Studie: Web 2.0 als Onlinemarketing-Massnahme

Written by admin on Wednesday, July 2nd, 2008 in Web 2.0.

Web 2.0 wird auch für das Marketing immer wichtiger. Bereits 2010 werden mehr als die Hälfte aller Onlinemarketing-Maßnahmen die Web 2.0-Technologie nutzen.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH unter Topmanagern* aus der Marketing-Branche durchgeführt hat. Demnach glauben 71 Prozent der Experten, dass die Bedeutung des Web 2.0 für die Werbewirtschaft auch bereits in 2008 weiter zunimmt.

Die aktuelle Epoq-Trendstudie gibt ebenfalls darüber Auskunft, welche Formen des Online-Marketings weiter an Bedeutung gewinnen werden. Auch hier befindet sich die Web 2.0-Technologie bereits unter den Top fünf Maßnahmen (66 Prozent). Davor liegen nur noch die Suchmaschinen-Optimierung mit 84 Prozent, Website-Usability (76 Prozent), integriertes E-Mail-Marketing (74 Prozent) sowie die Markenführung im Internet (72 Prozent). Als wichtigster Marketingtrend in 2008 wird zudem Online-Marketing/-Advertising angesehen. Dieser Ansicht stimmt die eindeutige Mehrheit von 78 Prozent der Experten zu.

Die Studie können Sie anfordern unter E-Mail: team(at)euromarcom.de
* Befragt wurden 110 Experten aus der Marketingbranche

Effizienzmessung von Online-Werbung

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Marketing.

GfK Panel Services entwickelt mit Google und Nurago neue Methode zur Effizienzmessung von Online-Werbung

Anfang Juli startet die GfK Panel Services mit dem Web Efficiency Panel (WEP) eine weltweit einzigartige Erhebungsmethode. In Zusammenarbeit mit der Suchmaschine Google und dem technischen Lösungsanbieter Nurago ermöglicht es die GfK Werbetreibenden, Vermarktern und Agenturen erstmals die Einkäufe von schnelllebigen Konsumgütern mit Online-Werbekampagnen in Verbindung zu bringen. Die Wirkung von Online-Werbung kann so detailliert nachgewiesen werden.

Ab dem 1. Juli 2008 wird die GfK Panel Services die Online-Nutzung von etwa 9.000 Haushalten (15.000 Online-Nutzer) in ihrem ConsumerScan-Panel messen, das insgesamt 20.000 Teilnehmer umfasst. Mit dem Web Efficiency Panel erhebt die GfK, welche schnelllebigen Konsumgüter aufgrund des gesamten Spektrums der Online-Nutzung – wie zum Beispiel Internet-Werbekampagnen, die Nutzung von Suchmaschinen sowie der Besuch einer Hersteller-Homepage – in einem Geschäft gekauft werden. So können Budget-Diskussionen für Online-Kampagnen erstmals mit empirischen Daten untermauert werden. Für die Kunden wird die Wirkungsweise von Werbung im Internet transparent. Zudem können in Zukunft Werbekampagnen crossmedial bewertet werden, da im Panel auch Kontakte mit TV- oder Print-Kampagnen erfasst werden.

Zusammen mit Nurago, einem Unternehmen, das technische Lösungen für Erfolgskontrollen in der Online-Forschung anbietet, hat die GfK eine Software entwickelt, die zum einen alle URLs auflistet, die der Verbraucher im Internet anwählt. Zum anderen erfasst sie aber auch die gesamte Werbung, die vor dem Nutzer auf seinem Bildschirm “aufploppt”.

Alles aus einer Quelle
Mit dem WEP erfasst die GfK Panel Services sowohl den Kauf eines Produktes als auch die Online-Nutzung – und somit den Kontakt mit Werbung – aus einer Quelle heraus. Mit Hilfe von statistischen Verfahren kann Advanced Business Solutions, ein Teilbereich der GfK Panel Services, die Wahrscheinlichkeit errechnen, mit der der Verbraucher das besagte Produkt tatsächlich aufgrund dieser Internet-Werbung gekauft hat.

