeit, die im Jahr circa 37.300 Euro verdienen. Berufsanfänger beginnen auf dem gleichen Gehaltsniveau wie im Vorjahr. Sie können im Durchschnitt mit 40.000 Euro Jahreseinkommen rechnen. Weiterhin ungebrochen ist der Trend zur Variabilisierung und Differenzierung bei der Vergütung. Bei den Führungskräften in der IT-Branche bekommen in diesem Jahr rund 66 Prozent Prämien ausbezahlt - 2006 waren es 57 Prozent. Der variable Anteil selbst macht dabei rund 17,6 Prozent des Grundgehalts aus und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Jahr kaum verändert.

Die COMPUTERWOCHE analysierte außerdem, in welcher Stadt die höchsten Gehälter gezahlt werden. Hier liegt Frankfurt am Main mit 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt deutlich an der Spitze. Auf dem zweiten Rang folgt München, wo die Gehälter um 14 Prozent über dem Mittel liegen. Stuttgarter IT-Spezialisten an dritter Stelle beziehen zehn Prozent mehr als der Durchschnitt.

IT-Gipfelblog

Written by admin on Wednesday, June 27th, 2007 in Internet.

Gipfelblog für alle gestartet: “Think about IT” - Auch Kanzlerin will “bloggen”

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat den “IT-Gipfelblog” gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich im Internet auf der Seite http://it-gipfelblog.hpi-web.de an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie der Standort Deutschland im IT-Sektor wieder an die Weltspitze kommen kann. Dieses Ziel war Ende vergangenen Jahres in der “Potsdamer Initiative” formuliert worden.

“Der Nationale IT-Gipfel hat in Expertenkreisen bereits für eingehende Diskussionen gesorgt. Mit unserem Blog wollen wir nun die breite Öffentlichkeit einschalten und auch Punkte aufgreifen, die bisher noch nicht zur Sprache kamen”, erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel das Konzept. Das der Uni Potsdam angegliederte Institut für Softwaresystemtechnik sorgt für die technische Plattform und die unabhängige redaktionelle Betreuung. Die acht Themen, zu denen beim Nationalen IT-Gipfel Arbeitsgruppen getagt hatten, bilden das thematische Gerüst der Website. Innerhalb dieser Themenbereiche werden konkrete Probleme und Aspekte angesprochen, in deren Diskussion alle Besucher des Blogs - nach einer kurzen Registrierung - direkt einsteigen können.

Telekom-Chef und Bundesinnenminister diskutieren bereits mit

Einige Arbeitsgruppenleiter laden mit Ihren Expertenstatements zusätzlich zur lebhaften Debatte ein. In seinem Beitrag bedauert René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, beispielsweise, dass Deutschland bisher nur mit Technologiekompetenz glänze. “Die Trends setzten andere (YouTube, MySpace, etc.)”, schreibt Obermann in seinem Statement. Weitere Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik haben bereits ebenfalls einen Beitrag für das IT-Gipfelblog geschrieben. Dazu gehören zum Beispiel neben Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble die Chefs von SAP, eBay Deutschland und Arcor, Henning Kagermann, Stefan Groß-Selbeck und Harald Stöber. Weitere Statements werden in den kommenden Stunden und Tagen veröffentlicht. Die meisten Beiträge allerdings erwartet das HPI aber von normalen Internetnutzern. “Wir freuen uns schon jetzt auf eine lebhafte Debatte und viele neue Ideen”, sagt HPI-Direktor Meinel.



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