LinkedIn verzeichnet Rekordinvestition

Written by admin on Wednesday, June 18th, 2008 in Web 2.0.

Die LinkedIn Corporation, Gründer des weltweit größten Business-Netzwerks, verzeichnet im Rahmen der vierten Finanzierungsrunde das größte Investment ihrer Unternehmensgeschichte.

Unter der Führung des neuen Investors Bain Capital Ventures beteiligt sich die aktuelle Investorengruppe mit rund 53 Millionen US-Dollar am Geschäft von LinkedIn, das mit einem jährlichen Mitgliederwachstum von 108 Prozent inzwischen weltweit über 23 Millionen Mitglieder zählt. Zu den weiteren Kapitalgebern gehören bestehende Investoren wie Sequoia Capital, Greylock Partners und Bessemer Venture Partners. Neben den rasant steigenden Mitgliederzahlen ist das Rekordinvestment vor allem auf das etablierte LinkedIn Geschäftsmodell und dessen große Wachstumspotenziale zurückzuführen. Das Geschäftsmodell von LinkedIn basiert auf einem erprobten Einnahme-Mix aus Online-Werbung, Mitgliedsbeiträgen, speziellen Unternehmenslösungen zum Beispiel im Recruiting-Bereich sowie kostenpflichtigen Premium-Leistungen wie Job-Listen, Bewerberprofil-Suche oder InMail. Das neue Kapital wird LinkedIn in erster Linie für seine europäischen Expansionspläne einsetzen.

“Europa ist ein wesentlicher Teil der LinkedIn Wachstumsstrategie”, so Kevin Eyres, seit Januar 2008 European Managing Director von LinkedIn. “Die neue Finanzierungsrunde versetzt uns in die Lage, noch stärker in den europäischen Markt zu investieren, in dem professionelles und internationales Networking sowie der Austausch von Business-Wissen immer wichtiger wird. Unsere Mitglieder profitieren damit zukünftig noch stärker von ihrem Netzwerk und verschaffen sich einen Vorsprung auf dem internationalen Markt.”

“Die Nutzeraktivität steigt bei LinkedIn im Gegensatz zu anderen Netzwerken stetig an. Dies ist nur ein Beweis für die großen Vorteile, die LinkedIn Mitglieder aus dem Business-Netzwerk ziehen. Wir investieren in LinkedIn, weil wir hier enorme internationale Entwicklungsmöglichkeiten sehen, die vor allem auf dem soliden und breit gefächerten Geschäftsmodell, der intelligenten Wachstumsstrategie sowie dem starken Management-Team des Unternehmens basieren”, so Jeffrey Glass, Venture Partner bei Bain Capital Ventures. “Wir sind fortlaufend auf der Suche nach Unternehmen, die uns einen nachhaltigen Return on Investment bieten. LinkedIn ist unserer Einschätzung nach eines dieser Unternehmen, da auch zukünftig immer mehr Entscheider aus aller Welt das Potenzial des Business-Netzwerks für sich nutzen werden.”

“Die persönliche Vernetzung mit der nationalen und internationalen Business-Welt ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die künftige Konkurrenzfähigkeit geworden”, ergänzt Kevin Eyres. “Als größtes Online-Wissensnetzwerk für Entscheider ist es uns daher sehr wichtig, unseren Mitgliedern nationales Markt-Know-how, neue Chancen und Möglichkeiten sowie den direkten Wissensaustausch mit ihren Business-Kontakten zu ermöglichen, den sie in dieser Effizienz nirgendwo anders finden.”

Weltweit sind bei LinkedIn mehr als 170 Branchen sowie die Top-Entscheider der Financial Times Stock Exchange Index (FTSE 100 Index) Unternehmen vertreten. Für die Mitglieder ist LinkedIn die zentrale Anlaufstelle für professionelles Online-Networking. Auf linkedin.com profitieren sie direkt von den Vorteilen des zielgerichteten Networkings, indem sie neue Wege der Kommunikation für sich nutzen und Business-Wissen, neue Geschäftsmöglichkeiten und Informationen untereinander austauschen. Alle zwei Sekunden meldet sich ein neuer Business-Entscheider bei LinkedIn an - damit wächst das Netzwerk jeden Monat um mehr als eine Million neuer Mitglieder.