Unternehmen ersehen aus den Ergebnissen der Studie den Ertrag, den eine Werbekampagne im Verhältnis zu ihren Kosten bringt. Zudem erfasst die GfK Panel Services die gesamte Online-Nutzung der Panelmitglieder ab sechs Jahren und ermöglicht somit, käuferbasierte Zielgruppen für die strategische Online-Kampagnenplanung zu erstellen.

Google als Partner gewonnen
Mit Google hat die GfK Panel Services die Suchmaschine als technischen Berater gewonnen. Googles Suchtechnologien bringen seit mittlerweile zehn Jahren jeden Tag Millionen von Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt. So will das Unternehmen nicht nur die Nutzung und Wertigkeit von Suchmaschinen ermitteln, sondern durch seine Beteiligung vielmehr auch anderen Unternehmen ermöglichen, eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse von Online-Werbung zu erarbeiten und somit das Medium Internet als Werbeplattform zu entdecken.

Diese von der gesamten Online-Branche sowie von den Werbetreibenden lange eingeforderten “hard facts” stellen eine bedeutende Innovation in der Online-Marktforschung dar, die nach Ansicht aller Beteiligten für einen ähnlichen Schub in der Branche sorgen wird wie einst die Etablierung der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung AGOF. Dabei will die GfK Panel Services jedoch in keinem Fall die Daten der AGOF ersetzen, sondern vielmehr durch Werbewirkungsanalysen sowie durch die Bereitstellung von Online-Nutzungsdaten der Käuferzielgruppen bisher vorhandene Lücken schließen.

Große Zukunftspläne
Wenn sich das Web Efficiency Panel bis Ende des Jahres etabliert hat, will die GfK Panel Services im Zuge der Aufstockung des ConsumerScan-Panels auf 30.000 Haushalte auch die Stichprobe des WEP auf mindestens 12.000 Haushalte mit 20.000 Online-Nutzern ausweiten. Auch eine Übertragung des WEP-Konzeptes auf das ConsumerScope-Panel der GfK, das Finanzdienstleistungen, Tourismus, Handel sowie Automotiv erfasst, wird bereits diskutiert.

Buchtipp: Internetmarketing Suchmaschinen

Brand Awareness International 2008

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Marketing.

“Brand Awareness International 2008″: PC-WELT-Studie liefert im fünfzehnten Jahr neue Erkenntnisse zu Marken-Images in der ITK- und Unterhaltungselektronik-Branche

Die Marken AVM Fritz! und Canon EOS sind die “Marken des Jahres 2008″, der Navigations-Spezialist Garmin der “Aufsteiger des Jahres”. Das sind die zentralen Ergebnisse der “Brand Awareness International 2008″, der größten internationalen unabhängigen Marken-Image-Studie für den ITK- und Unterhaltungselektronikmarkt, die in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal von der Medienmarke PC-WELT vorgestellt wird.

AVM Fritz! erreichte in insgesamt drei von sieben Kategorien (guter Support/Service, Markenvertrauen sowie Markensympathie) die stärkste Zustimmung seitens der Leser und PC-WELT.de-User und sicherte sich damit den Gesamtsieg in der Sparte “ITK”. Die Marke Canon belegte den zweiten Platz, gefolgt von dem taiwanesischen Hardware-Hersteller Asus.

In der Sparte “Unterhaltungselektronik” siegte die Marke Canon EOS, die erneut alle sieben Kategorien (Qualitätsprodukt, guter Support/Service, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, neueste Technologie, Zuverlässigkeit, Markenvertrauen und Marken-sympathie) für sich entschied. Den größten Zuwachs an Markenbekanntheit und Attraktivität gegenüber dem Vorjahr kann das Unternehmen Garmin mit seinen Navigationssystemen für sich verbuchen und erhält damit die Auszeichnung “Aufsteiger des Jahres”.

