studiVZ - Maenner wollen nur das Eine

Written by admin on Thursday, February 19th, 2009 in Web 2.0.

studiVZ: Männer suchen Dates, doch Frauen wollen nur reden: Männer und Frauen kommen in Online-Netzwerken wie studiVZ einfach nicht zusammen.

Das fand ein Forschungsteam der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg heraus, das sich mit dem Nutzerverhalten und der Selbstdarstellung von Studierenden im erfolgreichsten Sozialen Online-Netzwerk Deutschlands beschäftigte.

Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren Nutzungsmotiven und der damit verbundenen Selbstrepräsentation signifikant voneinander. Frauen nutzen die Plattform vorrangig zur Kommunikation innerhalb ihres realen schon existierenden Bekannten- und Freundeskreises. Männer sind häufig auf der Suche nach neuen Online-Bekanntschaften und schauen sich gern “fremde” Profile an. Dies wirkt sich vor allem auf die Selbstdarstellung der Nutzer aus. Beide Geschlechter möchten sich möglichst positiv darstellen, jedoch unterscheiden sie sich dabei in ihren Strategien. Frauen nutzen zur Selbstrepräsentation die Profilbilder, die personenbezogenen Angaben und vor allem die Mitgliedschaft in Interessensgruppen. Frauen möchten sich möglichst authentisch darstellen. Männer verbergen ihre Identität oft, weil sie auf sich neugierig machen möchten.

Spezielle Funktionen, die das Netzwerk den Nutzern bietet sind für die Authentizitätsstrategie und Identitätskonstruktion in studiVZ überaus wichtig. Funktionen und Selbstrepräsentation bedingen einander. Wer also in Sozialen Netzwerken neue Kontakte sucht, muss sich anders darstellen als Nutzer, die ausschließlich kommunizieren wollen.

Unter der Leitung von Dr. Elizabeth Prommer untersuchten zehn Studierende des Studiengangs Medienwissenschaft: Analyse, Ästhetik, Publikum, wie sich Nutzungsmotive und Strategien, insbesondere bei der Selbstpräsentation von Frauen und Männern unterscheiden. Dazu führten die Projektteilnehmer zwei qualitative Gruppendiskussionen mit repräsentativen Nutzern der Online-Plattform studiVZ durch. Die daraus gewonnenen Forschungsfragen wurden in einen Fragebogen integriert und im Internet veröffentlicht. Nahezu alle Studierenden der drei Potsdamer Hochschulen konnten per Email aufgefordert werden, den Online-Fragebogen über ihr Nutzerverhalten in Sozialen Netzwerken auszufüllen. Von 1.210 Befragten nutzen 1.021 Studierende das Soziale Netzwerk studiVZ.

Die Ergebnisse der Studie konnten bereits auf der International Association for Media and Communication Research (IAMCR) in Stockholm im Juli 2008 und auf der ECREA Tagung Ende November 2008 in Barcelona präsentiert werden. In einem harten Ausleseverfahren wurde der Projektbericht angenommen und wurde dort von den Projektteilnehmern einem internationalen Fachpublikum mit großem Erfolg vorgestellt.

Den vollständigen Bericht finden Sie als PDF Dokument unter:
hff-potsdam.de

Twitter-Buch - Gedichte Wettbewerb

Written by admin on Thursday, February 19th, 2009 in Web 2.0.

Twittern Sie ein Gedicht mit maximal 140 Zeichen: BoD und Literatur-Café verlegen Deutschlands erstes Twitter-Buch - die schönsten Gedichte mit 140 Zeichen werden gesucht

Twitter BoD (Books on Demand GmbH) und das Literatur-Café suchen die schönsten Gedichte mit 140 Zeichen. Alle Beiträge müssen mit Twitter verfasst und auf der Wettbewerbsseite twitter-lyrik.de verlinkt werden. Die besten Lyrik-Tweets werden im ersten deutschen Twitter-Gedichtband veröffentlicht.

