Web 2.0 - die Generation ueber 50 ist skeptisch

Written by admin on Saturday, October 20th, 2007 in Web 2.0.

Die Generation 50+ reagiert zwar sehr interessiert, letzten Endes aber enttäuscht auf sogenannte Web-2.0-Applikationen.

Sie stört v.a., dass die Angebote nicht zielgerichtet verwendet werden können. Zudem werden Barrieren wie verpflichtende Anmeldungen kritisiert. Das wichtigste zentrale Internet-Nutzungsmotiv ist weiterhin die Informationsbeschaffung. Übereinstimmend gehen die Befragten mit einem gezielten Anliegen online. “Einfach mal so”, wie viele es auch von ihren Kindern kennen, halten die meisten für Zeitverschwendung.

Eine bewusste Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der zweiten Internet-Generation hat in der Generation 50+ bislang kaum stattgefunden. Vor allem die Kommunikationsmöglichkeit mit “fremden” Menschen aus aller Welt wird dabei von der Mehrheit eher misstrauisch beäugt. Man wertet insbesondere die - den meisten bekannte - Möglichkeit zu kommentieren als “Selbstdarstellung” ab.

Die Älteren stoßen zwar auf entsprechende Angebote bei der Informationssuche, bleiben aber, was wir in unserer Studie Anfang 2007 (”Web 2.0″ - Begriffsdefinition und eine Analyse der Auswirkungen auf das allgemeine Mediennutzungsverhalten, result 2007, den “passiv partizipierenden” Nutzer von Web-2.0-Angeboten genannt haben.

“Die Gruppe der sog. ‘Kommunikatoren’ ist bei der Generation 50+ deutlich unterrepräsentiert. Anders als bei jüngeren Generationen nutzen Über-50-Jährige das Web in erster Linie als Informationsmedium, indem sie zielgerichtet Angebote nutzen”, betont Institutsgründerin Sabine Haas.

Das Bewusstsein allerdings, ohne Internet nicht (mehr) am gesellschaftlichen Geschehen beteiligt zu sein, ist bei der Zielgruppe der Ab-50-Jährigen weit verbreitet.

Das sind die Ergebnisse der vom Kölner Marktforschungsinstitut result in Kooperation mit der Agentur Licennium durchgeführten Web-2.0-Untersuchung.

Weitere Infos unter: result.de

Typologie des Web 2.0 Nutzers

Written by admin on Saturday, October 20th, 2007 in Web 2.0.

„Produzenten“, „Spezifisch Interessierte“ oder „Kommunikatoren“, „Unterhaltungssucher“? „Selbstdarsteller“, „Netzwerker“, „Profilierte“ oder „Infosucher“? Mit diesen Begriffen werden acht Nutzertypen von Web-2.0-Anwendungen in einer neuen Studie des Markt- und Medienforschungsinstitutes result und der Medienforschung des Südwestrundfunk (SWR) unterschieden.

Die Untersuchung liefert Erkenntnisse über das qualitative und quantitative Mediennutzungsverhalten von Web-2.0-Anwendern. „Mit den Ergebnissen unserer Studie können wir beschreiben, wie der Nutzer mit den neuen Möglichkeiten im Web 2.0 umgeht, welche Angebote er sucht und selber einstellt und wie er seine verfügbare Zeit auf die verschiedenen Medien verteilt. Web 2.0 ist Mitgestaltung im Netz und öffentliche Kommunikation. Die Nutzer von Web 2.0 sind Konsumenten und Produzenten in einem, jeder kann theoretisch mediale Inhalte in unterschiedlichsten Formaten publizieren. Die Technologien dafür sind leicht zu lernen und die technische Ausstattung stellt keine Hürde mehr dar. All diese Veröffentlichungen stehen in einem kommunikativen Kontext. Die Mediennutzung ist interaktiv und immer öfter auch personalisiert, die Nutzer wollen sich austauschen, informieren und unterhalten“, kommentiert Sabine Haas, Geschäftsführerin der result gmbh, die Ergebnisse der Studie.

