Indien die “Nummer 1″ beim Outsourcing

Written by admin on Tuesday, October 30th, 2007 in News.

Indien spielt die erste Geige, wenn deutsche Manager an die Auslagerung der Informationstechnologie (IT) ins Ausland nachdenken. Bei einer Umfrage unter 100 Fach- und Führungskräften nannten über ein Drittel (36 Prozent) Indien als “Nummer 1″ für IT Outsourcing.

Deutlich abgeschlagen stehen die osteuropäischen Staaten dar, die für 28 Prozent der Manager eine Rolle als Outsourcing-Länder spielen. China, das in der Fachöffentlichkeit gerne als “Favorit” für IT Outsourcing gehandelt wird, steht laut Umfrage für gut ein Viertel der Fach- und Führungskräfte (26 Prozent) erst auf dem dritten Platz. Die Untersuchung wurde von dem internationalen Outsourcing-Diensleistungsunternehmen Hexaware durchgeführt, das mit sechs Qualitäts-zertifizierten Softwareentwicklungs- und Betriebszentren in Asien, Europa und den USA präsent ist.

Die Hexaware-Studie bestätigt weitgehend die Ergebnisse einer zuvor vorgelegten Untersuchung der Marktforschungsfirma International Data Corporation (IDC). Demnach liegen drei der fünf weltweit führenden Städte für das IT Outsourcing in Offshore-Länder in Indien: Bangalore, Neu-Delhi und Mumbai. In die IDC-Bewertung sind unter anderem die Qualifikation der Beschäftigten und die Qualität der Softwareentwicklung eingegangen. Laut Hexaware-Studie sind 35 Prozent der deutschen Manager überzeugt, dass durch das Outsourcing die Entwicklung neuer Software maßgeblich beschleunigt wird gegenüber der Erstellung im eigenen Unternehmen. Der indische Industrieverband erwartet für 2007 einen Anstieg des Outsourcing-Marktvolumens von 26 bis 29 Prozent auf rund 40 Mrd. Dollar.

Firmen unzufrieden mit IT-Outsourcing-Partnern

Written by admin on Monday, May 7th, 2007 in Computer.

Lediglich 3,7 Prozent der befragten Unternehmen sagen, dass das Kosten-Leistungs-Verhältnis besser ist als erwartet / Unzufriedenheit steigt mit dem Umfang der ausgelagerten IT-Bereiche / Klares Anforderungs-Management wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit aus

Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland sind unzufrieden mit den Ergebnissen ihrer Outsourcing-Projekte. So bemängeln 65,8 Prozent der Firmen, dass ihre Auftragsnehmer Leistungen nicht erbracht und/oder die Kosten überschritten haben. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen “Sourcing-Studie 2007″ des IT-Wirtschaftsmagazins “CIO” (Ausgabe 5/2007, EVT 7. Mai), bei der in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Deloitte 1.319 Firmen befragt wurden. Lediglich 3,7 Prozent sind von den Dienstleistungen ihrer Outsourcing-Partner positiv überrascht und gaben an, das Verhältnis zwischen Kosten und Leistungen sei besser als erwartet.

Wie die “CIO-Sourcing-Studie 2007″ weiter zeigt, nimmt die Unzufriedenheit mit dem Umfang der Outsourcing-Bereiche zu. Von den Befragten, die ihre IT komplett von externen Dienstleistern betreuen lassen, stellte jeder Dritte (33 Prozent) bei den einzelnen Projekten Mängel in erheblichem Ausmaß fest. Bei den Unternehmen mit nur vereinzelt ausgelagerten IT-Bereichen beträgt der Wert dagegen nur 14 Prozent.

“Das Komplett-Outsourcing war eine Erscheinungsform der 90er Jahre. Das Haben viele Unternehmen in Hauruck-Aktionen gemacht, weil ihnen die Komplexität der IT einfach über den Kopf gewachsen ist”, sagt Lars Schwarze, Outsourcing-Berater bei Deloitte. Später räche sich ein solches Auslagern jedoch zwangsläufig. Wer die Probleme mit einem Schwung über den Zaun kippe, könne die Lösungen zwar von außen geliefert bekommen, zahle aber irgendwann zu viel Geld dafür, erklärt Schwarze.

Positiv auf die Zufriedenheit wirkt sich laut der “CIO”-Studie ein klares Anforderungs-Management zwischen dem jeweiligen Fachbereich im Unternehmen und der Sourcing-Management-Organisation aus. Werden die Anforderungen als effizient und koordiniert bezeichnet, sinkt die Unzufriedenheit mit den ausgelagerten IT-Projekten auf 41 beziehungsweise 59 Prozent. Sind sie lückenhaft und ineffizient, steigt die Unzufriedenheit auf 92 Prozent.



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