“What are you doing” - “Was machst du gerade?” unter diesem Motto verschicken Mitglieder des Netzwerks Twitter täglich Millionen von Kurznachrichten an Freunde, Bekannte und andere Interessierte. Die so genannten Tweets können maximal 140 Zeichen haben und werden mit dem Computer oder Handy geschrieben.

Dass man mit Twitter nicht nur Kurznachrichten, sondern auch Lyrik verfassen kann, soll der erste Twitter-Wettbewerb für Lyrik, veranstaltet von BoD und dem Literatur-Café, zeigen. Dem Gewinner winkt ein Apple iPod touch. Außerdem veröffentlicht BoD die schönsten Beiträge in einer Twitter-Sonderausgabe, die im Buchhandel erhältlich sein wird.

So nimmt man teil:
Nach der kurzen kostenlosen Anmeldung beim Kurznachrichtendienst Twitter unter twitter.com schreibt man ein Gedicht mit maximal 140 Zeichen. Anschließend wird auf der Website twitter-lyrik.de in den Kommentaren ein Link zum Tweet eingestellt. Einsendeschluss ist der Welttag der Poesie am 21. März 2009.

Studie: Web 2.0 als Onlinemarketing-Massnahme

Written by admin on Wednesday, July 2nd, 2008 in Web 2.0.

Web 2.0 wird auch für das Marketing immer wichtiger. Bereits 2010 werden mehr als die Hälfte aller Onlinemarketing-Maßnahmen die Web 2.0-Technologie nutzen.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH unter Topmanagern* aus der Marketing-Branche durchgeführt hat. Demnach glauben 71 Prozent der Experten, dass die Bedeutung des Web 2.0 für die Werbewirtschaft auch bereits in 2008 weiter zunimmt.

Die aktuelle Epoq-Trendstudie gibt ebenfalls darüber Auskunft, welche Formen des Online-Marketings weiter an Bedeutung gewinnen werden. Auch hier befindet sich die Web 2.0-Technologie bereits unter den Top fünf Maßnahmen (66 Prozent). Davor liegen nur noch die Suchmaschinen-Optimierung mit 84 Prozent, Website-Usability (76 Prozent), integriertes E-Mail-Marketing (74 Prozent) sowie die Markenführung im Internet (72 Prozent). Als wichtigster Marketingtrend in 2008 wird zudem Online-Marketing/-Advertising angesehen. Dieser Ansicht stimmt die eindeutige Mehrheit von 78 Prozent der Experten zu.

Die Studie können Sie anfordern unter E-Mail: team(at)euromarcom.de
* Befragt wurden 110 Experten aus der Marketingbranche

LinkedIn verzeichnet Rekordinvestition

Written by admin on Wednesday, June 18th, 2008 in Web 2.0.

Die LinkedIn Corporation, Gründer des weltweit größten Business-Netzwerks, verzeichnet im Rahmen der vierten Finanzierungsrunde das größte Investment ihrer Unternehmensgeschichte.

Unter der Führung des neuen Investors Bain Capital Ventures beteiligt sich die aktuelle Investorengruppe mit rund 53 Millionen US-Dollar am Geschäft von LinkedIn, das mit einem jährlichen Mitgliederwachstum von 108 Prozent inzwischen weltweit über 23 Millionen Mitglieder zählt. Zu den weiteren Kapitalgebern gehören bestehende Investoren wie Sequoia Capital, Greylock Partners und Bessemer Venture Partners. Neben den rasant steigenden Mitgliederzahlen ist das Rekordinvestment vor allem auf das etablierte LinkedIn Geschäftsmodell und dessen große Wachstumspotenziale zurückzuführen. Das Geschäftsmodell von LinkedIn basiert auf einem erprobten Einnahme-Mix aus Online-Werbung, Mitgliedsbeiträgen, speziellen Unternehmenslösungen zum Beispiel im Recruiting-Bereich sowie kostenpflichtigen Premium-Leistungen wie Job-Listen, Bewerberprofil-Suche oder InMail. Das neue Kapital wird LinkedIn in erster Linie für seine europäischen Expansionspläne einsetzen.