Basisinformationen zur “Brand Awareness 2008″
Die “Brand Awareness International 2008″ beruht auf einer großen Befragung der Medienmarke PC-WELT anhand interaktiver Fragebögen, an der von Dezember 2007 bis März 2008 allein in Deutschland mehr als 15.800 Leser und PC-WELT.de-User teilgenommen haben. Die Studie gibt Auskunft über Bekanntheit, Image und Marktpotenzial von insgesamt 493 Marken aus ITK und Unterhaltungselektronik von 323 Herstellern in 24 Produktbereichen - von Desktop-PCs und Notebooks über Digitalkameras und MP3-Player bis hin zu Navigations-Systemen und Flachbild-TVs. Studienpartner ist die Nürnberger Agentur RPF Online. Darüber hinaus wurde die Befragung parallel auch von den Schwesterpublikationen der PC-WELT in den Niederlanden und der Schweiz durchgeführt.

Bedeutung und Stellenwert der “Brand Awareness 2008″
Die hohe Fallzahl von mehr als 15.800 befragten PC-WELT-Lesern und -Usern in Deutschland ermöglicht in fundierten Analysen zuverlässige Aussagen über die untersuchten Marken. Mit der “Brand Awareness International” gibt die PC-WELT Marketing-Entscheidern in den Segmenten ITK und Unterhaltungselektronik jedes Jahr wettbewerbsrelevante Daten und Fakten an die Hand, mit deren Hilfe die Marken-Positionierung überprüft werden kann. Dank der individuell selektierbaren Auswertungsschemata sind auch Vergleiche mit früheren Untersuchungsergebnissen möglich. So kann etwa aufgezeigt werden, wie sich ein Marken-Image im Wettbewerbsumfeld entwickelt hat. Darüber hinaus lassen sich Marken auch länderübergreifend darstellen.

Sieben Thesen fuer das Mediengeschaeft der Zukunft

Written by admin on Tuesday, May 8th, 2007 in Medien.

In seiner aktuellen Studie GRID MEDIA (Untertitel: “Überlebens-Strategien für Publisher im digitalen Zeitalter”) hat das Frankfurter Media-Consult-Unternehmen Timelabs “sieben Thesen für das Mediengeschäft der Zukunft” formuliert, teilt das Unternehmen mit.

Um den dramatischen Änderungen ihres Geschäftes gerecht zu werden, müssen Publisher, so die Frankfurter Berater, ihr strategisches Handeln an diesen Thesen ausrichten:

1. Konvergenz: Die Digitalisierung schreitet voran. Alle Medienformate, von der Zeitung bis zum Radio, vom Buch bis zum Film, werden (künftig ausnahmslos) digital erzeugt, gespeichert und von dieser Datenbasis aus distribuiert und/oder weiterverarbeitet. Auch wenn viele analoge Formate (und Märkte) vorerst weiterbestehen, wird das Internet sukzessive zur “ersten, allgemeinen Plattform” aller medialen Angebote. Als Folge dessen setzt ein (Verdrängungs-)Wettbewerb aller Medienanbieter quer über alle Medienformate ein.

2. Allgegenwart: Mit den wachsenden Funktionalitäten mobiler Kommunikationsgeräte (PDAs, SmartPhones) wächst ein Bedarf nach “allgegenwärtiger Verfügbarkeit aller Daten und Informationen zu jeder Zeit”. Diese sogenannte “A3″-Nachfrage (anything, anywhere, anytime) zwingt die Medienanbieter einerseits zur Abkehr von der “periodischen Auslieferung” hin zu einem kontinuierlichen Medienangebot (24/7) und erfordert andererseits neue Partnerschaftsformen, auch mit Wettbewerbern, um die anbieterübergreifenden Informationsbedürfnisse der Nachfrager bedienen zu können.