Dr. Walter Klingler, Leiter der Abteilung Medienforschung des SWR, ergänzt: „Vor allem das Kommunikationsverhalten in und mit dem Medium Internet ändert sich, mit erkennbaren Folgen für die übrigen Medien. Wir wollten mit der Studie herausfinden, welche Bedeutung Web 2.0 im Medienmix hat. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Fernsehen, Hörfunk und Print auch künftig eine wichtige Rolle spielen werden.“

Acht Nutzertypen beim Web 2.0
Für die Studie wurde ausschließlich die private Mediennutzung betrachtet. 501 Nutzer wurden online befragt, die über einen Breitband-Anschluss verfügen und mindestens zwei Mal pro Woche typische Web-2.0-Anwendungen wie Videocommunities, Fotocommunities, Social-Networking-Sites, Weblogs, Podcasts und / oder Wikis besuchen. Gefragt wurde nach den Interessen, die die Nutzer bei den Besuchen verfolgen, nach dem Wunsch, eigene Beiträge anzubieten und nach den Bedürfnissen an Inhalte und Formen der Kommunikation im Netz. Die Motive der Nutzung waren ausschlaggebend für eine Kategorisierung in acht – sich an den Rändern überschneidenden – Nutzertypen: „Produzenten“ (ca. 6 Prozent der Befragten), „Selbstdarsteller“ (ca. 4 Prozent), „Spezifisch Interessierte“ (ca. 17 Prozent), „Netzwerker“ (12 Prozent), „Profilierte“ (ca. 7 Prozent), „Kommunikatoren“ (ca. 34 Prozent), „Infosucher“ (ca. 31 Prozent) und „Unterhaltungssucher“ (ca. 34 Prozent).

Es fällt auf, dass die Gruppe der speziell an einzelnen Themen Interessierten, das sind Nutzer, die die Partizipationsmöglichkeiten des Web 2.0 im Kontext eines ganz bestimmten Interesses oder Hobbys nutzen, mit 17 Prozent einen verhältnismäßig großen Teil ausmacht. Die Gruppe der „Selbstdarsteller“ dagegen, denen es in erster Linie um die Darstellung der eigenen Person geht, ist mit nur rund 4 Prozent vertreten. 34 Prozent gehören zur großen Gruppe der „Kommunikatoren“, die Web-2.0-Anwendungen vorrangig als Inhalte für die eigene Kommunikation verwenden und weniger aktiv selbst gestaltend nutzen.

Methode und Untersuchungsdesign
Das Studiendesign umfasst drei aufeinander aufbauende Module. Zur Absicherung der Untersuchungsfragen und zur Generierung von Hintergrundinformationen wurden zunächst Experteninterviews mit so genannten A-Bloggern und Podcastern realisiert. Darauf aufbauend wurden Gruppendiskussionen mit insgesamt 72 Teilnehmern geführt, regelmäßigen Nutzern des Internets, die zu gelegentlichen bis regelmäßigen Web-2.0-Nutzern gehören. Basis für die Quantifizierung der Untersuchungsergebnisse war eine für die Web-2.0-User repräsentative Onlinebefragung mit 501 Personen.

Weitere Infos zur Studie Web 2.0 finden Sie unter: result.de

Web 2.0 Social Networks gefaehrden Internetsicherheit

Written by admin on Friday, October 19th, 2007 in Web 2.0.

CIOs: Social Networks gefährden Sicherheit und Produktivität - ScanSafe hilft mit Security as a Service

ScanSafe, führender Dienstleister für Web Security, baut seine Dienste nun auch im deutschsprachigen Raum aus. In diesem Rahmen warnt das britische Unternehmen auf der Münchner Fachmesse Systems nicht nur vor den Gefahren von Social Networks und Web-2.0-Communities, sondern bietet problemlose Abhilfe.