Bain Capital Ventures ist die Venture Capital Tochter von Bain Capital und konzentriert sich von der Gründungs- bis zur Wachstumsfinanzierung auf Unternehmen aus dem Software-, Hardware-, Informations- und Technologie-Bereich sowie aus dem Gesundheitswesen. LinkedIn gehört damit einem angesehenen Portfolio von Bain Capital Ventures an, das unter anderem auch Vonage, DoubleClick und Staples umfasst.

Web 2.0 Social Networks gefaehrden Internetsicherheit

Written by admin on Friday, October 19th, 2007 in Web 2.0.

CIOs: Social Networks gefährden Sicherheit und Produktivität - ScanSafe hilft mit Security as a Service

ScanSafe, führender Dienstleister für Web Security, baut seine Dienste nun auch im deutschsprachigen Raum aus. In diesem Rahmen warnt das britische Unternehmen auf der Münchner Fachmesse Systems nicht nur vor den Gefahren von Social Networks und Web-2.0-Communities, sondern bietet problemlose Abhilfe.

Seit zwei Jahren gehört Social Networking zu den dynamischsten Internet-Trends.  Bei manchen Sites wie Facebook verdreifachen sich die Mitgliederzahlen nahezu jährlich. Inzwischen sind es dort 52 Millionen, bei MySpace sogar 114 Millionen. Doch viele Nutzer locken auch Malware-Produzenten und böswillige Angreifer an. So hat MySpace vor kurzem unwissentlich den Trojaner VBS.Agent.n über vorgebliche Anzeigen verbreitet.

Mit Services wie Web Malware Scanning und Web-Filtern hilft ScanSafe unerwünschte Sites abzublocken oder Gefahren erst gar nicht erst in die Nähe des Unternehmensnetzwerks kommen zu lassen. Noch ist die Situation hier zu Lande nicht so dramatisch wie in den USA, so dass die Chancen gut stehen, den Gefahren aus den Social Networks frühzeitig entgegen wirken zu können.

ScanSafe schützt nicht nur vor den Gefahren aus Social Networks, sondern gegen Web-Angriffe und unerwünschten Content generell.

Eine einfache Änderung an der Gateway-Konfiguration leitet den Web-Traffic durch eines der ScanSafe-Rechenzentren. Der Datenverkehr wird in Echtzeit auf die Einhaltung der Richtlinien des Unternehmens überprüft und von Web-Viren, Spyware, Trojanern und Phishing-Versuchen freigehalten. Instant-Messaging-Bedrohungen und unerwünschte Inhalte im Internet werden ebenfalls blockiert. Dieses Konzept des Security as a Service bietet doppelten Vorteil - Unternehmen brauchen sich keine Sorge um Kauf, Wartung und Pflege einer eigenen Sicherheitsinfrastruktur machen und die Gefahren werden weit weg von den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter bereits im Rechnenzentrum des Dienstleisters ausgefiltert.

Weblink: www.scansafe.com

Web 2.0 made in Germany - wirtschaftlich erfolgreich?

Written by admin on Thursday, April 5th, 2007 in News.