“Europa ist ein wesentlicher Teil der LinkedIn Wachstumsstrategie”, so Kevin Eyres, seit Januar 2008 European Managing Director von LinkedIn. “Die neue Finanzierungsrunde versetzt uns in die Lage, noch stärker in den europäischen Markt zu investieren, in dem professionelles und internationales Networking sowie der Austausch von Business-Wissen immer wichtiger wird. Unsere Mitglieder profitieren damit zukünftig noch stärker von ihrem Netzwerk und verschaffen sich einen Vorsprung auf dem internationalen Markt.”

“Die Nutzeraktivität steigt bei LinkedIn im Gegensatz zu anderen Netzwerken stetig an. Dies ist nur ein Beweis für die großen Vorteile, die LinkedIn Mitglieder aus dem Business-Netzwerk ziehen. Wir investieren in LinkedIn, weil wir hier enorme internationale Entwicklungsmöglichkeiten sehen, die vor allem auf dem soliden und breit gefächerten Geschäftsmodell, der intelligenten Wachstumsstrategie sowie dem starken Management-Team des Unternehmens basieren”, so Jeffrey Glass, Venture Partner bei Bain Capital Ventures. “Wir sind fortlaufend auf der Suche nach Unternehmen, die uns einen nachhaltigen Return on Investment bieten. LinkedIn ist unserer Einschätzung nach eines dieser Unternehmen, da auch zukünftig immer mehr Entscheider aus aller Welt das Potenzial des Business-Netzwerks für sich nutzen werden.”

“Die persönliche Vernetzung mit der nationalen und internationalen Business-Welt ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die künftige Konkurrenzfähigkeit geworden”, ergänzt Kevin Eyres. “Als größtes Online-Wissensnetzwerk für Entscheider ist es uns daher sehr wichtig, unseren Mitgliedern nationales Markt-Know-how, neue Chancen und Möglichkeiten sowie den direkten Wissensaustausch mit ihren Business-Kontakten zu ermöglichen, den sie in dieser Effizienz nirgendwo anders finden.”

Weltweit sind bei LinkedIn mehr als 170 Branchen sowie die Top-Entscheider der Financial Times Stock Exchange Index (FTSE 100 Index) Unternehmen vertreten. Für die Mitglieder ist LinkedIn die zentrale Anlaufstelle für professionelles Online-Networking. Auf linkedin.com profitieren sie direkt von den Vorteilen des zielgerichteten Networkings, indem sie neue Wege der Kommunikation für sich nutzen und Business-Wissen, neue Geschäftsmöglichkeiten und Informationen untereinander austauschen. Alle zwei Sekunden meldet sich ein neuer Business-Entscheider bei LinkedIn an - damit wächst das Netzwerk jeden Monat um mehr als eine Million neuer Mitglieder.

Bain Capital Ventures ist die Venture Capital Tochter von Bain Capital und konzentriert sich von der Gründungs- bis zur Wachstumsfinanzierung auf Unternehmen aus dem Software-, Hardware-, Informations- und Technologie-Bereich sowie aus dem Gesundheitswesen. LinkedIn gehört damit einem angesehenen Portfolio von Bain Capital Ventures an, das unter anderem auch Vonage, DoubleClick und Staples umfasst.

Viele koennen mit Web 2.0 nichts anfangen

Written by admin on Wednesday, June 11th, 2008 in Web 2.0.

Avira-Umfrage: Zwei Drittel aller Befragten können mit Web 2.0 nichts anfangen! Kommunikation im digitalen Zeitalter: Während jeder Siebte seine Kontakte online pflegt, lehnen zwei von drei Befragten Web 2.0 ab.