Seit zwei Jahren gehört Social Networking zu den dynamischsten Internet-Trends.  Bei manchen Sites wie Facebook verdreifachen sich die Mitgliederzahlen nahezu jährlich. Inzwischen sind es dort 52 Millionen, bei MySpace sogar 114 Millionen. Doch viele Nutzer locken auch Malware-Produzenten und böswillige Angreifer an. So hat MySpace vor kurzem unwissentlich den Trojaner VBS.Agent.n über vorgebliche Anzeigen verbreitet.

Mit Services wie Web Malware Scanning und Web-Filtern hilft ScanSafe unerwünschte Sites abzublocken oder Gefahren erst gar nicht erst in die Nähe des Unternehmensnetzwerks kommen zu lassen. Noch ist die Situation hier zu Lande nicht so dramatisch wie in den USA, so dass die Chancen gut stehen, den Gefahren aus den Social Networks frühzeitig entgegen wirken zu können.

ScanSafe schützt nicht nur vor den Gefahren aus Social Networks, sondern gegen Web-Angriffe und unerwünschten Content generell.

Eine einfache Änderung an der Gateway-Konfiguration leitet den Web-Traffic durch eines der ScanSafe-Rechenzentren. Der Datenverkehr wird in Echtzeit auf die Einhaltung der Richtlinien des Unternehmens überprüft und von Web-Viren, Spyware, Trojanern und Phishing-Versuchen freigehalten. Instant-Messaging-Bedrohungen und unerwünschte Inhalte im Internet werden ebenfalls blockiert. Dieses Konzept des Security as a Service bietet doppelten Vorteil - Unternehmen brauchen sich keine Sorge um Kauf, Wartung und Pflege einer eigenen Sicherheitsinfrastruktur machen und die Gefahren werden weit weg von den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter bereits im Rechnenzentrum des Dienstleisters ausgefiltert.

Weblink: www.scansafe.com

Web 2.0 - Internet-Hype erneut vorm platzen?

Written by admin on Wednesday, October 17th, 2007 in Internet.

Internet-Hype 2007: Die Rückkehr zum Wahnsinn - “Bewertungen ökonomisch völlig irrational” - Korrekturen stehen bevor

Internet-Unternehmen mit ausgefallenen Namen, geringen Umsätzen und wenigen Kunden lassen sich wieder zu hohen Preisen verkaufen, schreibt die New York Times (NYT). Es scheint so, als hätten die Investoren die Auswirkungen der geplatzten Dot-Com-Träume vom Anfang des Jahrtausends schon vergessen. “Was wir jetzt sehen, ist durchaus vergleichbar mit der Situation der Jahre 2000 und 2001″, warnt Erste-Bank-Analyst Hans Engel im Gespräch mit pressetext. Die Kaufwut der Investoren ist für den Analysten ein “Mitlaufen im Trend”. Die Bewertungen würden auf ökonomischer Basis oft jeder Rationalität entbehren, so Engel.

Die Social-Networking-Plattform Facebook http://www.facebook.com etwa, an der mittlerweile auch Softwareriese Microsoft Interesse zeigt, wird von Investoren mit 15 Mrd. Dollar bewertet. Das ist die Hälfte des Wertes, den Yahoo in die Waagschale wirft - bei einer um 38 Mal höheren Mitarbeiterzahl und einem um 32 Mal höheren Umsatz. Ähnlich schwer zu erklären ist die Bewertung von Google, dessen Aktie in der vergangenen Woche die Marke von 600 Dollar überschritten hat. Damit ist der Internet-Gigant mehr wert als IBM. Dabei fährt der Technologiekonzern einen acht Mal so hohen Umsatz ein.

