iPhone fuer Voice over IP

Written by admin on Monday, June 9th, 2008 in Technik.

Als erster Anbieter in Deutschland stellt sipgate eine native VoIP-Software für das iPhone bereit. Besitzer des legendären Smartphones verfügen damit ab sofort über die Möglichkeit, in WLAN-Netzen kostengünstige Gespräche via Internet-Telefonie zu führen.

sipgate untermauert mit dem Launch des sipgate iPhone-Client seine Stellung als Technologieführer unter den VoIP-Providern. Die VoIP-Software steht ab sofort kostenlos unter sipgate.de/iphone zum Download bereit.

“Uns begeistern VoIP und das iPhone gleichermaßen, beides hat den Telefoniemarkt revolutioniert”, sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate. “iPhone-Nutzer sind jetzt in der Lage, in Deutschland und der Welt teure Handytarife sowie Roaminggebühren zu umgehen. Wir freuen uns, dass Apple das iPhone für Entwickler öffnen will und uns damit die Option eröffnet, unseren Kunden weitere leistungsstarke Applikationen anbieten zu können.”

Mit dem sipgate iPhone-Client können Benutzer innerhalb eines WLAN-Hotspots jede Telefonnummer anwählen, ohne dass das Gespräch über den Mobilfunkprovider berechnet wird. Hohe Einsparungen sind insbesondere dann möglich, wenn es sich um internationale Gespräche handelt. Je nach Mobilfunktarif werden für solche GSM-Telefonate normalerweise bis zu 3 EUR pro Minute fällig. Bei Anrufen über sipgate fallen hingegen nur die günstigen sipgate Tarife ab 1 Ct pro Minute an. Zusätzlich sind Kunden unabhängig von ihrem Aufenthaltsort auch unter ihrer Ortsrufnummer erreichbar und umgehen im Ausland teures Handy-Roaming.

Voraussetzung für die Nutzung des sipgate iPhone-Clients ist die kostenlose Anmeldung bei sipgate.de. Im Tarif ’sipgate basic’ ist bereits eine kostenlose Ortsrufnummer enthalten. Anschluss- oder Grundgebühren fallen nicht an.

Deutsche Frauen verstehen VoIP besser

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Multimedia.

Der VoIP-Provider sipgate hat seine Kundenbasis auf die Frauenquote hin untersucht. Erhoben wurde der Frauenanteil für Deutschland, Österreich und Großbritannien, wo sipgate seit 2004 Internet-Telefonie anbietet.

Die Analyse ergab, dass im Dreiländervergleich deutsche Frauen das größte Interesse an Voice over IP zeigen und damit aufgeschlossener neuen Technologien gegenüberstehen. Entsprechend liegt die Frauenquote in Deutschland mit 18 Prozent am Gesamtkundenbestand am höchsten, gefolgt von Großbritannien mit 15 Prozent. In Österreich beträgt der Frauenanteil immerhin noch zwölf Prozent.

War Voice over IP zum Marktstart 2004 nahezu ausschließlich eine Männerdomäne, holen Frauen bei der Nutzung inzwischen deutlich auf. So stieg die Frauenquote bei den Neukundenzugängen in Deutschland von neun Prozent in 2004 auf aktuell 23 Prozent. Österreich verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Wachstum von neun auf 14 Prozent. In Großbritannien lag die VoIP-Akzeptanz bei den Frauen 2004 mit sieben Prozent am niedrigsten, weist jedoch mit 13 Prozent für 2007 ebenfalls einen zweistelligen Zuwachs aus.

Generell ist festzustellen, dass Verbraucher die Vorteile der Internet-Telefonie inzwischen besser verstehen sowie um deren Verfügbarkeit vermehrt wissen. Neben kostenlosen netzinternen Telefonaten zeichnen sich VoIP-Provider durch konstant niedrige Festnetz- und Mobilfunk-Tarife aus. Eingebundene Dienste wie Web-Fax und Web-SMS sowie neue Funktionen wie ‘Parallelruf’ ergänzen das Serviceangebot. Bei Sprachqualität erreicht Internet-Telefonie mittlerweile ISDN-Niveau. Die Ausfallsicherheit ist durch den stetigen Ausbau der bundesweiten IP-Backbone-Netze nahezu so hoch wie im herkömmlichen Telefonnetz.

Business Access IP

Written by admin on Tuesday, October 23rd, 2007 in Internet.

Neues Produkt: Business Access IP - T-Systems bietet Mittelständlern erstmals einen IP-Anschluss für Sprache und Daten

Ab sofort bietet T-Systems mittelständischen Unternehmen einen gemeinsamen Anschluss für Sprache und Daten. Das Besondere dabei: Die neue Lösung Business Access IP (kurz BAIP) überträgt Telefonate auf reservierten Bandbreiten via Internetprotokoll erstmals unabhängig vom sonstigen Verkehrsaufkommen im Netz. Das Ergebnis ist eine bessere Sprachqualität beim Telefonieren.