Im Web 2.0-Zeitalter werden Informationen in Wikis recherchiert, Geschäftskontakte über Xing geknüpft und Freundschaften über StudiVZ gepflegt. Doch ob sich die Web 2.0-Werkzeuge dauerhaft als nützliche Internetanwendungen beweisen, wird immer wieder diskutiert. So kommt eine aktuelle Umfrage der Sicherheitsexperten von Avira zu dem Ergebnis, dass 14 Prozent der Internetnutzer mittlerweile mehr online kommunizieren als von Angesicht zu Angesicht. Der deutsche IT-Sicherheitsanbieter hat 1.432 Besuchern seiner Webseite free-av.de die ‘Gewissensfrage des Monats’ gestellt: ‘Wikis, Blogs, Social Networks - für viele Internetnutzer führt kein Weg mehr an den neuen Web 2.0-Tools vorbei. Hand aufs Herz, hat Sie das Web-2.0 Fieber gepackt?’

Web 2.0 ist ein populäres Schlagwort mit vielen Facetten: Der Begriff umfasst alle Internetapplikationen, die Gestaltungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für den Nutzer bereitstellen. Wiki-Webseiten sind neben Videocommunities die beliebtesten Anwendungen der Web 2.0-Nutzer, die häufig parallel zu den klassischen Medien gelesen werden. Zehn Prozent der von Avira Befragten schätzen den Informationswert von Blogs. Besonders bei spezifischen Themeninteressen sind Blogs beliebte Informationsquellen. Hinzu kommt, dass auch die Bekanntheit oder die sich entwickelnde Vertrautheit mit dem Blogger zur regelmäßigen Nutzung der Online-Tagebücher beiträgt.

Spätestens seit die Online-Community Facebook ihre Mitglieder unfreiwillig zu Werbeträgern machte, warnen Datenschützer vor dem Daten-Striptease im Web 2.0: Auch 40 Prozent der Umfrageteilnehmer von Avira lehnen den digitalen Exhibitionismus im Web 2.0 ab und geben ihre persönlichen Daten weder in sozialen Netzwerken noch in Blogs oder Wikis preis. ‘Schafe werfen auf Facebook, Selbstdarstellung bei MySpace oder Statusmitteilungen bei Twitter: Das ist doch sinnlos’, finden 28 Prozent der Befragten. Für die einen sind Web 2.0-Applikationen die neuen Unterhaltungsmedien der Zukunft, für die anderen vergeudete Zeit.

‘Unternehmen werden allerdings nicht umhin kommen, früher oder später die neuen Formen des Wissens- und Informationsaustausches wie beispielsweise Weblogs einzusetzen’, meint Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. ‘Für viele deutsche Unternehmen gehören Web 2.0-Funktionen wie Corporate-Blogs mittlerweile zum guten Ton.’

Auch Spam-Versender haben das Web 2.0 längst für ihre Zwecke entdeckt: Kürzlich wurden zwei amerikanische Spammer zu 230 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt, weil sie wiederholt Spam-Nachrichten an Mitglieder der Community-Website MySpace versendet hatten. Für acht Prozent der Avira-Befragten sind derartige Vorfälle Grund genug, dem Web 2.0 den Rücken zu kehren. ‘Die Betreiber von Web 2.0-Anwendungen sollten die Nutzer vor Nachrichtenmissbrauch, Spam und Phishing-Emails schützen’, empfiehlt Auerbach. ‘Gleichzeitig sollten Nutzer ihre Privatsphäre schützen und die persönlichen Angaben auf ein Minimum beschränken. Denn diese Portale können beispielsweise auch von potentiellen Arbeitgebern als Informationsquelle über Bewerber genutzt werden.’

Für malware-freies Surfen steht der kostenlose Basisschutz von Avira zum Download bereit unter: free-av.de. Wer mit zusätzlichen Funktionen noch mehr Sicherheit im Netz haben möchte, kann für 39,95 Euro eine Jahreslizenz der Avira Internet Security Suite erwerben. Die Software bietet zusätzlich zum bewährten Virenschutz eine extra FireWall sowie eine AntiSpam- und Backup-Funktion.



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