3. Individualisierung: Zugleich ist dem Nachfrager nicht länger damit gedient, mit der ganzen Breite des täglichen Informationsangebots gleichsam “zugeschüttet” zu werden. Umgekehrt fordern Anwender vielmehr mit Nachdruck nach dynamischen Filtern, also nach einer “an- und abschaltbaren” Möglichkeit der Ausrichtung des Informationsstroms an ihren individuellen Bedürfnissen.

4. Integration: Die Einbeziehung des Kunden auch in die inhaltliche Wertschöpfung, also die Integration von User Generated Content, ist eine spezielle Facette der Individualisierung und eine besondere Herausforderung für den Publisher. In ihrem Zusammenwirken werden die genannten Anforderungen der “Coopetition” und der “Customer Integration” die Aufgabenstellung in den Redaktionen zunehmend von den Inhalten hin zu community-orientierten Dienstleistungen verändern.

5. Targeting: Auch die überkommenen, reichweite-gestützten Werbemodelle werden von dem Paradigmenwechsel der Individualisierung grundlegend in die Richtung von erfolgsbasierten Modellen verändert. Mit dem Versprechen, dem Anwender “nur noch solche Werbebotschaften auszuliefern”, die von diesem als “gewünscht und/oder interessant” angesehen werden, hat eine Entwicklung hin zu einer profilgestützten Werbung eingesetzt.

6. Technologiekompetenz: Neben den strategischen und organisatorischen Anforderungen der so skizzierten Entwicklung tritt die Forderung, die bestehende inhaltliche Kompetenz der Medienhäuser zunehmend mit technologischen Kompetenzen auszustatten. Ohne die Fähigkeit, Kundenbedürfnisse in Applikationen zu übersetzen und umzusetzen, entgleiten dem Publisher die Grundlagen seines Geschäftsmodells.

7. Selbstverständnis-Wandel: Um in diesem Umfeld auch künftig zu bestehen, muss sich der inhalteorientierte Verleger der Vergangenheit hin zum dienstleistungsorientierten Veranstalter seiner Community entwickeln. In dieser grundlegenden Änderung des Selbstverständnisses sehen die Autoren der Studie die größte Herausforderung.

“Der Anforderungs- und Änderungsdruck, der auf den Medienhäusern und den Unternehmern lastet, ist niemandem verborgen geblieben”, so Isaac van Deelen, Timelabs-Geschäftsführer und Mit-Autor der Studie. “Und doch überstrahlt Wunschdenken das tägliche Handeln. Verunsichert vom Entwicklungstempo und auch von der Uneindeutigkeit der Marktsignale (etwa das Paid-Content-Dilemma oder das häufige Missverhältnis von Publikumszuspruch und Profit), hoffen viele Medienunternehmer, dass der Sturm an ihnen, bitte doch, vorüberzieht.”

“Dieser Zwiespalt hält viele Medienunternehmer davon ab, die tatsächlich gleichzeitig bestehenden Chancen zu ergreifen, um damit den unabwendbaren Strukturwandel ihres Geschäftes zu befördern,” erklärt Marc Ziegler, ebenfalls Timelabs-Geschäftsführer und Mit-Autor der Studie. “Ob Local Search oder Community, ob Dienstleistung oder inhaltliche Alleinstellung, die Bedingungen für den Strukturwandel und für die Neu-Erfindung des eigenen Geschäftes waren für Medienhäuser nie günstiger, aber auch nie drängender.”

Die Timelabs Management Consulting GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, aufkommende ökonomische und technologische Entwicklungen der TIME-Branche (Telekommunikation, IT, Media, Entertainment) zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu identifizieren. Wo die Entwicklungen nachhaltig sind, berät Timelabs die Unternehmen mit Konzepten und konkreten Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung. 1999 als Denkfabrik der damaligen “Diebold Management- und Technologieberatung” gegründet, hat Timelabs seinen Hauptsitz heute in Frankfurt am Main. Aktuell stellt das Unternehmen seine Studie “Grid Media - Überlebens-Strategien für Publisher im digitalen Zeitalter” vor.



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