Das Startpaket enthält unter anderem zwei Sprachkanäle, mehrere feste IP-Adressen und fünf Mailboxen. Darin enthalten sind die gesamte Datenkommunikation sowie alle Festnetztelefonate innerhalb Deutschlands und den Nachbarländern einschließlich Großbritannien. Über den symmetrischen Anschluss lassen sich Daten genauso schnell empfangen wie versenden. Abhängig von der verfügbaren Bandbreite, kann das Paket erweitert werden.

Sanfter Einstieg in die IP-Welt
Kunden können wahlweise ihre gesamte Telefonie- und IT-Infrastruktur weiter nutzen oder vollständig auf IP-Technik inklusive IP-Telefonen umsteigen. “Die Lösung ermöglicht somit ohne hohe Investitionskosten einen schrittweisen Umstieg auf die reine IP-Kommunikation”, sagt Helmut Binder, Geschäftsführer Marketing und Produktmanagement bei T-Systems. Mit BAIP sparen Unternehmen Kosten: Denn meist besitzen sie heute mindestens ein Netz für Sprache und eines für Daten. Künftig reicht ein einziges Netz und ein einziger Anschluss. Das Ergebnis sind niedrigere Betriebskosten sowie geringerer Administrations- und Wartungsaufwand.

Damit kommt BAIP einem allgemeinen Trend entgegen: Laut der Unternehmensberatung Gartner werden 95 Prozent der mittleren und großen Unternehmen bis 2010 beginnen, ihre Sprach- und Datennetzwerke komplett auf IP-Technik umzustellen. “Wir werden das Produkt ausbauen und weitere Leistungsvarianten entwickeln, um zusätzliche Anforderungen zu erfüllen”, so Binder.

In einem ersten Schritt testet T-Systems die Marktakzeptanz im Rahmen eines Pilotbetriebes für den kombinierten IP-Anschluss bis zum 31.12.2007. Hierbei staffeln sich die Bandbreiten von einem bis vier Megabit pro Sekunde, die Preise von 169 Euro netto pro Monat bis 429 Euro.

Mehr Informationen zu BAIP gibt es vom 23. bis zum 26. Oktober auf der Systems in München: Halle B1, Stand 328.

Umstieg auf Internet-Telefonie

Written by admin on Thursday, May 3rd, 2007 in Internet.

COMPUTERWOCHE: Mit Voice over IP können Unternehmen die Servicequalität und Produktivität erhöhen / Internet-Telefonie reduziert interne Kosten / Unternehmen sollten bei einem Umstieg auf Dienstleister mit Erfahrungen sowohl aus der IT- als auch der Telekommunikations-Welt setzen

Viele private Anwender nutzen mittlerweile die Möglichkeit, mit Freunden in aller Welt kostenlos über das Internet zu telefonieren. Und auch Unternehmen stehen heutzutage vor der Frage, ob nicht ein Wechsel vom klassischen Telefonnetz auf das so genannte Voice over IP (VoIP) lohnenswert erscheint. Welche Vorteile sich für Business-Kunden bei einer Umstellung ihrer Telekommunikation auf VoIP ergeben und was gleichzeitig zu beachten ist, erläutert die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE in ihrer aktuellen Ausgabe (17/2007).

Gerade für Unternehmen offeriert die Internet-Telefonie mehr als nur niedrigere Telefonrechnungen, denn richtig eingesetzt kann VoIP auch zu einer Steigerung der Servicequalität und Produktivität beitragen. So können Mitarbeiter beispielsweise direkt aus ihrem E-Mail-Programm heraus per Mausklick telefonieren. Entgangene Anrufe zeichnet nicht mehr ein klassischer Anrufbeantworter auf, sondern ein Server. Dem Abwesenden werden sie dann per Mail zugestellt, so dass er die Sprachnachrichten überall abrufen, anhören, weiterleiten oder archivieren kann.

Darüber hinaus sorgt VoIP für eine bessere Erreichbarkeit. So ist ein Mitarbeiter immer unter der gleichen Rufnummer erreichbar, egal ob er sich am Arbeitsplatz befindet oder in einer Unternehmensfiliale in das Netz einloggt. Mitarbeiter können ebenfalls von zu Hause per VoIP einfach an das Telefonsystem angebunden werden. Ferner senken Unternehmen ihre internen Kosten, denn eine VoIP-Lösung ist einfacher zu verwalten als eine klassische Telekommunikations-Anlage. Wenn ein Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens umzieht, so entfällt bei VoIP der kostspielige Besuch eines Service-Mitarbeiters, der die Rufnummern neu vergibt.

Grundsätzlich aber gilt, dass eine VoIP-Lösung in Unternehmen deutlich höhere Anforderungen in punkto Sprachqualität oder Netzwerksicherheit stellt, als dies bei privaten Nutzern der Fall ist. Um das gesamte Synergiepotenzial auszuschöpfen, sollten deshalb alle Betroffenen in das Projekt einbezogen werden. Dazu zählen nicht nur die IT- und Telekommunikationsabteilung, sondern auch die Nutzer selbst. Unternehmen sollten aus diesem Grund auf Experten von Systemhäusern zurückgreifen, die sowohl in der IT- als auch der Telekommunikations-Welt zu Hause sind, berichtet die COMPUTERWOCHE.



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