Web 2.0 made in Germany: Schwarze Zahlen gesucht
“Klassische Medienhäuser sind zu Web 2.0 verdammt”

- Obwohl Web 2.0-Portale in Deutschland derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen und auch durchwegs hohe Nutzerzahlen verzeichnen können, steht weiterhin ein großes Fragezeichen hinter der Wirtschaftlichkeit. Portale wie MyVideo.de, last.fm, studiVZ oder lokalisten.de präsentieren zwar stolz ihre Userzahlen, über den finanziellen Erfolg schweigen sich die Betreiber jedoch aus. “Ich sehe, dass der soziale Community-Gedanke des Web 2.0 und die Kommerzialisierung sich derzeit einander annähern. Es bleibt aber bis zum heutigen Tag dabei: Der sicherste Weg, um mit Web 2.0/Social Software Geld zu verdienen, ist der, darüber zu schreiben und zu referieren”, so Stefan Heng, Analyst bei der Deutschen Bank, gegenüber pressetext.

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Last.fm http://www.last.fm, das nach eigenen Angaben weltweit größte und am schnellsten wachsende Online-Netzwerk zum Thema Musik, hat sein Geschäftsmodell auf drei Säulen aufgebaut. Die Einnahmen werden durch Affiliate-Verkäufe, Abos für Extra-Features und klassische Werbung auf der Homepage erzielt, wie Miriam Rupp, zuständige Pressesprecherin von last.fm, gegenüber pressetext erklärt. Das Portal verzeichnet im deutschsprachigen Raum 1,5 Mio. User, weltweit sogar 15 Millionen. Der größte Markt sind die USA, gefolgt von Großbritannien, Deutschland, Japan, Polen und Brasilien. Ob die 2002 gegründete Webseite jedoch bereits schwarze Zahlen schreibe, will man gegenüber pressetext nicht bestätigen aber auch nicht dementieren. (Foto: studiVZ: Viele User, aber auch wirtschaftlich erfolgreich?)

Ein weiteres Beispiel ist MyVideo.de http://www.myvideo.de. Die deutsche “Kopie” von YouTube wurde im April 2006 gestartet bietet mittlerweile über 500.000 Videos zum Download an. Über sieben Mio. Videos werden laut eigenen Angaben täglich angesehen und täglich kommen rund 7.000 neue Videos hinzu. Bereits 20 Mitarbeiter umfasst das Team von MyVideo. Doch auch hier sind die Informationen über die Wirtschaftlichkeit rar: “Unsere finanziellen Verhältnisse werden nicht kommuniziert”, heißt es gegenüber pressetext.

Im Mai 2005 wurde von fünf Freunden aus München das Portal lokalisten.de http://www.lokalisten.de gegründet, das ein virtuelles Wohnzimmer anbietet und mittlerweile in fast allen deutschsprachigen Städten aktiv ist. Mehr als 600.000 User sind bereits registriert, zehn Mitarbeiter beschäftigt. Fragt man nach den finanziellen Hintergründen, stößt man aber auch hier auf eine Mauer des Schweigens. Und auch beim “facebook-Klon” studiVZ http://www.studivz.net , das über 1,9 Mio. aktive Nutzer verzeichnet, gibt man sich bedeckt. Das Studierenden-Netzwerk wurde im Oktober 2005 gegründet und von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe laut Spiegel um 85 Mio. Euro übernommen. Martin Weber, Geschäftsführer von Holtzbrinck Ventures, versichert im pressetext-Gespräch lediglich, dass Holtzbrinck nur in nachhaltig tragfähige Geschäftsmodelle investiere.

“Der Netzwerkgütereffekt ist bei den innovativen Portalen stark ausgeprägt und ist mit seiner gravitativen Wirkung ein starkes Argument für große Lösungen. Klassische Medienhäuser sind heute schier dazu verdammt, sich mit dem Nutzermagnet Web 2.0 zu befassen. Aber selbst bei den Mega-Deals zwischen klassischen Medienhäusern und innovativen Internet-Plattformen sollten wir keinesfalls in blinde Euphorie verfallen”, so Heng weiter. “Denn für die innovativen Plattformen mit ihrem deutlichen Hipp-Effekt gilt: Prominenz und Ordnung sind der halbe Tod”, meint Heng abschließend im pressetext-Gespräch.

Aussender: www.pressetext.de



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