“Die Investoren beteiligen sich eher am Aktienkurs als am Unternehmen”, sagt Analyst Engel gegenüber pressetext. Die Investition in ein Wachstumsunternehmen beinhaltet natürlich eine gute Portion Risiko, da der Investor darauf setzt, dass das Unternehmen wächst. “Derzeit kaufen Google und Co aber um jeden Preis Umsätze hinzu”, so Engel. US-amerikanische Branchenbeobachter beschreiben das aktuelle Szenario je nach Einstellung als Rückkehr zum Wahnsinn oder als rationale Vorgehensweise angesichts der grenzenlosen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Die Branche sei zu den Fehlern der Jahrtausendwende zurückgekehrt, meint Piper-Jaffray-Analyst Aaron Kessler in der NYT. “Die Internet-Unternehmen kaufen Kunden statt Umsätze und Profitabilität.”

eBay musste allerdings den ersten herben Rückschlag hinnehmen und sich eingestehen, dass es für den populären VoIP-Anbieter Skype bei der Übernahme im Jahr 2005 deutlich zu viel auf den Tisch gelegt hat. Auch die Rentabilität bei Google könnte angesichts der Zukäufe leiden. “Schon in den kommenden zwei oder drei Quartalen wird es zu Korrekturen kommen”, zeigt sich Engel überzeugt. Dann werde eine Massenflucht der Investoren aus dem Segment einsetzen.

Aussender: www.pressetext.at

PR-Branche und Nutzung von Web 2.0

Written by admin on Wednesday, August 1st, 2007 in Internet.

Die Mehrheit der Mitarbeiter in Pressestellen hat zwar viel von Web 2.0 und seinen Anwendungen gehört, kennt sich aber mit diesen Technologien nicht aus.

Das haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor in ihrem jüngsten PR-Trendmonitor herausgefunden. Über die Hälfte (53 Prozent) der befragten Pressestellen hat von Blogs, Podcasts und Social Software gehört, gibt aber gleichzeitig an, diese Technologien nicht zu beherrschen.

 Aktuelle Trends im Internet
Die Mehrheit der Mitarbeiter in Pressestellen hat zwar viel von Web 2.0 und seinen Anwendungen gehört, kennt sich aber mit diesen Technologien nicht aus, so ein Ergebnis des jüngsten PR-Trendmonitores. Grafik: news aktuell GmbH

Gerade mal knapp sieben Prozent der befragten Mitarbeiter in Unternehmenspressestellen arbeiten täglich mit Web 2.0 und kennen sich sehr gut damit aus. Die PR-Agenturen sind etwas besser für die aktuellen Trends im Internet gerüstet: Die Mehrheit der Mitarbeiter in Agenturen (42,3 Prozent) nutzt zumindest “gelegentlich” Blogs, Podcasts & Co und fühlt sich mit diesen Anwendungen “einigermaßen sicher”.

Belegbare Zahlen und Fakten sind für Pressestellen und Agenturen das wichtigste Instrument, um Glaubwürdigkeit in der Pressearbeit zu erzeugen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Rund 64 Prozent der Pressestellen und PR-Agenturen halten dies für ein sehr wichtiges Kriterium. Danach folgen bei den Pressestellen die Aspekte “Vertrauen schaffen” (59 Prozent) und “transparente und offene Kommunikation” (52 Prozent). PR-Agenturen sehen hingegen die “Kommunikation spannender Themen” (53 Prozent) an zweiter Position. Die geringste Bedeutung in diesem Zusammenhang wird dem “Vermeiden von werblichen Aussagen” zugeschrieben.

Insgesamt haben 1.854 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen an der Umfrage teilgenommen. Weitere Themen: “Budgets und Honorarumsätze”, “Agenda Setting”, “Erfolgsmessung” sowie die neu untersuchten Bereiche “Berufszufriedenheit”, “Zukunft der Zeitung” und “Internationale PR”.

Alle Ergebnisse des PR-Trendmonitors 2/2007 unter: www.pr-trendmonitor.de



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